Wir brauchen Heba, Heba braucht ihre Familie!

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Wir fordern:

- Dauerhaftes Bleiberecht für Familie Khiou, um ihnen eine gesicherte Zukunft hier in Winnenden zu ermöglichen!

Familie Khious Geschichte:

Was muss eine Familie noch tun, um als gut integriert zu gelten und ein Bleiberecht zu bekommen? Seit Februar 2017 lebt Heba in Winnenden, ein gutes Jahr später im April 2018 konnte Heba dann auch wieder ihre Mutter in die Arme schließen. Anfang diesen Jahres dann schließlich auch ihren Bruder. Zuerst lebte Heba in einer Wohngruppe unter beengten Verhältnissen. Zu Beginn diesen Jahres zog die Familie, als dann auch Samer nach Deutschland kam, in eine gemeinsame kleine Zweizimmerwohnung. Hebas Leistungen in der Schule haben sich stetig verbessert, sodass sie mit Leichtigkeit im Sommer 2019 ihren Hauptschulabschluss mit einem Durchschnitt von 2,7 erreicht hat. Und ihr persönliches Engagement zeigt, dass ein Realschulabschluss ein greifbares Ziel ist! Eine Ausbildungstelle im naturwissenschaftlichen Bereich ist ihr Ziel, auf welches sie ihren Fokus setzt. Auch Hebas Mutter ist hier in Winnenden angekommen und freut sich darauf, am 21. Oktober ihre Ausbildung als Altenpflegerin zu beginnen. Samers traumatische Erlebnisse: Tod des Vaters, Flucht aus Syrien, Trennung von der Familie, zwei Jahre als 10-Jähriger in Griechenland auf sich allein gestellt und nun endlich wieder mit seiner Mutter und seiner Schwester vereint, würde für ihn erneut durch eine Abschiebung den Boden unter den Füßen wegreißen. Aufgrund des Krieges in Syrien haben Heba und ihre Familie keine Chance auf eine Ausbildung und auf ein Leben in Würde. Außerdem würde dies eine weitere Trennung von Familienangehörigen, die ebenfalls in Deutschland leben, bedeuten.

Wir sind fassungslos! Und wir sind verzweifelt!

Was müssen Menschen noch tun, um die zu Recht eingeforderte Integrationsleistung zu erbringen? Familie Khiou hat es trotz ihrer traumatischen Familiengeschichte innerhalb kürzester Zeit geschafft, sich ein würdiges, selbstbestimmtes Leben in ihrer neuen Heimat Winnenden aufzubauen.

Hat nicht auch Frau Merkel im Bundeswahlkampf erkannt, dass die Flüchtlingspolitik auch dafür sorgen muss, dass nicht die falschen Menschen wieder das Land verlassen müssen? "Wir können nicht helfen" (Boris Palmer) - aber denen, die sich selber helfen können und die wertvollen Mitglieder unserer Gesellschaft geworden sind, können wir die Möglichkeiten geben, hier zu bleiben! Außerdem sind wir der Meinung, dass wir als Deutsche aufgrund unserer Geschichte eine besondere Verantwortung haben! Wir dürfen Familie Khiou nicht in eine ungewisse Zukunft schicken!