Stoppt die Zweckentfremdung von Bildungsgebäuden


Stoppt die Zweckentfremdung von Bildungsgebäuden
Das Problem
Petition gegen die geplante Unterbringung von Flüchtlingen in der Grundschulturnhalle
der Astrid-Lindgren-Grundschule in Mettmann-Metzkausen
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir wenden uns heute an Sie, um Ihre Unterstützung für eine wichtige Angelegenheit zu
erbitten. Die geplante Unterbringung von Flüchtlingen in der Grundschulturnhalle (Halle 2) der Astrid-Lindgren-Grundschule in Mettmann-Metzkausen ist ein Thema, das nicht nur uns, sondern auch die gesamte Gemeinschaft betrifft.
Wir sind fest davon überzeugt, dass die betroffenen Flüchtlinge unsere Unterstützung und
Hilfe verdienen, jedoch sind wir besorgt über die vorgeschlagene Lösung und sind der Überzeugung, dass geeignetere Unterkünfte in die Auswahl genommen werden sollten.
Es ist uns bewusst, dass die Aufnahme von Flüchtlingen eine humanitäre Verpflichtung ist
und dass es wichtig ist, ihnen Schutz und Unterkunft zu bieten. Mettmann-Metzkausen
hat in der Vergangenheit gezeigt, dass die Gemeinschaft bereit ist, ihre Solidarität zu
demonstrieren und Flüchtlinge willkommen zu heißen.
Wir glauben jedoch, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in einer
Grundschulturnhalle nicht die bestmögliche Lösung ist.
Unsere Bedenken beziehen sich auf mehrere Aspekte:
1. Bildungseinrichtungen sollten für Bildungszwecke genutzt werden: Die Astrid-
Lindgren-Grundschule ist eine wichtige Bildungseinrichtung für unsere Kinder.
Die Nutzung der Turnhalle als Unterkunft könnte den Schulbetrieb stören und die
Lernbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler beeinträchtigen.
2. Durch die Belegung der Sporthalle wird vermutlich teilweise Sportunterricht der
Grundschule ausfallen. Einige AGs der Grundschule und Angebote im
Nachmittags-Bereich werden nicht stattfinden können. Dies hat weiterhin zur
Folge, dass der lang ersehnte Ausbau der Schule im Schuljahr 23/24 vermutlich
nicht möglich sein wird.
3. Das vielfältige Angebot von MeSport an Vereinssport für Jung und Alt wird nicht
mehr in gewohnter Form stattfinden, da Turnhalle 2 nicht mehr zur Verfügung
steht. Kurse werden versucht zusammenzulegen, aber ein Ausfall ist auch
möglich. Einiges wird an andere Sportstätten verlegt, die für viele Familien nicht
mehr so leicht erreichbar sind. Manche Kurse kommen aufgrund des erhöhten
Zeitaufwands für einige somit gar nicht mehr in Betracht.
4. Kinder und Familien haben während der langen Pandemie bereits genug
zurückgesteckt. Endlich kommt wieder Normalität in den Schulalltag, da darf jetzt
nicht wieder ein Rückschritt erfolgen, der zu neuen Defiziten in Bildung und
Bewegung führen wird.
5. Mangel an Privatsphäre: Die Turnhalle bietet nicht die Privatsphäre, die
Flüchtlinge benötigen, um sich zu erholen und sich sicher zu fühlen. Dies kann zu
psychischem Stress führen und die Integration erschweren.
6. Integration und soziale Interaktion: Flüchtlinge benötigen die Möglichkeit, sich in
die Gemeinschaft zu integrieren und soziale Kontakte zu knüpfen. Eine Turnhalle
ist keine geeignete Umgebung für diese wichtigen sozialen Interaktionen.
7. Alternativen prüfen: Wir fordern die Verantwortlichen auf alternative
Unterkunftsmöglichkeiten zu prüfen, die besser geeignet sind die Bedürfnisse der
Flüchtlinge zu erfüllen, ohne die Bildung unserer Kinder und das soziale Leben
unserer Gemeinschaft zu beeinträchtigen.
Die aufkommenden Sorgen und Ängste der Eltern werden seitens der Stadt Mettmann
nicht ernstgenommen. Im Gegenteil, sie wurden bisher ignoriert, verharmlost oder
fehlinterpretiert. Im Vorfeld wurde das Vorhaben lediglich in einem Dreizeiler im
Schulpflegschaftsprotokoll erwähnt und die Stadt Mettmann hat sich erst zu einem
generell gehaltenen Elternbrief bewegt, nachdem durch die Eltern massiver und medial
begleiteter Druck aufgebaut wurde. Davor erfolgte seitens der Stadt keinerlei
Kommunikation an die Eltern.
Die Eltern der angrenzenden Kindertagesstätte wurden im Vorfeld gar nicht informiert
und haben es erst durch Eltern der Grundschule oder aus sozialen Medien erfahren. Die
mangelhafte Kommunikation seitens der Stadt Mettmann macht viele Bürger hier
fassungslos.
Das gesamte Umbauvorhaben wurde stillschweigend im Hintergrund umgesetzt, obwohl
es bereits im Februar dieses Jahres einen Antrag der FDP-Fraktion gab ein Konzept zur
Unterbringung von Flüchtlingen in alternativen Unterkünften und nicht in
Schulturnhallen zu erstellen. Dieser Antrag wurde mit einer großen Mehrheit seitens des
Stadtrates abgelehnt.
Mit dieser Petition möchten wir die Verantwortlichen dazu auffordern ihre Entscheidung
zu überdenken und nach besseren Lösungen zu suchen um Flüchtlingen zu helfen ohne
das pädagogische Umfeld unserer Kinder zu beeinträchtigen.
Wir sind davon überzeugt, dass Mettmann eine solidarische und mitfühlende
Gemeinschaft ist, die in der Lage ist eine humanitäre Lösung zu finden, die sowohl den
Bedürfnissen der Flüchtlinge als auch den Interessen unserer eigenen Gemeinschaft
gerecht wird.
Bitte unterstützen Sie unsere Petition und helfen Sie uns eine bessere Lösung für die
Unterbringung von Flüchtlingen in Mettmann zu finden. Gemeinsam können wir eine
positive Veränderung bewirken.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Das Problem
Petition gegen die geplante Unterbringung von Flüchtlingen in der Grundschulturnhalle
der Astrid-Lindgren-Grundschule in Mettmann-Metzkausen
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir wenden uns heute an Sie, um Ihre Unterstützung für eine wichtige Angelegenheit zu
erbitten. Die geplante Unterbringung von Flüchtlingen in der Grundschulturnhalle (Halle 2) der Astrid-Lindgren-Grundschule in Mettmann-Metzkausen ist ein Thema, das nicht nur uns, sondern auch die gesamte Gemeinschaft betrifft.
Wir sind fest davon überzeugt, dass die betroffenen Flüchtlinge unsere Unterstützung und
Hilfe verdienen, jedoch sind wir besorgt über die vorgeschlagene Lösung und sind der Überzeugung, dass geeignetere Unterkünfte in die Auswahl genommen werden sollten.
Es ist uns bewusst, dass die Aufnahme von Flüchtlingen eine humanitäre Verpflichtung ist
und dass es wichtig ist, ihnen Schutz und Unterkunft zu bieten. Mettmann-Metzkausen
hat in der Vergangenheit gezeigt, dass die Gemeinschaft bereit ist, ihre Solidarität zu
demonstrieren und Flüchtlinge willkommen zu heißen.
Wir glauben jedoch, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in einer
Grundschulturnhalle nicht die bestmögliche Lösung ist.
Unsere Bedenken beziehen sich auf mehrere Aspekte:
1. Bildungseinrichtungen sollten für Bildungszwecke genutzt werden: Die Astrid-
Lindgren-Grundschule ist eine wichtige Bildungseinrichtung für unsere Kinder.
Die Nutzung der Turnhalle als Unterkunft könnte den Schulbetrieb stören und die
Lernbedingungen für unsere Schülerinnen und Schüler beeinträchtigen.
2. Durch die Belegung der Sporthalle wird vermutlich teilweise Sportunterricht der
Grundschule ausfallen. Einige AGs der Grundschule und Angebote im
Nachmittags-Bereich werden nicht stattfinden können. Dies hat weiterhin zur
Folge, dass der lang ersehnte Ausbau der Schule im Schuljahr 23/24 vermutlich
nicht möglich sein wird.
3. Das vielfältige Angebot von MeSport an Vereinssport für Jung und Alt wird nicht
mehr in gewohnter Form stattfinden, da Turnhalle 2 nicht mehr zur Verfügung
steht. Kurse werden versucht zusammenzulegen, aber ein Ausfall ist auch
möglich. Einiges wird an andere Sportstätten verlegt, die für viele Familien nicht
mehr so leicht erreichbar sind. Manche Kurse kommen aufgrund des erhöhten
Zeitaufwands für einige somit gar nicht mehr in Betracht.
4. Kinder und Familien haben während der langen Pandemie bereits genug
zurückgesteckt. Endlich kommt wieder Normalität in den Schulalltag, da darf jetzt
nicht wieder ein Rückschritt erfolgen, der zu neuen Defiziten in Bildung und
Bewegung führen wird.
5. Mangel an Privatsphäre: Die Turnhalle bietet nicht die Privatsphäre, die
Flüchtlinge benötigen, um sich zu erholen und sich sicher zu fühlen. Dies kann zu
psychischem Stress führen und die Integration erschweren.
6. Integration und soziale Interaktion: Flüchtlinge benötigen die Möglichkeit, sich in
die Gemeinschaft zu integrieren und soziale Kontakte zu knüpfen. Eine Turnhalle
ist keine geeignete Umgebung für diese wichtigen sozialen Interaktionen.
7. Alternativen prüfen: Wir fordern die Verantwortlichen auf alternative
Unterkunftsmöglichkeiten zu prüfen, die besser geeignet sind die Bedürfnisse der
Flüchtlinge zu erfüllen, ohne die Bildung unserer Kinder und das soziale Leben
unserer Gemeinschaft zu beeinträchtigen.
Die aufkommenden Sorgen und Ängste der Eltern werden seitens der Stadt Mettmann
nicht ernstgenommen. Im Gegenteil, sie wurden bisher ignoriert, verharmlost oder
fehlinterpretiert. Im Vorfeld wurde das Vorhaben lediglich in einem Dreizeiler im
Schulpflegschaftsprotokoll erwähnt und die Stadt Mettmann hat sich erst zu einem
generell gehaltenen Elternbrief bewegt, nachdem durch die Eltern massiver und medial
begleiteter Druck aufgebaut wurde. Davor erfolgte seitens der Stadt keinerlei
Kommunikation an die Eltern.
Die Eltern der angrenzenden Kindertagesstätte wurden im Vorfeld gar nicht informiert
und haben es erst durch Eltern der Grundschule oder aus sozialen Medien erfahren. Die
mangelhafte Kommunikation seitens der Stadt Mettmann macht viele Bürger hier
fassungslos.
Das gesamte Umbauvorhaben wurde stillschweigend im Hintergrund umgesetzt, obwohl
es bereits im Februar dieses Jahres einen Antrag der FDP-Fraktion gab ein Konzept zur
Unterbringung von Flüchtlingen in alternativen Unterkünften und nicht in
Schulturnhallen zu erstellen. Dieser Antrag wurde mit einer großen Mehrheit seitens des
Stadtrates abgelehnt.
Mit dieser Petition möchten wir die Verantwortlichen dazu auffordern ihre Entscheidung
zu überdenken und nach besseren Lösungen zu suchen um Flüchtlingen zu helfen ohne
das pädagogische Umfeld unserer Kinder zu beeinträchtigen.
Wir sind davon überzeugt, dass Mettmann eine solidarische und mitfühlende
Gemeinschaft ist, die in der Lage ist eine humanitäre Lösung zu finden, die sowohl den
Bedürfnissen der Flüchtlinge als auch den Interessen unserer eigenen Gemeinschaft
gerecht wird.
Bitte unterstützen Sie unsere Petition und helfen Sie uns eine bessere Lösung für die
Unterbringung von Flüchtlingen in Mettmann zu finden. Gemeinsam können wir eine
positive Veränderung bewirken.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Erfolg
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Petition am 29. September 2023 erstellt