Tierschutz-Verbandsklage in NRW muss erhalten bleiben

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Eine gemeinsame Petition von animal public, Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Ärzte gegen Tierversuche, ARIWA, BUND NRW, Bund gegen Missbrauch der Tiere, Bundesverband Tierschutz, Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht, Deutsches Tierschutzbüro, Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz, Europäischer Tier- und Naturschutz, Landestierschutzverband NRWMenschen für Tierrechte, PROVIEH, TASSO, Vier Pfoten

Vor fünf Jahren führte Nordrhein-Westfalen als zweites Bundesland die Tierschutz-Verbandsklage ein. Ein Meilenstein für den Tierschutz, denn seither ist es anerkannten Tierschutzorganisationen möglich, den Schutz von Tieren vor Gericht einzuklagen.

Jetzt will die neue nordrhein-westfälische Landesregierung aus CDU und FDP die Verbandsklage abschaffen. Ein Zugeständnis an die Landwirtschaftslobby, die sich vor Klagen gegen die tierquälerischen Bedingungen in der Massentierhaltung fürchtet.

Die Abschaffung der Tierschutz-Verbandsklage ist nicht nur ein Rückschritt für den Tierschutz, sondern auch ein offener Affront gegen zivilgesellschaftliches Engagement.

Die Abholzung des Hambacher Forsts, die die Landesregierung mit allen Mitteln versucht hat durchzusetzen, wurde durch eine Verbandsklage gestoppt. Jetzt will die Landesregierung den Bürgern die Möglichkeit nehmen, auf diesem demokratischen Weg für die Durchsetzung geltenden Rechts zu kämpfen.

Bitte fordern Sie mit uns gemeinsam Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet auf, die Tierschutz-Verbandsklage zu erhalten.



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