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Petitioning Umweltministerin Hendricks

Schweinswale finden nichts mehr zu fressen, Jungtiere verlieren ihre Mütter. Schuld ist der Einsatz von Schallkanonen, 10.000 Mal lauter als Düsenjets. Einsatz sofort stoppen. Schallkanonen verbieten!

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Bitte nehmen Sie sich ein Herz und unterzeichnen Sie meine Petition gegen das Leid der Schweinswale im Schutzgebiet Borkum Riffgrund. Wir haben gute Aussichten auf einen Erfolg der Petition! Der Einsatz der Schallkanonen um diese Jahreszeit verstößt gegen EU-Recht und die Experten im Umweltministerium haben zugegeben, dass schon 80 Prozent des Meeresschutzgebietes durch den Lärm verseucht ist.

Die Tiere dort haben gerade Junge bekommen und stehen kurz vor der Paarungszeit. Schweinswale orientieren sich mit akustischen Signalen. Nun sucht aber in unmittelbarer Nähe auf niederländischem Gebiet die Firma Hansa Hydrocarbons mit Schallkanonen nach Erdgas.

Der ohrenbetäubende Lärm sorgt dafür, dass die Tiere sich nicht mehr orientieren können. Sie finden kein Futter mehr, die Jungtiere verlieren den Kontakt zu ihren Müttern. Die Schweinswale werden sich wahrscheinlich nicht paaren, wenn der Lärm anhält.

Die jetzigen Jungtiere könnten sterben, die nächste Generation wird erst gar nicht gezeugt. Das Umweltministerium wurde vor Start der Untersuchungen gefragt und hatte leider keine Einwände. Ich arbeite schon viele Jahre beim BUND für den Schutz der Meere und fordere:

Frau Hendricks muss ihr Ok zurücknehmen und Druck auf ihren niederländischen Kollegen machen. Das Schiff mit den Schallkanonen muss sofort gestoppt werden! Schallkanonen müssen verboten werden! Bitte helfen Sie, möglichst viele Stimmen gegen das Leid der Schweinswale zu sammeln!

Letter to
Umweltministerin Hendricks
Sehr geehrte Frau Ministerin Hendricks,

zurzeit suchen Energieunternehmen mit Schallkanonen in der niederländischen Nordsee nahe der deutschen Grenze nach Gasvorkommen und bedrohen dabei unsere einzige heimische Walart, den Schweinswal. Die Wale haben gerade Junge bekommen, die sie säugen und stehen außerdem kurz vor der Paarungszeit.

Die Schweinswale finden nichts mehr zu Fressen. Die Kälber finden ihre Mütter nicht mehr, denn Schweinswale kommunizieren, jagen und orientieren sich über akustische Signale. Das ist mit dem ohrenbetäubenden Lärm der Schallkanonen nicht mehr möglich!

Schallkanonen sind 10.000 mal lauter als Düsenflugzeuge und noch in einer Entfernung von 1000 Kilometer zu messen. Das Schiff, das die Schallkanonen einsetzt, fährt täglich raus. Es muss sofort gestoppt werden! Ihr Ministerium wurde vorab über die Untersuchungen mit Schallkanonen informiert und hatte leider keine Einwände. Allerdings liegt das Untersuchungsgebiet direkt an dem deutschen Natura2000-Schutzgebiet Borkum Riffgrund, einem wichtigen Lebensraum für Schweinswale. Der Einsatz von Schallkanonen zu dieser Jahreszeit verstößt gegen EU-Recht (FFH-Recht)!

Jede akustische Störung der Schweinswale kann dazu führen, dass die jetzt heranwachsende Generation nicht überlebt.

Frau Bundesumweltministerin stoppen Sie die Schallkanonen! Fordern Sie Ihren niederländischen Kollegen auf, die Untersuchungen sofort abzubrechen.

Setzen Sie sich ein für ein Verbot von Schallkanonen im Meer ein. Es gibt Alternativen. Schützen Sie unsere Schweinswale in den deutschen Schutzgebieten, sonst werden Schutzgebiete zur Farce.