Umsetzung MTB Konzept Wuppertal


Umsetzung MTB Konzept Wuppertal
Das Problem
Diese Petition wurde durch den Verein MTB Wuppertrails gestartet. Wir möchten so sichtbar machen, wie groß der Bedarf der Umsetzung des sich aktuell in Planung befindenden Projektes zur Schaffung eines offiziellen Mountainbike Trail-Angebotes im Raum rund um das Burgholz in Wuppertal ist. Das Ergebnis dieser Petition wird Teil einer finalen Entscheidungsgrundlage für eine konkrete Umsetzung sein.
Bitte gebt dem Projekt daher Eure Stimme und zeigt damit, wie groß die lokale Mountainbike Community tatsächlich ist und dass ein großer Bedarf an offiziellen Angeboten in der Region besteht!
Hintergründe zu dieser Petition:
Über Jahrzehnte hinweg sind, mangels offizieller Angebote, im Staatsforst Burgholz bei Wuppertal und Solingen diverse attraktive Mountainbike-Trails abseits der offiziellen Wege entstanden. Aufgrund der Vielzahl der Trails und besonders dem Umstand, dass das Burgholz ein Naturschutzgebiet ist, hat es immer wieder und verstärkt seit und während Corona sehr emotional geführte Konflikte gegeben.
Im Jahr 2021 wurde seitens der Politik daher erneut (erneut da zwischen 2012 und 2014 bereits Runde Tische stattfanden) ein Runder Tisch ins Leben gerufen, mit dem Auftrag sich lösungsorientiert mit dem Thema zu befassen. An diesem Runden Tisch saßen Vertreter der lokalen Mountainbiker, der Stadt Wuppertal, von Wald & Holz NRW sowie diverser Naturschutzverbände und weiterer Organisationen. Gemeinsam wurden, in einem zunächst sehr emotionalen aber über die Zeit immer sachlicher werdenden Dialog, Möglichkeiten zur Schaffung offizieller Mountainbike Angebote als Alternative zum Burgholz diskutiert.
Als Ergebnis des Runden Tisches haben dann die lokalen Mountainbiker, vertreten durch den hierzu neu gegründeten Verein MTB Wuppertrails, in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) eine Machbarkeitsprüfung durchgeführt und auf der Basis ein Grobkonzept für offizielle Trailangebote erarbeitet.
Bei der Machbarkeitsprüfung standen aus der MTB-Sicht folgende Punkte / Anforderungen im Fokus:
- die gesuchten Areale/Korridore müssen eine ähnliche Charakteristik wie das Burgholz aufweisen
- Nutzung möglichst vieler bereits bestehender Wege, um weitere Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten
- idealerweise befinden sich die Areale/Korridore in der Nähe des BH
- es reicht nicht ein einzelner Trail (wie z.B. der Klingentrail oder am Kothen) aus, sondern es müssen mehrere Trails sein, die verbunden in einer (Enduro-)Runde gefahren werden können
- die Trails müssen ebenso attraktiv sein wie die bestehenden Trails im BH, um eine echte Alternative darzustellen die auch akzeptiert/genutzt wird
- der Fokus liegt auf naturbelassenen Enduro-Trails (ohne große Bauten) und nicht auf DH-/Freeride-Strecken
Seitens der UNB gab es ebenfalls diverse Punkte/Anforderungen hinsichtlich des Naturschutzes die Berücksichtigung finden mussten. So waren z.B. sämtliche Flächen innerhalb von Naturschutzgebieten (NSG) tabu und es wurden nur Flächen innerhalb von maximal Landschaftsschutzgebieten (LSG) geprüft.
Die Prüfung potenzieller Gebiete erfolgte sowohl auf Basis der detaillierten Sichtung des bestehenden Kartenmaterials als auch auf diversen gemeinsamen Ortsbegehungen. Nach und nach konnten die möglichen Gebiete so eingegrenzt werden und es kristallisierten sich das Kaltenbachtal sowie der Vohwinkeler Stadtwald - jeweils südlich und nördlich vom Burgholz gelegen - als potenziell geeignet heraus. Bei beiden Gebieten handelt es sich um LSGs mit einer ähnlichen Charakteristik wie das Burgholz, wobei der Vohwinkeler Stadtwald etwas flacher vom Gefälle her ist.
Die geeigneten Gebiete wurden dann im Detail betrachtet und es wurden jeweils mehrere geeignete Flächen/Korridore innerhalb dieser definiert, die sich besonders gut für die Anlage von Trails eignen. Auf Basis dieser Korridore hat der MTB Wuppertrails dann in Abstimmung mit der UNB ein entsprechendes Grobkonzept erarbeitet und dieses anschließend in zwei weiteren Sitzungen des Runden Tisches den relevanten Stakeholdern (Wald & Holz NRW, NABU, BUND, etc.) vorgestellt und mit ihnen im Detail diskutiert.
Da es sich auch bei einem LSG um ein Gebiet mit Schutzstatus handelt, bedurfte es zunächst einer sogenannten 'naturschutzrechtlichen Befreiung' der avisierten Flächen/Korridoren, um mit einer detaillierten Umsetzungplanung starten zu können. Der Verein hat daher einen offiziellen Antrag auf Befreiung der avisierten Flächen/Korridore in den Gebieten Kaltenbachtal und Vohwinkler Stadtwald gestellt, welchem durch den Umweltausschuss der Stadt Wuppertal am 05.02. einstimmig (inkl. einer Enthaltung) zugestimmt wurde.
Konkret wurden durch den Beschluss des Umweltausschusses die Fragen geklärt, ob und wo offizielle Trails theoretisch realisiert werden können - nämlich auf den avisierten Flächen im Kaltenbachtal und im Vohwinkeler Stadtwald.
Auf dieser Basis kann als nächstes im Rahmen einer detaillierten Planung definiert werden wie dort Trails realisiert werden könnten. Die Detail-Planung erfolgt zusammen mit der UNB und den Frostbetrieben unter Einbeziehung weiterer relevanter Stakeholder (Wald & Holz NRW, etc.) und vermutlich externer Trailbauer. Die detaillierte Planung wird dann die Grundlage sein für eine endgültige Entscheidung ob das Projekt realisiert wird.
Über den Verein MTB Wuppertrails:
Der Verein wurde durch Mountainbiker aus der Region Wuppertal / Solingen / Remscheid gegründet, die sich bereits seit vielen Jahren für offizielle Mountainbike Angebote engagieren, wie z.B. Klingentrail und die Strecke am Kothen. Wir unterstützen die lokalen Entscheidungsträger durch die Entwicklung von Ideen und Konzepte, setzen uns für die Schaffung sowie die (zukünftige) Aufrechterhaltung von Angeboten ein und agieren als Bindeglied und Ansprechpartner für die verschiedensten involvierten Interessengruppen.
Wir engagieren uns in Kooperation mit den lokalen Radsportvereinen Velo Solingen und RV Adler sowie dem Kompetenz- und Koordinationsteam MTB in NRW (ein Zusammenschluss des Radsportverbands NRW, dem deutschen Alpenverein, der DIMB und dem Mountainbike Forum Deutschland).
Kontakt könnt ihr mit uns über unsere Website aufnehmen oder man trifft sich auf dem Bike im Wald... ;-)

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Das Problem
Diese Petition wurde durch den Verein MTB Wuppertrails gestartet. Wir möchten so sichtbar machen, wie groß der Bedarf der Umsetzung des sich aktuell in Planung befindenden Projektes zur Schaffung eines offiziellen Mountainbike Trail-Angebotes im Raum rund um das Burgholz in Wuppertal ist. Das Ergebnis dieser Petition wird Teil einer finalen Entscheidungsgrundlage für eine konkrete Umsetzung sein.
Bitte gebt dem Projekt daher Eure Stimme und zeigt damit, wie groß die lokale Mountainbike Community tatsächlich ist und dass ein großer Bedarf an offiziellen Angeboten in der Region besteht!
Hintergründe zu dieser Petition:
Über Jahrzehnte hinweg sind, mangels offizieller Angebote, im Staatsforst Burgholz bei Wuppertal und Solingen diverse attraktive Mountainbike-Trails abseits der offiziellen Wege entstanden. Aufgrund der Vielzahl der Trails und besonders dem Umstand, dass das Burgholz ein Naturschutzgebiet ist, hat es immer wieder und verstärkt seit und während Corona sehr emotional geführte Konflikte gegeben.
Im Jahr 2021 wurde seitens der Politik daher erneut (erneut da zwischen 2012 und 2014 bereits Runde Tische stattfanden) ein Runder Tisch ins Leben gerufen, mit dem Auftrag sich lösungsorientiert mit dem Thema zu befassen. An diesem Runden Tisch saßen Vertreter der lokalen Mountainbiker, der Stadt Wuppertal, von Wald & Holz NRW sowie diverser Naturschutzverbände und weiterer Organisationen. Gemeinsam wurden, in einem zunächst sehr emotionalen aber über die Zeit immer sachlicher werdenden Dialog, Möglichkeiten zur Schaffung offizieller Mountainbike Angebote als Alternative zum Burgholz diskutiert.
Als Ergebnis des Runden Tisches haben dann die lokalen Mountainbiker, vertreten durch den hierzu neu gegründeten Verein MTB Wuppertrails, in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) eine Machbarkeitsprüfung durchgeführt und auf der Basis ein Grobkonzept für offizielle Trailangebote erarbeitet.
Bei der Machbarkeitsprüfung standen aus der MTB-Sicht folgende Punkte / Anforderungen im Fokus:
- die gesuchten Areale/Korridore müssen eine ähnliche Charakteristik wie das Burgholz aufweisen
- Nutzung möglichst vieler bereits bestehender Wege, um weitere Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten
- idealerweise befinden sich die Areale/Korridore in der Nähe des BH
- es reicht nicht ein einzelner Trail (wie z.B. der Klingentrail oder am Kothen) aus, sondern es müssen mehrere Trails sein, die verbunden in einer (Enduro-)Runde gefahren werden können
- die Trails müssen ebenso attraktiv sein wie die bestehenden Trails im BH, um eine echte Alternative darzustellen die auch akzeptiert/genutzt wird
- der Fokus liegt auf naturbelassenen Enduro-Trails (ohne große Bauten) und nicht auf DH-/Freeride-Strecken
Seitens der UNB gab es ebenfalls diverse Punkte/Anforderungen hinsichtlich des Naturschutzes die Berücksichtigung finden mussten. So waren z.B. sämtliche Flächen innerhalb von Naturschutzgebieten (NSG) tabu und es wurden nur Flächen innerhalb von maximal Landschaftsschutzgebieten (LSG) geprüft.
Die Prüfung potenzieller Gebiete erfolgte sowohl auf Basis der detaillierten Sichtung des bestehenden Kartenmaterials als auch auf diversen gemeinsamen Ortsbegehungen. Nach und nach konnten die möglichen Gebiete so eingegrenzt werden und es kristallisierten sich das Kaltenbachtal sowie der Vohwinkeler Stadtwald - jeweils südlich und nördlich vom Burgholz gelegen - als potenziell geeignet heraus. Bei beiden Gebieten handelt es sich um LSGs mit einer ähnlichen Charakteristik wie das Burgholz, wobei der Vohwinkeler Stadtwald etwas flacher vom Gefälle her ist.
Die geeigneten Gebiete wurden dann im Detail betrachtet und es wurden jeweils mehrere geeignete Flächen/Korridore innerhalb dieser definiert, die sich besonders gut für die Anlage von Trails eignen. Auf Basis dieser Korridore hat der MTB Wuppertrails dann in Abstimmung mit der UNB ein entsprechendes Grobkonzept erarbeitet und dieses anschließend in zwei weiteren Sitzungen des Runden Tisches den relevanten Stakeholdern (Wald & Holz NRW, NABU, BUND, etc.) vorgestellt und mit ihnen im Detail diskutiert.
Da es sich auch bei einem LSG um ein Gebiet mit Schutzstatus handelt, bedurfte es zunächst einer sogenannten 'naturschutzrechtlichen Befreiung' der avisierten Flächen/Korridoren, um mit einer detaillierten Umsetzungplanung starten zu können. Der Verein hat daher einen offiziellen Antrag auf Befreiung der avisierten Flächen/Korridore in den Gebieten Kaltenbachtal und Vohwinkler Stadtwald gestellt, welchem durch den Umweltausschuss der Stadt Wuppertal am 05.02. einstimmig (inkl. einer Enthaltung) zugestimmt wurde.
Konkret wurden durch den Beschluss des Umweltausschusses die Fragen geklärt, ob und wo offizielle Trails theoretisch realisiert werden können - nämlich auf den avisierten Flächen im Kaltenbachtal und im Vohwinkeler Stadtwald.
Auf dieser Basis kann als nächstes im Rahmen einer detaillierten Planung definiert werden wie dort Trails realisiert werden könnten. Die Detail-Planung erfolgt zusammen mit der UNB und den Frostbetrieben unter Einbeziehung weiterer relevanter Stakeholder (Wald & Holz NRW, etc.) und vermutlich externer Trailbauer. Die detaillierte Planung wird dann die Grundlage sein für eine endgültige Entscheidung ob das Projekt realisiert wird.
Über den Verein MTB Wuppertrails:
Der Verein wurde durch Mountainbiker aus der Region Wuppertal / Solingen / Remscheid gegründet, die sich bereits seit vielen Jahren für offizielle Mountainbike Angebote engagieren, wie z.B. Klingentrail und die Strecke am Kothen. Wir unterstützen die lokalen Entscheidungsträger durch die Entwicklung von Ideen und Konzepte, setzen uns für die Schaffung sowie die (zukünftige) Aufrechterhaltung von Angeboten ein und agieren als Bindeglied und Ansprechpartner für die verschiedensten involvierten Interessengruppen.
Wir engagieren uns in Kooperation mit den lokalen Radsportvereinen Velo Solingen und RV Adler sowie dem Kompetenz- und Koordinationsteam MTB in NRW (ein Zusammenschluss des Radsportverbands NRW, dem deutschen Alpenverein, der DIMB und dem Mountainbike Forum Deutschland).
Kontakt könnt ihr mit uns über unsere Website aufnehmen oder man trifft sich auf dem Bike im Wald... ;-)

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Petition am 18. Februar 2025 erstellt