Petition updateDas Rosenthaler Wolfsrudel und andere Wölfe in Sachsen dürfen nicht abgeschossen werden!Es wird haarig für den Landrat

Brigitte SommerGermany

Nov 2, 2017
Liebe Wolfsfreundinnen und Wolfsfreunde,
Danke für die überwältigende Unterstützung für das Rosenthaler Wolfsrudel. Zahlreiche Menschen sind unserem Aufruf gefolgt und wollen dem Wolf aus dem Rudel, der getötet werden soll, das Leben retten.
"Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!" Dieses berühmte Zitat wird fälschlicherweise Brecht zugeschoben, gesagt hat es aber höchstwahrscheinlich Petra Kelly, eine Frontfrau und Aktivistin der ersten GRÜNEN. Die ersten beiden Nächte schlugen sich allerdings nicht die Sächsischen GRÜNEN um die Ohren, sondern sondern unsere Wolfsfreundin Bettina Jung von Ethia ( www.ethia.de ) . Ein Bericht über ihren Einsatz ist heute in der BILD Dresden zu lesen.
Ab gestern haben wir übernommen. Bitte macht weiter Spaziergänge. Nachwachen können auch mit uns abgesprochen werden. Bitte die Mobilnummer in unserem Kontaktformular auf www.wolfsschutz-deutschland.de angeben.
Was ist noch passiert?
Wir wissen nicht, was den Umweltminister geritten hat, dieses Schreiben (siehe neuester Beitrag auf unserem Blog http://wolfsschutz-deutschland.de/2017/11/01/schreiben-des-smul-zum-abschussentscheid-in-sachsen-wir-widersprechen/ ) zu verteilen. Hat er zu lange an mittelalterlich anmutenden Mahnfeuern gesessen und sich Fantasien hingegeben, um ganz ähnlich wie der Sheriff von Nottingham in Robin Hood, eine Politik zu fahren, die das Rechtsempfinden eines jeden rechtschaffenen Bürger ad absurdum führt? Unter anderem wird dort aufgeführt, dass die Wölfe des Rosenthalter Rudels gelernt hätten, ordnungsgemäße Zäune zu überwinden. Märchenhaft vor dem Hintergrund unserer eigenen Recherchen vor Ort. Wir fanden lediglich einen Schäfer vor, der ordnungsgemäß schützt und laut seiner Angabe noch nie einen Riss hatte. Zudem ist nicht begreiflich welche Lösung der Abschuss eines Wolfes aus dem Rudel darstellen soll.
Desweiteren wird angegeben, dass die DBB-Wolf sowie anscheinend auch LUPUS der Abschussentscheidung zugestimmt hätten. Diese Institutionen erhalten ihre Aufträge vom Landkreis, bzw. vom Bund. Sie sind dadurch wohl mutmaßlich nicht in der Lage neutral zu entscheiden.
Von einem TV-Sender wird ein Schäfer dahingehend zitiert, dass die Schafe selbst den Zaun niedergetrampelt hätten und wären erst angegriffen worden, als die ganz ohne Zaun dagestanden hätten. Woher nimmt der Landrat das Wissen, dass es Wölfe waren, die die Schafe aufgeschreckt haben? Niemand kann wissen, wie lange die Schafe bereits ungeschützt herumstanden. Desweiteren soll kein Rissgutachter vor Ort gewesen sein, sondern der Landrat soll angeblich selbst den Riss begutachtet haben. Wann das tatsächlich so gewesen sein sollte, hat dann der Landrat nicht endgültig seinen Posten verspielt? Werden sogar Forderungen nach Rücktritt laut? Unklar, Fakt ist, dass der Landrat und Umweltminister keine gute Figur machen.
Wie könnt Ihr uns helfen?
Macht Spaziergänge, spendet uns Geld oder auch Ausrüstungsgegenstände. Kontakt auf www.wolfsschutz-deutschland.de
Wollt Ihr Euch mit uns austauschen?
Hier sind wir in Facebook:
https://www.facebook.com/groups/630745127109379/
Herzliche Grüße
Brigitte Sommer
www.wolfsschutz-deutschland.de
Support now
Sign this petition
Copy link
WhatsApp
Facebook
Nextdoor
Email
X