Erfolg

Schluss mit dem Hundeknast! Keine grundsätzliche Einzelhaltung für Hunde in Landau/Pfalz!

Diese Petition war mit 183 Unterstützer*innen erfolgreich!


Im Tierheim Maria Höffner (Im Einzugsbereich ca. 150.000 Einwohner) werden seit Jahren Hunde einzeln gehalten,

auch ein 5-köpfiges Hunderudel aus Rumänien wurde getrennt ,und jeder Hund saß einzeln, auch tagsüber wird jeder Hund nur einzeln in einen Auslauf gebracht.

Es gibt keinerlei Sozialkontakte zu Artgenossen, außer an der Leine beim Gassi mit Gassigehern.

Wie das Tierheim und die Zwinger aussehen, das können Sie in diesem Video sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=Qsjg-sXXmWQ

 

 

In Sekunde 12 Wird das Hundehaus (rotes Ziegeldach) mit 12 Einzelzwingern gezeigt

Bei 1:49 Der Innenraum der Hundezwinger mit deutlichen Kratz-, und Beißspuren an der Tür.

Bei 1:56 Der Aussenbereich der 12 Zwinger, hier sitzen die Hunde alle einzeln.

Wenn es die Witterungsverhältnisse zulassen, dann dürfen die Hunde alleine ein einem Auslauf sitzen. Aber es gibt natürlich auch noch ein paar mal die Woche eine Runde Gassi mit den Gassigehern oder den Pflegern- Den Rest des Tages sitzen die Hunde in diesen Einzelzwingern.

Dies verstößt unserer Ansicht nach gegen das deutsche Tierschutzgesetz zur Hundehaltung(*1) steht hier:

§ 2 Allgemeine Anforderungen an das Halten
(1) Einem Hund ist ausreichend Auslauf im Freien außerhalb eines Zwingers oder einer Anbindehaltung sowie ausreichend Umgang mit der Person, die den Hund hält, betreut oder zu betreuen hat (Betreuungsperson), zu gewähren. Auslauf und Sozialkontakte sind der Rasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes anzupassen.
Wer mehrere Hunde auf demselben Grundstück hält, hat sie grundsätzlich in der Gruppe zu halten, sofern andere Rechtsvorschriften dem nicht entgegenstehen. Von der Gruppenhaltung kann abgesehen werden, wenn dies wegen der Art der Verwendung, dem Verhalten oder dem Gesundheitszustand des Hundes erforderlich ist. Nicht aneinander gewöhnte Hunde dürfen nur unter Aufsicht zusammengeführt werden.


Jedes Tierheim als Mitglied im deutschen Tierschutzbund ist an die Tierheimordnung gebunden, dies finden Sie hier:

https://www.tierschutzbund.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Organisation/Tierheimordnung.pdf

 

Die Tierheimordnung deutscher Tierschutzbund schreibt:

Seite 51: Die Gruppenhaltung ist grundsätzlich vorgeschrieben, wenn keine besonderen Gründe dagegen sprechen (§ 2 Abs. 2)

Die TierSchHuV bezieht sich grundsätzlich auf die dauerhafte Haltung. Aus Tierschutzsicht muss dazu aber jede Haltung zählen, in der der Hund für einen nicht ganz unerheblichen Zeitraum gehalten wird. Ausnahmen können also etwa für eine kurzfristige Quarantänehaltung gelten, nicht aber für die Haltung im Tierheim für mehrere Wochen oder Monate. § 9 TierSchHuV ist nicht so zu verstehen, dass generell für Tierheime Ausnahmen gelten würden.

Über die TierSchHuV hinaus sind zusätzlich folgende weitergehende Kriterien bei der Hundehaltung in Tierheimen einzuhalten: Tierheime, die die räumlichen und organisatorischen Möglichkeiten zur kontrollierten Gruppenhaltung rund um die Uhr nicht haben, sollten ein langfristiges Konzept entwickeln, wie der Betrieb auf diese Haltungsform umgestellt werden kann. Zumindest jedoch sollte tagsüber die Vergesellschaftung von Hunden, beispielsweise in Ausläufen, durchgeführt werden.

 


Helfen Sie bitte mit, diese Hundehaltung sofort abzustellen, es wäre einfach die Hunde mit Maulkorb (wenn notwendig) tagsüber zu zweit, oder mit mehreren in Ausläufe oder in Zwingern zu lassen. Der deutsche Tierschutzbund bietet günstig Schulungen für Rudelhaltung an,

das ist nicht mal mit kosten verbunden, es geht hier nur um „WOLLEN!“

 


Manche Hunde sitzen hier schon seit Jahren, ALLEINE!

Sie können sich auch selbst von den Zuständen überzeugen, am 4.8.2019 ist Sommerfest mit Führung durch den Hundebereich.

In der letzten Jahreshauptversammlung am 26.6.19 wurde diese Hundehaltung vom kompletten Vorstand der Jahre 2017/18 und des aktuellen Vorstandes des Tierschutzverein Südpfalz e.V. unter Adrian Eichner 1.Vorsitzender als komplett in Ordnung und legal angesehen, die angegebenen Gründe waren:

 


1. Sei mit Veterinäramt so abgeklärt, da bauliche Voraussetzungen nicht gegeben, könne also so bleiben....

2. Tierpfleger haben nicht genug Zeit die Gruppen in den Ausläufen/Zwingern zu beaufsichtigen falls diese Hunde sich verbeißen.

3. Zwingerdurchbrüche will man nicht, wegen angeblicher baulicher Probleme.

4. Zwingertrakt der Pensionshunde will man ebenfalls nicht für Gruppenhaltung verwenden, wegen dann fehlender Einnahmen von ca. x tausend Euro pro Jahr von den Pensionshunden.

5. Ehemaliges Wohnhaus soll für Angestellte des Tierheimes (WCs, Duschen, Aufenthaltsraum) umgebaut werden und nicht für Hundezwinger. Auch ein Bürocontainer als Alternative für das Personal ist nicht erwünscht, wird begründet mit Bauamt, fraglich ob jemals ein Antrag für einen Baucontainer eingereicht wurde.

6. Der schlechte Ruf des Tierheimes insbes. wegen der unzureichenden Hundehaltung wird billigend in Kauf genommen, da man nicht Willens ist an der Hundehaltung irgend etwas zu ändern.

Zu dieser Petition gibt es eine weitere an den deutschen Tierschutzbund!

http://chng.it/tLP7Wqxc

*1 Link zum Gesetz. https://www.gesetze-im-internet.de/tierschhuv/BJNR083800001.html



Heute: Sybille verlässt sich auf Sie

Sybille Hartriegel benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Tierschutzverein Südpfalz e.v: Schluss mit dem Hundeknast! Keine grundsätzliche Einzelhaltung für Hunde in Landau/Pfalz!”. Jetzt machen Sie Sybille und 182 Unterstützer*innen mit.