Streichung der Schulbeförderungskosten für junge Menschen mit besonderem Hilfebedarf

Das Problem

Der Kreistag Heilbronn hat in seiner neuen Satzung vom März 2023 beschlossen, die Tagesgruppen der SBBZ nicht mehr als zweites Schulende anzuerkennen. Dies hat nun weitläufige Folgen für die Familien und vor allem für die betroffenen Kinder und Jugendlichen. Diese werden ab dem 01.03.2025 nicht mehr von den örtlichen Taxiunternehmen befördert. Ein öffentliches Verkehrsnetz besteht entweder überhaupt nicht oder ist mit unzumutbaren Wartezeiten oder Fahrzeiten verbunden.

Aufgrund von verschiedenen Faktoren ist das eigenständige Abholen für die Familien oftmals nicht möglich. Häufige/ regelmäßige Fehlzeiten werden mit Ausschluss aus den Tagesgruppen bestraft.

Diese besondere Betreuungsform wird im Landkreis Heilbronn ausschließlich an der Christian-Heinrich-Zeller Schule angeboten.

Durch schulamtliche Begutachtung der Kinder wurde deren Bedarf festgestellt und bestätigt, dass die Kinder auf diese Art der Beschulung und Betreuung angewiesen sind.

Aufgrund von psychosozialen und/oder psychischen Problemen ist eine eigenständige Fahrt für die Kinder und Jugendlichen in den meisten Fällen nicht möglich/zumutbar.

Sollten Kinder wegen dem Wegfall der Kostenübernahme der Taxifahrt um 17 Uhr durch das LRA die Tagesgruppe nicht mehr besuchen können, ist eine Verschlechterung der psychischen bzw. seelischen Gesundheit zu erwarten. Im Übrigen für die ganze Familie. Die begutachteten Kinder haben weniger Möglichkeiten an der Gesellschaft teilzunehmen, weshalb die Tagesgruppen wichtiger Bestandteil für ihre soziale und emotionale Entwicklung sind. Weiterhin stellen die Tagesgruppen eine große Unterstützung auch für die gesamte Familie dar. Die Kinder, um die es hier geht, benötigen mehr Betreuung und Unterstützung als Kinder ohne dementsprechende Beeinträchtigungen. Eltern können ohne die Unterstützung von Tagesgruppen nicht im vollen Umfang ihrer Arbeit nachgehen, was wiederum zu finanziellen Schwierigkeiten führen könnte. 

Das LRA wird aufgefordert, sich über die Gründe für die neue Regelung zu äußern. Des Weiteren ist fraglich, ob ihnen die schwerwiegenden Folgen bewusst sind.

Doch wo genau liegt die Problematik?

Das Landratsamt bewilligt die Fahrt morgens zur Schule und zum offiziellen Schulende um 12:30 Uhr nach Hause. Bisher haben Sie die Tagesgruppen um 17 Uhr als zweites Schulende anerkannt. Mit der neuen Satzung ziehen Sie sich aus der Verantwortung und streichen die Beförderung mit dem Taxi nach Hause und erschweren somit Schutzbefohlenen den Zugang zur notwendigen Betreuung.

Es ist uns nicht ersichtlich warum die Fahrt zum Schulende und nicht weiterhin zum Ende der Tagesgruppe bewilligt wird. Vor allem, da zum offiziellen Schulende um 12:30 Uhr eine Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln eher möglich ist.

Die Schule und die Tagesgruppen arbeiten Hand in Hand um den Schutzbefohlenen die notwendige Unterstützung zu gewährleisten.

Wir fordern eine sofortige Änderung der Satzung und die erneute Anerkennung des zweiten Schulendes.

 

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Daniel HofmannPetitionsstarter*in
Erfolg
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Das Problem

Der Kreistag Heilbronn hat in seiner neuen Satzung vom März 2023 beschlossen, die Tagesgruppen der SBBZ nicht mehr als zweites Schulende anzuerkennen. Dies hat nun weitläufige Folgen für die Familien und vor allem für die betroffenen Kinder und Jugendlichen. Diese werden ab dem 01.03.2025 nicht mehr von den örtlichen Taxiunternehmen befördert. Ein öffentliches Verkehrsnetz besteht entweder überhaupt nicht oder ist mit unzumutbaren Wartezeiten oder Fahrzeiten verbunden.

Aufgrund von verschiedenen Faktoren ist das eigenständige Abholen für die Familien oftmals nicht möglich. Häufige/ regelmäßige Fehlzeiten werden mit Ausschluss aus den Tagesgruppen bestraft.

Diese besondere Betreuungsform wird im Landkreis Heilbronn ausschließlich an der Christian-Heinrich-Zeller Schule angeboten.

Durch schulamtliche Begutachtung der Kinder wurde deren Bedarf festgestellt und bestätigt, dass die Kinder auf diese Art der Beschulung und Betreuung angewiesen sind.

Aufgrund von psychosozialen und/oder psychischen Problemen ist eine eigenständige Fahrt für die Kinder und Jugendlichen in den meisten Fällen nicht möglich/zumutbar.

Sollten Kinder wegen dem Wegfall der Kostenübernahme der Taxifahrt um 17 Uhr durch das LRA die Tagesgruppe nicht mehr besuchen können, ist eine Verschlechterung der psychischen bzw. seelischen Gesundheit zu erwarten. Im Übrigen für die ganze Familie. Die begutachteten Kinder haben weniger Möglichkeiten an der Gesellschaft teilzunehmen, weshalb die Tagesgruppen wichtiger Bestandteil für ihre soziale und emotionale Entwicklung sind. Weiterhin stellen die Tagesgruppen eine große Unterstützung auch für die gesamte Familie dar. Die Kinder, um die es hier geht, benötigen mehr Betreuung und Unterstützung als Kinder ohne dementsprechende Beeinträchtigungen. Eltern können ohne die Unterstützung von Tagesgruppen nicht im vollen Umfang ihrer Arbeit nachgehen, was wiederum zu finanziellen Schwierigkeiten führen könnte. 

Das LRA wird aufgefordert, sich über die Gründe für die neue Regelung zu äußern. Des Weiteren ist fraglich, ob ihnen die schwerwiegenden Folgen bewusst sind.

Doch wo genau liegt die Problematik?

Das Landratsamt bewilligt die Fahrt morgens zur Schule und zum offiziellen Schulende um 12:30 Uhr nach Hause. Bisher haben Sie die Tagesgruppen um 17 Uhr als zweites Schulende anerkannt. Mit der neuen Satzung ziehen Sie sich aus der Verantwortung und streichen die Beförderung mit dem Taxi nach Hause und erschweren somit Schutzbefohlenen den Zugang zur notwendigen Betreuung.

Es ist uns nicht ersichtlich warum die Fahrt zum Schulende und nicht weiterhin zum Ende der Tagesgruppe bewilligt wird. Vor allem, da zum offiziellen Schulende um 12:30 Uhr eine Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln eher möglich ist.

Die Schule und die Tagesgruppen arbeiten Hand in Hand um den Schutzbefohlenen die notwendige Unterstützung zu gewährleisten.

Wir fordern eine sofortige Änderung der Satzung und die erneute Anerkennung des zweiten Schulendes.

 

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Daniel HofmannPetitionsstarter*in

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