Vorzeitige Stilllegung von älteren Photovoltaik Anlagen (Ü20 Anlagen) verhindern

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Als Bürger der sich für Energiewende und Klimaschutz einsetzt und als aktives Greenpeace Mitglied ist mir eine weitere Nutzung “alter” PV Anlagen ein wichtiges Anliegen, ebenso wie ein sparsamer Umgang mit unseren Ressourcen. Zudem bin selbst mit einer PV Anlage betroffen, die ich vor 21 Jahren auf meinem Dach montiert habe.

2021 fallen die ersten PV Anlagen aus der EEG-Förderung. Konkret bedeutet das, dass dann die Vergütungspflicht endet und somit eine Einspeisung aus Altanlagen für die Betreiber uninteressant wird. 

Eine Nachrüstung von Altanlagen mit Speichern ist derzeit, im Gegensatz zur Ausrüstung von Neuanlagen, nicht wirtschaftlich. Viele der Anlagen würden somit stillgelegt werden, was einer unglaublichen Ressourcen- und Energieverschwendung gleich käme, denn die PV Module weisen im Durchschnitt eine Lebensdauer von ca. 30 Jahren auf und könnten somit weiterhin mindestens 10 Jahre umweltfreundlichen Solarstrom produzieren und einspeisen. Da Deutschland mit der Energiewende viel zu langsam vorankommt um die Klimaziel von Paris einzuhalten, wäre es verheerend, wenn wir weniger Solaranlagen statt mehr bekommen.

Wie soll mit dieser Politik die Energiewende Realität werden? Wie wollen wir künftig sinnvoll mit unseren Ressourcen umgehen? 

Meine Forderung an die Minister*in Schulze und Altmaier: 

- Staatliches Förderprogramm für die Nachrüstung von Altanlagen mit Speichern 

- Vergütung des aus Altanlagen eingespeisten Stroms zum jeweiligen Marktpreis 

- Keine EEG Umlage für den Eigenverbrauch bei Anlagen unter 30 kWp 

Helfen Sie mit, dass wir in Deutschland mit der Energiewende vorankommen. Wir müssen auch aus Verantwortung unseren Kindern und Enkeln gegenüber in Deutschland den Klimaschutz ernst nehmen.