Stoppt die Schließung von der Kita St. Mechtern

Das Problem

Dramatische Notsituation in der Kita St. Mechtern

Wir sind die Eltern von 39 Kindern in der Kita St. Mechtern in Köln-Ehrenfeld und für unsere Kinder gibt es - Stand jetzt - nach den Sommerferien keine Betreuung mehr.

 

Was ist passiert?

In den letzten Wochen haben in St. Mechtern, inklusive der Kitaleitung, sechs Mitarbeiter gekündigt. So verbleiben zu Beginn des Kitajahres 2024/25 nur eine Voll- und eine Teilzeitkraft in der Kita. Mit so wenig Personal muss die Kita zwangsweise geschlossen werden.

Begründet wurden die Kündigungen mit den allgemeinen Arbeitsbedingungen und zusätzlich mit großen Mängeln hinsichtlich Ausstattung und Gebäudezustand. 

Das ist für uns Eltern ein Schock - insbesondere so kurz vor den Sommerferien, denn alle vorhandenen Plätze in anderen Einrichtungen sind schon vergeben.

Egal, was passiert, unsere  Kinder sind bei dieser Kita-Krisensituation Leidtragende und Verlierer! Sie müssen den Preis für verpasste Chancen, fehlende Unterstützung und verschleppte Modernisierungen zahlen. Das ist ein hoher Preis. Denn selbst wenn es gelänge, so kurzfristig neues Personal zu finden, müssten sie sich an ein komplett neues Team gewöhnen und Vertrauen zu neuen Erzieher*innen aufbauen.

 

Warum diese Petition?

Die Kita St. Mechtern steht zwar unter der Trägerschaft der katholischen Kirche, aber die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung gehen an die Stadt. Es gibt eine staatliche Daseinsvorsorge und es bleibt eine städtische Aufgabe, für das Wohl der Kinder zu sorgen. 

 

Darüber hinaus haben wir das Vertrauen in den Träger verloren.

Nach ersten Krisensitzungen wurde uns seitens der Kirche eine Strategie zur Rettung der Kita vorgestellt. Als einer der Schwerpunkte wurde “Verbesserung, Sicherung der Personalsituation" kommuniziert. Mit allen Beteiligten wurden hinsichtlich Haltung und Gesprächskultur "Offenheit, Transparenz, Augenhöhe, Ziel- und Lösungsorientierung" vereinbart.

 

Der Tropfen, der das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hat.

Ein Ziel der Strategie war es auch, Mitarbeitende zum Bleiben zu bewegen. In Mitarbeitergesprächen hat eine Person den Rückzug der Kündigung angeboten. Im Gegenzug wünschte sich die Person, dass sie neun von 39 Arbeitsstunden für eine Weiterqualifizierung nutzen darf.
Wie sich nun herausstellt, wurde diese branchenübliche Forderung seitens des Trägers abgelehnt und nach mehreren Tagen Zeitverzug ein nicht konkurrenzfähiges Gegenangebot unterbreitet.

 

In Anbetracht der Gesamtsituation ist das ein Skandal!

Diese Entscheidung ist weder ziel- noch lösungsorientiert, noch wurde sie transparent kommuniziert. Es ist enttäuschend, dass die Kirche die gemeinsam vereinbarten Ziele nicht einhält. 

Wir mögen ein Kita-Notfall sein, aber unser Land ist ein kompletter Kita-Notstand. Es muss sich etwas ändern.

Wir hoffen sehr auf Eure Unterschriften, damit wir bei der Stadt Köln etwas bewegen können.


Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen!

Vielen Dank. 

Die Eltern der Kita St. Mechtern.

avatar of the starter
Sebastian NasePetitionsstarter*in

2.431

Das Problem

Dramatische Notsituation in der Kita St. Mechtern

Wir sind die Eltern von 39 Kindern in der Kita St. Mechtern in Köln-Ehrenfeld und für unsere Kinder gibt es - Stand jetzt - nach den Sommerferien keine Betreuung mehr.

 

Was ist passiert?

In den letzten Wochen haben in St. Mechtern, inklusive der Kitaleitung, sechs Mitarbeiter gekündigt. So verbleiben zu Beginn des Kitajahres 2024/25 nur eine Voll- und eine Teilzeitkraft in der Kita. Mit so wenig Personal muss die Kita zwangsweise geschlossen werden.

Begründet wurden die Kündigungen mit den allgemeinen Arbeitsbedingungen und zusätzlich mit großen Mängeln hinsichtlich Ausstattung und Gebäudezustand. 

Das ist für uns Eltern ein Schock - insbesondere so kurz vor den Sommerferien, denn alle vorhandenen Plätze in anderen Einrichtungen sind schon vergeben.

Egal, was passiert, unsere  Kinder sind bei dieser Kita-Krisensituation Leidtragende und Verlierer! Sie müssen den Preis für verpasste Chancen, fehlende Unterstützung und verschleppte Modernisierungen zahlen. Das ist ein hoher Preis. Denn selbst wenn es gelänge, so kurzfristig neues Personal zu finden, müssten sie sich an ein komplett neues Team gewöhnen und Vertrauen zu neuen Erzieher*innen aufbauen.

 

Warum diese Petition?

Die Kita St. Mechtern steht zwar unter der Trägerschaft der katholischen Kirche, aber die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung gehen an die Stadt. Es gibt eine staatliche Daseinsvorsorge und es bleibt eine städtische Aufgabe, für das Wohl der Kinder zu sorgen. 

 

Darüber hinaus haben wir das Vertrauen in den Träger verloren.

Nach ersten Krisensitzungen wurde uns seitens der Kirche eine Strategie zur Rettung der Kita vorgestellt. Als einer der Schwerpunkte wurde “Verbesserung, Sicherung der Personalsituation" kommuniziert. Mit allen Beteiligten wurden hinsichtlich Haltung und Gesprächskultur "Offenheit, Transparenz, Augenhöhe, Ziel- und Lösungsorientierung" vereinbart.

 

Der Tropfen, der das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hat.

Ein Ziel der Strategie war es auch, Mitarbeitende zum Bleiben zu bewegen. In Mitarbeitergesprächen hat eine Person den Rückzug der Kündigung angeboten. Im Gegenzug wünschte sich die Person, dass sie neun von 39 Arbeitsstunden für eine Weiterqualifizierung nutzen darf.
Wie sich nun herausstellt, wurde diese branchenübliche Forderung seitens des Trägers abgelehnt und nach mehreren Tagen Zeitverzug ein nicht konkurrenzfähiges Gegenangebot unterbreitet.

 

In Anbetracht der Gesamtsituation ist das ein Skandal!

Diese Entscheidung ist weder ziel- noch lösungsorientiert, noch wurde sie transparent kommuniziert. Es ist enttäuschend, dass die Kirche die gemeinsam vereinbarten Ziele nicht einhält. 

Wir mögen ein Kita-Notfall sein, aber unser Land ist ein kompletter Kita-Notstand. Es muss sich etwas ändern.

Wir hoffen sehr auf Eure Unterschriften, damit wir bei der Stadt Köln etwas bewegen können.


Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen!

Vielen Dank. 

Die Eltern der Kita St. Mechtern.

avatar of the starter
Sebastian NasePetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 5. Juli 2024 erstellt