Stoppt die Zwangsmusterung! Für eine geschlechter- und generationengerechte Wehrfähigkeit!

Das Problem

Ich bin ein ganz normaler Bachelor-Student, Anfang 20, Engagiert, Teil der Generation Z. – und wie viele junge Menschen in Deutschland stehe ich vor einem Gesetzesentwurf, der grundlegende Freiheitsrechte und Gleichheitsprinzipien verletzt. Mit dem neuen Wehrdienstmodell plant die Bundesregierung eine verpflichtende Musterung, die ausschließlich Männlich gelesene Personen betrifft und sie hinsichtlich der militärischen Tauglichkeit inspiziert, ohne Rücksicht auf persönliche Lebenswege, Überzeugungen oder Grundrechte.

Ich starte diese Petition, weil Freiheit kein Privileg ist, sondern ein Grundrecht. Und weil wir nicht schweigen dürfen, wenn die regierungstragenden Parteien beginnen, an genau diesen Grundrechten zu rütteln.

Eine staatliche Pflicht, die nur auf ein Geschlecht angewendet wird, ist im Jahr 2025 weder zeitgemäß noch verfassungsrechtlich haltbar. Die selektive Pflicht zur Musterung stellt eine geschlechtsbasierte Ungleichbehandlung (Art. 3 Abs. 1 GG) dar, die in modernen verfassungsrechtlichen Standards keinen Platz mehr hat. Wenn der Staat Pflichten auferlegt, muss er dies gleichmäßig, fair und diskriminierungsfrei tun. Eine Wehrpflicht, die nur Männer trifft, widerspricht diesem Grundprinzip – und ist ein Rückschritt in eine dunkle Zeit, in der Gleichberechtigung noch kein voll anerkanntes Recht war.

Verfassungsrechtliche Bedenken bestehen zudem wegen faktischer Zwangsarbeit (Art. 12 Abs. 2 und 3 GG). Unabhängig von jeder persönlichen Einstellung zur Bundeswehr oder der militärischen Landesverteidigung geht es hier um ein grundlegendes freiheitliches Prinzip: Der Staat darf niemanden zu einer Arbeit oder Dienstleistung zwingen, außer in engen, verfassungsrechtlich klar begrenzten Ausnahmen.

Eine verpflichtende Musterung – als staatlich erzwungene Vorstufe zur Dienstverpflichtung – überschreitet diese Grenze. Sie stellt einen Eingriff in das Grundrecht auf freie Wahl des Berufs und der eigenen Lebensgestaltung dar und nähert sich einem Modell der Zwangsarbeit, das das Grundgesetz ausdrücklich verbietet. Darüber hinaus kann die Pflicht zur Musterung psychische Belastungen erzeugen, da junge Menschen gegen ihren Willen in militärische Prozesse eingebunden werden, die ihren Überzeugungen widersprechen, und dadurch Stress, Angst oder Unsicherheit entstehen kann.

Es darf nicht sein, dass junge Menschen gegen ihren Willen zur militärischen Ressource verkommen, nur weil der Bund seinen Personalbedarf nicht anderweitig decken kann. Freiheit bedeutet, eigenständig darüber entscheiden zu dürfen, welchen Beitrag man für die Gesellschaft leisten will – und welchen nicht.

Wir fordern die Bundesregierung und den Bundestag daher auf:

  1. Die verpflichtende Musterung vollständig zurückzunehmen. Zwang darf in einer freien, demokratischen Gesellschaft niemals das Mittel der Wahl sein.
  2. Das Wehrdienstsystem geschlechtergerecht und grundrechtskonform zu gestalten. Gleichheit vor dem Gesetz gilt für alle.
  3. Statt Zwang bei Notwendigkeit: Attraktive, freiwillige Angebote für gesellschaftliche Dienste zu schaffen. Wer dienen will, soll dienen dürfen. Wer nicht will, darf dazu nicht gezwungen werden.
  4. Die Grundrechte junger Bürger*innen zu schützen und zu achten. Unsere Freiheit und Würde sind unantastbar – das muss auch die Gesetzgebung widerspiegeln.

Bitte zeige dich solidarisch, unterstütze diese Petition und setze ein Zeichen für Gleichheit, Freiheit und vor allem Freiwilligkeit, auch wenn dich die Musterung aufgrund deiner Geschlechtsidentität unter Umständen nicht direkt betrifft.

Gemeinsam können wir viel bewegen und Grundrechtsbeschneidungen wie dieser einen Riegel vorschieben.

You f*cked with the wrong generation!

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Yannick WPetitionsstarter*in

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Das Problem

Ich bin ein ganz normaler Bachelor-Student, Anfang 20, Engagiert, Teil der Generation Z. – und wie viele junge Menschen in Deutschland stehe ich vor einem Gesetzesentwurf, der grundlegende Freiheitsrechte und Gleichheitsprinzipien verletzt. Mit dem neuen Wehrdienstmodell plant die Bundesregierung eine verpflichtende Musterung, die ausschließlich Männlich gelesene Personen betrifft und sie hinsichtlich der militärischen Tauglichkeit inspiziert, ohne Rücksicht auf persönliche Lebenswege, Überzeugungen oder Grundrechte.

Ich starte diese Petition, weil Freiheit kein Privileg ist, sondern ein Grundrecht. Und weil wir nicht schweigen dürfen, wenn die regierungstragenden Parteien beginnen, an genau diesen Grundrechten zu rütteln.

Eine staatliche Pflicht, die nur auf ein Geschlecht angewendet wird, ist im Jahr 2025 weder zeitgemäß noch verfassungsrechtlich haltbar. Die selektive Pflicht zur Musterung stellt eine geschlechtsbasierte Ungleichbehandlung (Art. 3 Abs. 1 GG) dar, die in modernen verfassungsrechtlichen Standards keinen Platz mehr hat. Wenn der Staat Pflichten auferlegt, muss er dies gleichmäßig, fair und diskriminierungsfrei tun. Eine Wehrpflicht, die nur Männer trifft, widerspricht diesem Grundprinzip – und ist ein Rückschritt in eine dunkle Zeit, in der Gleichberechtigung noch kein voll anerkanntes Recht war.

Verfassungsrechtliche Bedenken bestehen zudem wegen faktischer Zwangsarbeit (Art. 12 Abs. 2 und 3 GG). Unabhängig von jeder persönlichen Einstellung zur Bundeswehr oder der militärischen Landesverteidigung geht es hier um ein grundlegendes freiheitliches Prinzip: Der Staat darf niemanden zu einer Arbeit oder Dienstleistung zwingen, außer in engen, verfassungsrechtlich klar begrenzten Ausnahmen.

Eine verpflichtende Musterung – als staatlich erzwungene Vorstufe zur Dienstverpflichtung – überschreitet diese Grenze. Sie stellt einen Eingriff in das Grundrecht auf freie Wahl des Berufs und der eigenen Lebensgestaltung dar und nähert sich einem Modell der Zwangsarbeit, das das Grundgesetz ausdrücklich verbietet. Darüber hinaus kann die Pflicht zur Musterung psychische Belastungen erzeugen, da junge Menschen gegen ihren Willen in militärische Prozesse eingebunden werden, die ihren Überzeugungen widersprechen, und dadurch Stress, Angst oder Unsicherheit entstehen kann.

Es darf nicht sein, dass junge Menschen gegen ihren Willen zur militärischen Ressource verkommen, nur weil der Bund seinen Personalbedarf nicht anderweitig decken kann. Freiheit bedeutet, eigenständig darüber entscheiden zu dürfen, welchen Beitrag man für die Gesellschaft leisten will – und welchen nicht.

Wir fordern die Bundesregierung und den Bundestag daher auf:

  1. Die verpflichtende Musterung vollständig zurückzunehmen. Zwang darf in einer freien, demokratischen Gesellschaft niemals das Mittel der Wahl sein.
  2. Das Wehrdienstsystem geschlechtergerecht und grundrechtskonform zu gestalten. Gleichheit vor dem Gesetz gilt für alle.
  3. Statt Zwang bei Notwendigkeit: Attraktive, freiwillige Angebote für gesellschaftliche Dienste zu schaffen. Wer dienen will, soll dienen dürfen. Wer nicht will, darf dazu nicht gezwungen werden.
  4. Die Grundrechte junger Bürger*innen zu schützen und zu achten. Unsere Freiheit und Würde sind unantastbar – das muss auch die Gesetzgebung widerspiegeln.

Bitte zeige dich solidarisch, unterstütze diese Petition und setze ein Zeichen für Gleichheit, Freiheit und vor allem Freiwilligkeit, auch wenn dich die Musterung aufgrund deiner Geschlechtsidentität unter Umständen nicht direkt betrifft.

Gemeinsam können wir viel bewegen und Grundrechtsbeschneidungen wie dieser einen Riegel vorschieben.

You f*cked with the wrong generation!

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