TREE-LIFE STATT D.LIVE- Hände weg von den Bäumen im Landschaftsschutzgebiet


TREE-LIFE STATT D.LIVE- Hände weg von den Bäumen im Landschaftsschutzgebiet
Das Problem
Nun soll sie doch kommen, die Mega-OpenAir Fläche von D.Live am Messeparkplatz P1.
Die Planungen in der “Neuauflage“ zur XXL Eventfläche sind eigentlich die gleichen geblieben, die im März 2019 während einer Bürgerbeteiligung des Bebauungsplanverfahrens in der Merkur Spiel-Arena von Seiten des Investors „Rock in RIO“ vorgestellt worden waren.
Für anberaumte 4-5 Events im Jahr mit bis zu 80 000 Teilnehmern mit einer geplanten Infrastruktur von Nebenbühnen, Tribünen, Riesenrad und Schaustellerbuden sollen 56 satzungsgeschützte Bäume fallen! Wo doch schon 60 Bäume für einen freien Blick auf die Hauptbühne 2018 verpflanzt wurden.
Foto: Baumschutzgruppe
Die Baumschutzgruppe Düsseldorf sagt Nein – aus guten Gründen:
DIE BAUMFÄLLUNGEN SIND RECHTSWIDRIG,
da für den Bau des Messeparkplatzes in den achtziger Jahren die Pflanzung von 900 großkronigen Bäumen Genehmigungsvoraussetzung war, um einen Ausgleich für den Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet Lohauser Rheinbogen zu schaffen.
Alle Veränderungen in diesem Naherholungsgebiet sind an diesen Voraussetzungen zu messen und haben diese zu berücksichtigen. Das gilt sowohl für die Vergangenheit als auch für heute, weil es um Bäume geht, unsere Klimagaranten.
KLIMAFOLGEN UNBERÜCKSICHTIGT
Für die Verwirklichung der Träume von D.Live sollen 56 satzungsgeschützte Bäume fallen und vier weitere verpflanzt werden.
Darüber hinaus sollen mehrere mit Büschen und Sträuchern bewachsene Flächen mit einer Gesamtgröße von 2.200 qm versiegelt werden, was dem Klimaanpassungskonzept der Stadt Düsseldorf, KAKDUS genannt, vollends widerspricht.
Entsiegelung statt Versiegelung ist in Zeiten des Klimawandels angesagt.
Als Ausgleich sind 120 Neupflanzungen vorgesehen, die aber kein „Ersatz“ sein können für große Bäume, die in über vierzig Jahren zu einer waldähnlichen Struktur mit einer Vielfalt an Tier- und die Baumarten herangewachsen sind. Außerdem sollen die „Ersatzpflanzungen“ auch außerhalb des Plangebietes durchgeführt werden.
Für große Bäume kann es auf Jahrzehnte keinen Ersatz geben.
HABITAT GESCHÜTZTER GREIFVÖGEL
In dem Lebensraum und in unmittelbarer Nähe ziehen Greifvögel ihre Jungen auf, weswegen der BUND 2018 darauf hinwies, dass eine Veranstaltung auf dem P1 nur nach dem 1. August möglich sei.
Greifvögel sind zu schützen!
VORGABEN DES BAUGESETZBUCHS NICHT UMGESETZT
Obwohl laut BauGB zwei Bürgerbeteiligungen durchzuführen sind, hat tatsächlich nur eine im März 2019 stattgefunden.
Ohne die Stadtgesellschaft zu beteiligen wurde über die Jahre in den Ämtern weiter an den Plänen von D.LIVE gearbeitet und nun seit Herbst 2024 durch die politischen Gremien gepeitscht.
Eine berechtigte Forderung von „DIE LINKE“-Fraktion, die Pläne im gewählten Rat zu diskutieren, wurde ohne weitere Begründung abgelehnt.
Politiker sollten Entscheidungen dieser Dimension in einer demokratischen Stadtgesellschaft gemeinsam mit den Bürger*innen beschließen.
Foto 2018 von www.mutbuergerdokus.de
P1 FÜR KONZERTE UNGEEIGNET – ANWOHNERSCHAFT NICHT VERGESSEN
Von Konzertatmosphäre kann bei permanent startenden und landenden Flugzeugen kaum die Rede sein, vor allem mit Blick auf klassische Konzerte.
Um den Hörgenuss der vorgetragenen Musik zu garantieren, wird die Lautstärke einfach so hochgedreht, dass alles bis in die Siedlungen auf der rechts- wie linksrheinischen Seite gut hörbar ist.
Es ist nicht hinzunehmen, dass für die Profitgier einer städtischen Gesellschaft die Anwohner*innen während Veranstaltungen ihrer Nachtruhe beraubt werden.
HELFT DIE PLÄNE VON D.LIVE ZU STOPPEN
WIR FORDERN: Der gewählte Stadtrat soll die Entscheidung treffen!
TREE-LIFE STATT D.LIVE - UNTERZEICHNET FÜR DEN BAUMERHALT

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Das Problem
Nun soll sie doch kommen, die Mega-OpenAir Fläche von D.Live am Messeparkplatz P1.
Die Planungen in der “Neuauflage“ zur XXL Eventfläche sind eigentlich die gleichen geblieben, die im März 2019 während einer Bürgerbeteiligung des Bebauungsplanverfahrens in der Merkur Spiel-Arena von Seiten des Investors „Rock in RIO“ vorgestellt worden waren.
Für anberaumte 4-5 Events im Jahr mit bis zu 80 000 Teilnehmern mit einer geplanten Infrastruktur von Nebenbühnen, Tribünen, Riesenrad und Schaustellerbuden sollen 56 satzungsgeschützte Bäume fallen! Wo doch schon 60 Bäume für einen freien Blick auf die Hauptbühne 2018 verpflanzt wurden.
Foto: Baumschutzgruppe
Die Baumschutzgruppe Düsseldorf sagt Nein – aus guten Gründen:
DIE BAUMFÄLLUNGEN SIND RECHTSWIDRIG,
da für den Bau des Messeparkplatzes in den achtziger Jahren die Pflanzung von 900 großkronigen Bäumen Genehmigungsvoraussetzung war, um einen Ausgleich für den Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet Lohauser Rheinbogen zu schaffen.
Alle Veränderungen in diesem Naherholungsgebiet sind an diesen Voraussetzungen zu messen und haben diese zu berücksichtigen. Das gilt sowohl für die Vergangenheit als auch für heute, weil es um Bäume geht, unsere Klimagaranten.
KLIMAFOLGEN UNBERÜCKSICHTIGT
Für die Verwirklichung der Träume von D.Live sollen 56 satzungsgeschützte Bäume fallen und vier weitere verpflanzt werden.
Darüber hinaus sollen mehrere mit Büschen und Sträuchern bewachsene Flächen mit einer Gesamtgröße von 2.200 qm versiegelt werden, was dem Klimaanpassungskonzept der Stadt Düsseldorf, KAKDUS genannt, vollends widerspricht.
Entsiegelung statt Versiegelung ist in Zeiten des Klimawandels angesagt.
Als Ausgleich sind 120 Neupflanzungen vorgesehen, die aber kein „Ersatz“ sein können für große Bäume, die in über vierzig Jahren zu einer waldähnlichen Struktur mit einer Vielfalt an Tier- und die Baumarten herangewachsen sind. Außerdem sollen die „Ersatzpflanzungen“ auch außerhalb des Plangebietes durchgeführt werden.
Für große Bäume kann es auf Jahrzehnte keinen Ersatz geben.
HABITAT GESCHÜTZTER GREIFVÖGEL
In dem Lebensraum und in unmittelbarer Nähe ziehen Greifvögel ihre Jungen auf, weswegen der BUND 2018 darauf hinwies, dass eine Veranstaltung auf dem P1 nur nach dem 1. August möglich sei.
Greifvögel sind zu schützen!
VORGABEN DES BAUGESETZBUCHS NICHT UMGESETZT
Obwohl laut BauGB zwei Bürgerbeteiligungen durchzuführen sind, hat tatsächlich nur eine im März 2019 stattgefunden.
Ohne die Stadtgesellschaft zu beteiligen wurde über die Jahre in den Ämtern weiter an den Plänen von D.LIVE gearbeitet und nun seit Herbst 2024 durch die politischen Gremien gepeitscht.
Eine berechtigte Forderung von „DIE LINKE“-Fraktion, die Pläne im gewählten Rat zu diskutieren, wurde ohne weitere Begründung abgelehnt.
Politiker sollten Entscheidungen dieser Dimension in einer demokratischen Stadtgesellschaft gemeinsam mit den Bürger*innen beschließen.
Foto 2018 von www.mutbuergerdokus.de
P1 FÜR KONZERTE UNGEEIGNET – ANWOHNERSCHAFT NICHT VERGESSEN
Von Konzertatmosphäre kann bei permanent startenden und landenden Flugzeugen kaum die Rede sein, vor allem mit Blick auf klassische Konzerte.
Um den Hörgenuss der vorgetragenen Musik zu garantieren, wird die Lautstärke einfach so hochgedreht, dass alles bis in die Siedlungen auf der rechts- wie linksrheinischen Seite gut hörbar ist.
Es ist nicht hinzunehmen, dass für die Profitgier einer städtischen Gesellschaft die Anwohner*innen während Veranstaltungen ihrer Nachtruhe beraubt werden.
HELFT DIE PLÄNE VON D.LIVE ZU STOPPEN
WIR FORDERN: Der gewählte Stadtrat soll die Entscheidung treffen!
TREE-LIFE STATT D.LIVE - UNTERZEICHNET FÜR DEN BAUMERHALT

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Petition am 26. Januar 2025 erstellt