
Liebe Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde,
in Deutschland leben 13 Wolfsrudel mehr als im vergangenen Jahr. „Die weiterhin positive Entwicklung der Wolfspopulation in Deutschland steht im starken Kontrast zum weltweit dramatischen Verlust der biologischen Vielfalt. Dieser Erfolg zeigt uns, dass Arten von einem strengen Schutz profitieren“, wird BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel in der Pressemitteilung des BfN vom 22.November 2018 zitiert.
Dass dieser Schutz dennoch weiter hart erkämpft werden muss, zeigen Vorstöße der GroKO, der CDU, der FDP und der AfD. So hat die CDU in Sachsen eine Kampagne gegen den Wolf eröffnet. Dass diese Kampagne lediglich etwas über 2.600 Menschen unterschrieben haben, scheint die Politiker der C-Parteien nicht zu stören. Unsere Petition hier für das Rosenthaler Rudel haben über 50.000 Menschen unterzeichnet. Ein mehr als deutliches Signal. Dennoch fordert jetzt die Bundesfraktion der CDU fordert sogar wolfsfreie Zonen und Abschüsse von Wölfen, die sich in Stadtnähe blicken lassen würden. Hat dieser Vorstoß Erfolg, wäre dies der Anfang der Ausrottung des Wolfs in Deutschland. Denn Jungwölfe auf Wanderschaft werden natürlich ab und an gesehen. Sie müssen wandern, um ein geeignetes Revier für sich zu finden. Erschießt man diese Tiere, wird die gewollte Vermehrung des Wolfs in Deutschland gestoppt. In Deutschland ist längst noch kein günstiger Erhaltungszustand des Wolfs erreicht.
Eine Mehrheit der Deutschen begrüßt den Wolf auch weiter. Der Wolf hat genauso ein Recht in seiner Heimat zu leben wie wir. Durch seine Anwesenheit werden ganze Regionen renaturiert, ja sogar geheilt. Dieser positive Effekt steht im krassen Zusammenhang zur Umweltzerstörung in Deutschland, zu der die Politiker der C-Parteien und auch die Lobbyverbände der Bauern und Jäger beitragen.
Die Zukunft des Wolfs in Deutschland steht auf dem Spiel. Ich bitte Sie darum, denen zu helfen, die sich selbst nicht helfen können: Unseren Wölfen in Deutschland, denen eine nie dagewesene mediale Kälte entgegenschlägt.
Bitte helfen Sie uns von Wolfsschutz Deutschland e. V. weiter aktiv für den Wolf zu kämpfen. Der Wolf kann sich nicht selber vor feigen Wilderern schützen. Deshalb müssen wir das tun. Unsere Mitglieder sind tagtäglich ehrenamtlich vor Ort im Einsatz. Wir decken Fakenews auf, gehen gegen tendenziöse Berichterstattung vor und wir überprüfen Weidezäune. Ebenso machen wir in den Wolfsgebieten Wolfsschutzpatrouillen.
Als kleiner Verein werden wir nicht staatlich unterstützt. Deshalb sind wir auf Spenden angewiesen. Wir brauchen dringend weitere Wildkameras, Nachtsichtgeräte, Ferngläser und weiteres Zubehör. Wir freuen uns auch sehr über neue aktive Mitglieder, die direkt zum Schutz in den Wolfsgebieten beitragen wollen.
Spenden:
Wolfsschutz-Deutschland e.V.
Berliner Sparkasse
IBAN DE79 1005 0000 0190 7118 84
BIC BELADEBEXXX
Auch Paypal ist möglich:
http://wolfsschutz-deutschland.de/spenden-2/
Hier ein aktueller Bericht über das hochgefährdete Rosenthaler Rudel, dem es seit 2014 gelingt, in einem Gebiet voller Wolfshasser zu überleben.
Was wünscht sich ein Wolf zu Weihnachten? Ein Leben in Ruhe und Frieden. Helfen Sie mit, dies diesen fantastischen Beutegreifer zu ermöglichen. Das sind wir den Wölfen nach jahrhundertelanger Verfolgung und grausamer Tötung schuldig.
Danke fürs Lesen, danke fürs Unterstützen
Herzliche Grüße
Brigitte Sommer
Vorsitzende Wolfsschutz Deutschland e. V.
www.wolfsschutz-deutschland.de