Tempo 70 an der Blankenmühle - damit Mensch und Tier sicher leben können


Tempo 70 an der Blankenmühle - damit Mensch und Tier sicher leben können
Das Problem
Wir fordern Tempo 70 an der Blankenmühle! Bitte helfen Sie uns für mehr Lebensqualität und vor allem für mehr Sicherheit.
Meine Eltern wohnen idyllisch. Ein kleiner Traum auf dem Land. Hier möchten andere Urlaub machen... ein Haus imitten von sattem Grün, viel Wald, ein kleiner Bach. Und weil so viel Natur einfach genutzt werden muss, gibt es Pferde, Alpakas und Schafe. Eine kleine Attraktion auch für die vielen Radfahrer, Wanderer oder Familien, die hier kurz anhalten und die Tiere beobachten. Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht ...
... die Straße, auf der Tempo 100 erlaubt ist. Heute hat sie das Leben unserer Katze gefordert, das nächste Mal könnte es ein Mensch sein! Dies nehmen wir nochmal zum Anlass, um uns für ein Tempolimit an diesem Teilstück stark zu machen. Ein Teilstück, auf dem Autos rasen, während man mit dem Pferd an der Hand oder reitend die Straße entlangläuft. Oder mit den Hunden einen Spaziergang macht, weil der Wanderweg nun mal an genau dieser Straße (siehe Bilder) entlangführt. Oder man mit dem Traktor die Straße überqueren muss, da der eigene Wald und die Streuobstwiesen auf deren anderen Seite liegen. Links-rechts-links blicken hilft wenig. Man muss sich auf das Gehör verlassen, denn durch die Kurve sieht man nichts. Und herankommende Autos sehen uns (zu) spät. Kommt was? Ich höre nichts. Also dann schnell rüber. So gefährlich es sich anhört, so gefährlich ist es auch.

Seit wir in dieses Haus gezogen sind, gab es etliche Unfälle - nur eben noch keinen ernsthaften (= tödlichen) Personenschaden, wie es scheint. Anders können wir uns das Zögern und gelangweilte Abwimmeln unserer Bitte nicht erklären, dieses Teilstück endlich auf 70 zu beschränken. Es haben sich Menschen um den Baum gewickelt, haben den Zaun unseres Nachbarn komplett abgeräumt, sind in ein altes Mühlengebäude gerauscht, sind ins Schleudern gekommen und haben Fahrerflucht begangen oder haben einen Totalschaden verursacht, weil sie uns beim Abladen unserer Autos nicht wahrgenommen haben. Selbst der Postbote hat uns bescheinigt: "Irgendwann fahren die mir beim Paket abladen noch das Hinterteil ab!"
Eigentlich warten wir nur darauf, dass wir einen toten Menschen (und nicht nur einen Verletzten) aus einem zertrümmerten Fahrzeug ziehen müssen, weitere Tiere sterben oder wir selbst die Opfer sind. Denn wir müssen direkt an dieser Straße einladen, abladen, parken, Kinder aus dem Sitz nehmen... Dabei wackelt gerne mal das eigene Auto, weil das Vorbeifahrende so nah und so schnell ist. Das Ganze müssen wir im Winter im Stockdunkeln machen. Die Autofahrer:innen sehen uns nicht oder erst sehr spät.
Bei jedem Haus/jeden Häusern, an denen ich außerhalb einer Ortschaft vorbeifahre, hängt ein großes Schild mit 70 oder sogar 50. Unser Haus liegt zusätzlich noch im Bereich einer uneinsehbaren Kurve.
Nach jedem Unfall beginnen wir aufs Neue. Wir gehen zum Ortsvorsteher, wir gehen zum Bürgermeister und wir gehen zum Landratsamt. Es bringt nichts. Denn die Straße ist eine Kreisstraße, das Landratsamt folglich dafür zuständig. Allerdings fühlt es sich an wie bei Asterix & Obelix und dem Passierschein A38.
Am Landratsamt sehen sie den Bedarf nicht. Ist doch eine Landstraße. Da sollte man 100 fahren dürfen. Es ist kein besonderer Gefahrenschwerpunkt. Die Polizei hat doch auch schon mal dagestanden und nichts gemerkt. Wie bitte? Muss erst jemand tödlich verletzt werden, damit das ein besonderer Gefahrenschwerpunkt wird? Wir verstehen das Zögern nicht. Warum ist ausgerechnet bei uns noch 100?
Im Übrigen gibt es bereits einen Abschnitt, in dem man nur 70 fahren darf. Er beginnt nur leider erst 200 m die Straße abwärts. Diese Teilstrecke zu verlängern scheint ein Ding der Unmöglichkeit.
Zwischenzeitlich hat eine ukrainische Flüchtlingsfamilie in dem Haus gewohnt, mit Baby und Kinderwagen. Sie mussten mit ebendiesen zur 200 m entfernten Bushaltestelle laufen - ohne Gehweg, keine Möglichkeit auszuweichen und mit Autos, die Tempo 100 fahren. Selbst das war kein ausreichendes Argument.
Die Straße ist 5m breit. Ein LKW hat eine Breite von 2,55m. Es herrscht Schwerlastverkehr, es fahren Busse. Wie soll man hier noch Platz für einen Fußgänger finden?

Deshalb brauchen wir jetzt Ihre Mithilfe. Helfen Sie uns, die zuständige Stelle davon zu überzeugen, dass Tempo 100 mit uneinsehbarer Kurve, an einem bewohnten Bereich mit Tierhaltung KEIN Dauerzustand sein kann und eben doch einen besonderen Gefahrenschwerpunkt darstellt. Im Moment sind wir alleine mit unserer Forderung. Wir werden als zwei Familien wahrgenommen, die halt ein bisschen Ruhe vor dem Haus möchten (mit Tempo 70 ...). Uns geht es aber um sehr viel mehr. Vor allem möchten wir Sicherheit für uns, für unsere Tiere und für alle, die das schöne Wildbachtal genießen. Wir fordern Tempo 70! Helfen Sie uns!
Vielen Dank für´s lesen und für Ihre Unterstützung!
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wildbachtals an der Blankenmühle

Das Problem
Wir fordern Tempo 70 an der Blankenmühle! Bitte helfen Sie uns für mehr Lebensqualität und vor allem für mehr Sicherheit.
Meine Eltern wohnen idyllisch. Ein kleiner Traum auf dem Land. Hier möchten andere Urlaub machen... ein Haus imitten von sattem Grün, viel Wald, ein kleiner Bach. Und weil so viel Natur einfach genutzt werden muss, gibt es Pferde, Alpakas und Schafe. Eine kleine Attraktion auch für die vielen Radfahrer, Wanderer oder Familien, die hier kurz anhalten und die Tiere beobachten. Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht ...
... die Straße, auf der Tempo 100 erlaubt ist. Heute hat sie das Leben unserer Katze gefordert, das nächste Mal könnte es ein Mensch sein! Dies nehmen wir nochmal zum Anlass, um uns für ein Tempolimit an diesem Teilstück stark zu machen. Ein Teilstück, auf dem Autos rasen, während man mit dem Pferd an der Hand oder reitend die Straße entlangläuft. Oder mit den Hunden einen Spaziergang macht, weil der Wanderweg nun mal an genau dieser Straße (siehe Bilder) entlangführt. Oder man mit dem Traktor die Straße überqueren muss, da der eigene Wald und die Streuobstwiesen auf deren anderen Seite liegen. Links-rechts-links blicken hilft wenig. Man muss sich auf das Gehör verlassen, denn durch die Kurve sieht man nichts. Und herankommende Autos sehen uns (zu) spät. Kommt was? Ich höre nichts. Also dann schnell rüber. So gefährlich es sich anhört, so gefährlich ist es auch.

Seit wir in dieses Haus gezogen sind, gab es etliche Unfälle - nur eben noch keinen ernsthaften (= tödlichen) Personenschaden, wie es scheint. Anders können wir uns das Zögern und gelangweilte Abwimmeln unserer Bitte nicht erklären, dieses Teilstück endlich auf 70 zu beschränken. Es haben sich Menschen um den Baum gewickelt, haben den Zaun unseres Nachbarn komplett abgeräumt, sind in ein altes Mühlengebäude gerauscht, sind ins Schleudern gekommen und haben Fahrerflucht begangen oder haben einen Totalschaden verursacht, weil sie uns beim Abladen unserer Autos nicht wahrgenommen haben. Selbst der Postbote hat uns bescheinigt: "Irgendwann fahren die mir beim Paket abladen noch das Hinterteil ab!"
Eigentlich warten wir nur darauf, dass wir einen toten Menschen (und nicht nur einen Verletzten) aus einem zertrümmerten Fahrzeug ziehen müssen, weitere Tiere sterben oder wir selbst die Opfer sind. Denn wir müssen direkt an dieser Straße einladen, abladen, parken, Kinder aus dem Sitz nehmen... Dabei wackelt gerne mal das eigene Auto, weil das Vorbeifahrende so nah und so schnell ist. Das Ganze müssen wir im Winter im Stockdunkeln machen. Die Autofahrer:innen sehen uns nicht oder erst sehr spät.
Bei jedem Haus/jeden Häusern, an denen ich außerhalb einer Ortschaft vorbeifahre, hängt ein großes Schild mit 70 oder sogar 50. Unser Haus liegt zusätzlich noch im Bereich einer uneinsehbaren Kurve.
Nach jedem Unfall beginnen wir aufs Neue. Wir gehen zum Ortsvorsteher, wir gehen zum Bürgermeister und wir gehen zum Landratsamt. Es bringt nichts. Denn die Straße ist eine Kreisstraße, das Landratsamt folglich dafür zuständig. Allerdings fühlt es sich an wie bei Asterix & Obelix und dem Passierschein A38.
Am Landratsamt sehen sie den Bedarf nicht. Ist doch eine Landstraße. Da sollte man 100 fahren dürfen. Es ist kein besonderer Gefahrenschwerpunkt. Die Polizei hat doch auch schon mal dagestanden und nichts gemerkt. Wie bitte? Muss erst jemand tödlich verletzt werden, damit das ein besonderer Gefahrenschwerpunkt wird? Wir verstehen das Zögern nicht. Warum ist ausgerechnet bei uns noch 100?
Im Übrigen gibt es bereits einen Abschnitt, in dem man nur 70 fahren darf. Er beginnt nur leider erst 200 m die Straße abwärts. Diese Teilstrecke zu verlängern scheint ein Ding der Unmöglichkeit.
Zwischenzeitlich hat eine ukrainische Flüchtlingsfamilie in dem Haus gewohnt, mit Baby und Kinderwagen. Sie mussten mit ebendiesen zur 200 m entfernten Bushaltestelle laufen - ohne Gehweg, keine Möglichkeit auszuweichen und mit Autos, die Tempo 100 fahren. Selbst das war kein ausreichendes Argument.
Die Straße ist 5m breit. Ein LKW hat eine Breite von 2,55m. Es herrscht Schwerlastverkehr, es fahren Busse. Wie soll man hier noch Platz für einen Fußgänger finden?

Deshalb brauchen wir jetzt Ihre Mithilfe. Helfen Sie uns, die zuständige Stelle davon zu überzeugen, dass Tempo 100 mit uneinsehbarer Kurve, an einem bewohnten Bereich mit Tierhaltung KEIN Dauerzustand sein kann und eben doch einen besonderen Gefahrenschwerpunkt darstellt. Im Moment sind wir alleine mit unserer Forderung. Wir werden als zwei Familien wahrgenommen, die halt ein bisschen Ruhe vor dem Haus möchten (mit Tempo 70 ...). Uns geht es aber um sehr viel mehr. Vor allem möchten wir Sicherheit für uns, für unsere Tiere und für alle, die das schöne Wildbachtal genießen. Wir fordern Tempo 70! Helfen Sie uns!
Vielen Dank für´s lesen und für Ihre Unterstützung!
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wildbachtals an der Blankenmühle

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Petition am 16. Juni 2023 erstellt