Aggiornamento sulla petizioneStoppt ungewollte Werbepost! Schluss mit der Ressourcenverschwendung und KlimabelastungBis zu 535.000 t CO₂ können wir durch das Ende der ungewollten Werbepost einsparen!
Deutsche Umwelthilfe e. V.Berlin, Germania
16 set 2021

Liebe Unterstützer:innen! Der neueste Bericht des Weltklimarates IPCC hat es nochmal ganz deutlich gemacht: Wir brauchen dringend Klimaschutzmaßnahmen, die sofort umgesetzt werden können. Bei der Werbepost wäre es so einfach: „Werbung – Ja bitte“ statt „Werbung – Nein danke“ könnte über eine halbe Million Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen. Doch bisher ist eine Einführung noch nicht absehbar. Dabei könnte die Bundesregierung ohne teure Technikinnovationen und zeitlichen Verzug die unerwünschte Werbemüllflut einfach und umgehend stoppen. Fordert Bundesjustizministerin Lambrecht und die zukünftigen Entscheidungsträger:innen im Justizministerium gemeinsam mit uns auf, die richtigen politischen Weichen zu stellen, um die Ressourcenverschwendung zu stoppen. Hier geht es zur Protestmail: https://www.duh.de/projekte/schluss-mit-ungewolltem-werbemuell/?&wc=CH

Wir haben uns die Hauptverantwortlichen für ungewollte Werbepost angeschaut. Noch immer setzen führende Supermarkt- und Baumarktketten in großem Umfang gedruckte Werbebroschüren ein. Echter Umwelt- und Klimaschutz sieht anders aus. Auch die Deutsche Post setzt weiterhin auf die massenhafte Verteilung der ,Einkaufaktuell-Werbebroschüren‘: Nach unseren Berechnungen werden jährlich eine Milliarde Stück verteilt. Nach eigenen Aussagen will der Dax Konzern schon in wenigen Jahren klimaneutral sein. Ohne entscheidende Änderungen bei der Verteilung ungewollter Werbepost wird das allerdings nicht zu machen sein. Daher ist es unverständlich, dass der Konzern eine politische Lösung nicht unterstützt und weiterhin darauf beharrt, unsere Briefkästen mit unerwünschter Werbepost vollzumüllen. Auch die Ankündigung des Unternehmens, zukünftig auf die Plastikhülle für die Werbebroschüren verzichten zu wollen, kommt viel zu spät und ändert nichts an der klimaschädlichen Herstellung und Verteilung mehrerer hundert Millionen ungelesener Werbepapiere.

Um den Druck auf alle beteiligten Akteur:innen weiter zu erhöhen, brauchen wir eure Stimmen, damit wir endlich eine politische Opt-In-Regelung für nicht adressierte Werbepost bekommen. Nutzt die Gelegenheit und unterstützt unsere Forderung. Sendet eine persönliche Protestmail an die zuständige Stelle im Bundesjustizministerium und teilt unsere Petition mit Freund:innen, Bekannten und eurer Familie. Denn je mehr wir sind, desto schlagkräftigere Argumente haben wir in künftigen Gesprächen mit Politik und Handel.

Vielen Dank.

Euer Sebastian Sielmann von Letzte Werbung e.V. und die Deutsche Umwelthilfe

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