

Nach aktuellen Recherchen von Report Mainz wurden Tiere in NRW und in Baden-Württemberg geschächtet, d.h. illegal ohne Betäubung und ohne Genehmigung, geschlachtet. Die Schlachthöfe wurden vorübergehend geschlossen.
In den Aufnahme sind grausame Szenen zu sehen, wie die Tiere brutal an den Hinterbeinen gepackt und in den Schlachtraum gezogen werden. Dort wird ihnen ohne Betäubung die Kehle durchgeschnitten. Die Kameras hatten in dem Schlachthof nur zwei Wochen lang das Geschehen aufgezeichnet und beinahe an jedem Arbeitstag, hätten Szenen des illegalen Schächtens aufgezeichnet werden können.
Noch schlimmer kam es im Landkreis Ludwigsburg: Dort wurde ein Schaf, in Gegenwart eines Kindes, geschächtet. Noch während des ohnehin schon extrem leidvollen Entblutungsvorgangs begann der Schlachter damit, das Schaf zu häuten und aufzuschneiden. Währenddessen zeigte das Tier starke Abwehrbewegungen und strampelt sehr lange.
Warum konnten die für die Kontrolle der Schlachtbetriebe zuständigen Veterinärbehörden diese Fälle nicht aufdecken? Report Mainz diskutierte diese Frage mit einem Amtsveterinär: Er führt aus, dass Amtsveterinäre hier überfordert seien. Solche Ermittlungen ließen sich nur undercover mit versteckten Kameras durchführen.
Auch, wenn es durch kriminelle Energie zu diesen grausamen Schlachtungen kam, so zeigt dies dennoch die Notwendigkeit, Schlachtbetriebe rund um die Uhr zu überwachen. Außerdem müssen Kontrollen zu jeder Tages- und Nachtzeit stattfinden und die Tierschutzverstöße mit aller Härte und dem vollen Strafmaß (drei Jahre Gefängnis) geahndet werden.
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Vielen Dank!
Mehr dazu sehen Sie heute um 21:50 Uhr bei Report Mainz.