

Tempo 30 für den Friedrich-Wilhelm-Platz
Das Anliegen
Zusammenfassung
Der Friedrich-Wilhelm-Platz ist ein Zentrum Friedenaus – doch statt Aufenthaltsort für Anwohnerinnen und Anwohner zu sein, ist er heute vor allem eines: laut, gefährlich und von Durchgangsverkehr geprägt. Tempo 50 auf der Bundesallee sorgt für Stress, unnötige Luftverschmutzung und echte Gefahren. Wir fordern Tempo 30 rund um den Friedrich-Wilhelm-Platz auf der Bundesallee und der Wiesbadener Straße, damit der Platz wieder das wird, was er sein sollte: ein lebenswerter Mittelpunkt für den Kiez.
Begründung
- Das Zentrum Friedenaus
Der Platz gehört den Menschen, nicht dem Durchgangsverkehr. Der Friedrich-Wilhelm-Platz ist sozial und stadträumlich ein Zentrum Friedenaus. Hier treffen sich Nachbarschaft, Familien und unterschiedliche Generationen – oder sollten es zumindest können. Solange jedoch die angrenzende Bundesallee mit Tempo 50 befahren wird, bleibt sie Barriere und Lärmquelle. Ein Zentrum aber, das man nicht in Ruhe queren, aufsuchen oder genießen kann, verfehlt seinen Zweck. - Lärm und Stress als tägliche Belastung
Verkehrslärm ist keine Kleinigkeit: Er erhöht nachweislich das Stresslevel, stört Schlaf und Erholung und mindert die Lebensqualität aller, die rund um den Platz wohnen und arbeiten oder auf ihm ihre Freizeit verbringen. Tempo 30 reduziert den Lärmpegel spürbar – gerade bei einer stark befahrenen Straße wie der Bundesallee senkt die Temporeduktion die Lärmbelästigung zwar nur um etwa 3db(A); dies wird aber wie eine Halbierung der Verkehrsmenge wahrgenommen. - Luftqualität und Klimaschutz im Kiez
Ein gleichmäßigerer Verkehrsfluss bei Tempo 30 – weniger abruptes Bremsen und Beschleunigen – wirkt sich positiv auf die Schadstoffbelastung vor Ort aus. Der NO2-Ausstoß sinkt um etwa 4 ug/m³, die Feinstaubbelastung nimmt ebenfalls ab wegen des geringeren Abriebs an Reifen und Bremsen. Das kommt allen zugute, die hier wohnen und atmen, insbesondere Kindern, deren Lungen sich noch entwickeln. - Sicherheit für die Schwächsten im Verkehr
Ein Aufprall bei Tempo 50 verläuft für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende deutlich folgenreicher als bei Tempo 30. Rund um den Friedrich-Wilhelm-Platz sind es aber genau diese Gruppen, die den Straßenraum am meisten nutzen: Kinder auf dem Schulweg, Familien auf dem Weg zur Kita, ältere Menschen, Sportlerinnen und Sportler auf dem Weg zu den umliegenden Sportanlagen. Für sie braucht es einen Straßenraum, der Fehler verzeiht. - Ein Platz mit Aufenthaltsqualität statt einer Verkehrsschneise
Tempo 30 ist kein Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung dafür, dass der Friedrich-Wilhelm-Platz seine Funktion als ein Zentrum Friedenaus überhaupt erfüllen kann. Erst ein kiezverträgliches Tempo macht den Platz wieder zu einem Ort, an dem man sich aufhalten, verweilen und sich begegnen möchte – statt ihn nur schnell zu durchqueren oder zu meiden.
FORDERUNG
Wir fordern die zuständigen Stellen der Berliner Politik und der Verkehrsverwaltung auf:
FÜHREN SIE TEMPO 30 RUND UM DEN FRIEDRICH-WILHELM-PLATZ EIN.
SCHLIEßEN SIE DIE TEMPO 30-LÜCKEN AUF DER BUNDESALLEE ZWISCHEN KAISEREICHE UND DEM SÜDLICHEN TUNNELAUSGANG DER BUNDESALLEE.
AN ALLE
Unterschreiben Sie diese Petition und unterstützen Sie damit bestehende und neue Kampagnen zur Einführung von Tempo 30 auf der Bundesallee.
Die Unterschriftenliste wird dem Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin, der Senatorin für Mobilität, Klimaschutz und Umwelt übergeben.
Die Verantwortung für diese Petition trägt die Initiative Friedrich-Wilhelm-Platz e.V..
https://friedrich-wilhelm-platz.com/
initiative@friedrich-wilhelm-platz.de

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Das Anliegen
Zusammenfassung
Der Friedrich-Wilhelm-Platz ist ein Zentrum Friedenaus – doch statt Aufenthaltsort für Anwohnerinnen und Anwohner zu sein, ist er heute vor allem eines: laut, gefährlich und von Durchgangsverkehr geprägt. Tempo 50 auf der Bundesallee sorgt für Stress, unnötige Luftverschmutzung und echte Gefahren. Wir fordern Tempo 30 rund um den Friedrich-Wilhelm-Platz auf der Bundesallee und der Wiesbadener Straße, damit der Platz wieder das wird, was er sein sollte: ein lebenswerter Mittelpunkt für den Kiez.
Begründung
- Das Zentrum Friedenaus
Der Platz gehört den Menschen, nicht dem Durchgangsverkehr. Der Friedrich-Wilhelm-Platz ist sozial und stadträumlich ein Zentrum Friedenaus. Hier treffen sich Nachbarschaft, Familien und unterschiedliche Generationen – oder sollten es zumindest können. Solange jedoch die angrenzende Bundesallee mit Tempo 50 befahren wird, bleibt sie Barriere und Lärmquelle. Ein Zentrum aber, das man nicht in Ruhe queren, aufsuchen oder genießen kann, verfehlt seinen Zweck. - Lärm und Stress als tägliche Belastung
Verkehrslärm ist keine Kleinigkeit: Er erhöht nachweislich das Stresslevel, stört Schlaf und Erholung und mindert die Lebensqualität aller, die rund um den Platz wohnen und arbeiten oder auf ihm ihre Freizeit verbringen. Tempo 30 reduziert den Lärmpegel spürbar – gerade bei einer stark befahrenen Straße wie der Bundesallee senkt die Temporeduktion die Lärmbelästigung zwar nur um etwa 3db(A); dies wird aber wie eine Halbierung der Verkehrsmenge wahrgenommen. - Luftqualität und Klimaschutz im Kiez
Ein gleichmäßigerer Verkehrsfluss bei Tempo 30 – weniger abruptes Bremsen und Beschleunigen – wirkt sich positiv auf die Schadstoffbelastung vor Ort aus. Der NO2-Ausstoß sinkt um etwa 4 ug/m³, die Feinstaubbelastung nimmt ebenfalls ab wegen des geringeren Abriebs an Reifen und Bremsen. Das kommt allen zugute, die hier wohnen und atmen, insbesondere Kindern, deren Lungen sich noch entwickeln. - Sicherheit für die Schwächsten im Verkehr
Ein Aufprall bei Tempo 50 verläuft für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende deutlich folgenreicher als bei Tempo 30. Rund um den Friedrich-Wilhelm-Platz sind es aber genau diese Gruppen, die den Straßenraum am meisten nutzen: Kinder auf dem Schulweg, Familien auf dem Weg zur Kita, ältere Menschen, Sportlerinnen und Sportler auf dem Weg zu den umliegenden Sportanlagen. Für sie braucht es einen Straßenraum, der Fehler verzeiht. - Ein Platz mit Aufenthaltsqualität statt einer Verkehrsschneise
Tempo 30 ist kein Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung dafür, dass der Friedrich-Wilhelm-Platz seine Funktion als ein Zentrum Friedenaus überhaupt erfüllen kann. Erst ein kiezverträgliches Tempo macht den Platz wieder zu einem Ort, an dem man sich aufhalten, verweilen und sich begegnen möchte – statt ihn nur schnell zu durchqueren oder zu meiden.
FORDERUNG
Wir fordern die zuständigen Stellen der Berliner Politik und der Verkehrsverwaltung auf:
FÜHREN SIE TEMPO 30 RUND UM DEN FRIEDRICH-WILHELM-PLATZ EIN.
SCHLIEßEN SIE DIE TEMPO 30-LÜCKEN AUF DER BUNDESALLEE ZWISCHEN KAISEREICHE UND DEM SÜDLICHEN TUNNELAUSGANG DER BUNDESALLEE.
AN ALLE
Unterschreiben Sie diese Petition und unterstützen Sie damit bestehende und neue Kampagnen zur Einführung von Tempo 30 auf der Bundesallee.
Die Unterschriftenliste wird dem Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses von Berlin, der Senatorin für Mobilität, Klimaschutz und Umwelt übergeben.
Die Verantwortung für diese Petition trägt die Initiative Friedrich-Wilhelm-Platz e.V..
https://friedrich-wilhelm-platz.com/
initiative@friedrich-wilhelm-platz.de

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Petition am 16. August 2026 erstellt