Süddeutsche Zeitung: Gesellschaftliche Verantwortung vor Profit

Das Problem

Zeitungen haben eine gesellschaftliche Verantwortung

An die Geschäftsleitung der Süddeutschen Zeitung:

Beenden Sie die Schließung der Regionalbüros und kürzen Sie nicht die Berichterstattung aus den Landkreisen rund um München!

Heribert Prantl, Kolumnist der Süddeutschen Zeitung und ehemaliges Mitglied deren Chefredaktion, sagte 2017 unter anderem: 

„Journalisten sind Demokratiearbeiter!“

“Man kann die Presse, die Medien nicht wegdenken, ohne dass die Lebendigkeit des Gemeinwesens entfiel”

Der Journalismus ist eine der wenigen Berufszweige, die eine direkte Erwähnung im Grundgesetz finden. Der Journalismus hat mit großer Bedeutung auch große Verantwortung. Diese Verantwortung ist in den letzten Jahren nach den Angriffen auf die Demokratie deutlich gewachsen.

In der Zeit wachsender Radikalität und Fake News zeigt sich, dass demokratiefeindliche Parteien besonders dort große Erfolge feiern können, wo eine lokale Qualitätspresse nicht mehr zur Verfügung steht. In den Gegenden außerhalb großer Städte ist das ein Grund für die Empfindung des “abgehängt" Seins der Bürger. Medien, die dann noch zur Verfügung stehen, sind nicht selten im Einfluss oder sogar im Eigentum radikaler demokratiefeindlicher Organisationen.

 

Die Digitalisierung kann im Einklang mit den Lokalteilen vorangetrieben werden. Webseiten und Zeitungs-Apps der SZ enthalten bereits heute die Lokalteile in Digitaler Form. Wo andere Branchen hohe Summen für die Personalisierung ihrer Angebote ausgeben, verliert die Süddeutsche möglicherweise sehr viele Leser außerhalb der Metropolen, weil sie deren Lebensumgebung nicht mehr beinhaltet.

 

Quelle der Zitate:https://www.message-online.com/specials/ringvorlesung-luegenpresse/prantl-journalisten-sind-demokratiearbeiter/

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/sueddeutsche-zeitung-schliesst-lokalredaktionen-a-ba314c18-df8e-4814-8cc8-1fe083e06919

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Das Problem

Zeitungen haben eine gesellschaftliche Verantwortung

An die Geschäftsleitung der Süddeutschen Zeitung:

Beenden Sie die Schließung der Regionalbüros und kürzen Sie nicht die Berichterstattung aus den Landkreisen rund um München!

Heribert Prantl, Kolumnist der Süddeutschen Zeitung und ehemaliges Mitglied deren Chefredaktion, sagte 2017 unter anderem: 

„Journalisten sind Demokratiearbeiter!“

“Man kann die Presse, die Medien nicht wegdenken, ohne dass die Lebendigkeit des Gemeinwesens entfiel”

Der Journalismus ist eine der wenigen Berufszweige, die eine direkte Erwähnung im Grundgesetz finden. Der Journalismus hat mit großer Bedeutung auch große Verantwortung. Diese Verantwortung ist in den letzten Jahren nach den Angriffen auf die Demokratie deutlich gewachsen.

In der Zeit wachsender Radikalität und Fake News zeigt sich, dass demokratiefeindliche Parteien besonders dort große Erfolge feiern können, wo eine lokale Qualitätspresse nicht mehr zur Verfügung steht. In den Gegenden außerhalb großer Städte ist das ein Grund für die Empfindung des “abgehängt" Seins der Bürger. Medien, die dann noch zur Verfügung stehen, sind nicht selten im Einfluss oder sogar im Eigentum radikaler demokratiefeindlicher Organisationen.

 

Die Digitalisierung kann im Einklang mit den Lokalteilen vorangetrieben werden. Webseiten und Zeitungs-Apps der SZ enthalten bereits heute die Lokalteile in Digitaler Form. Wo andere Branchen hohe Summen für die Personalisierung ihrer Angebote ausgeben, verliert die Süddeutsche möglicherweise sehr viele Leser außerhalb der Metropolen, weil sie deren Lebensumgebung nicht mehr beinhaltet.

 

Quelle der Zitate:https://www.message-online.com/specials/ringvorlesung-luegenpresse/prantl-journalisten-sind-demokratiearbeiter/

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/sueddeutsche-zeitung-schliesst-lokalredaktionen-a-ba314c18-df8e-4814-8cc8-1fe083e06919

Die Entscheidungsträger*innen

Dr. Christian Wegner
Dr. Christian Wegner
SZ Verlagschef

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Petition am 4. November 2024 erstellt