Stoppt die Pläne zur Rodung für ein Gewerbegebiet

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Das Problem

Ist doch nur ein Stück Wald oder nicht?

 

Nein! Jedes Stück Wald ist schützenswert und muss wo immer möglich bewahrt werden. Doch nach einem Vorschlag der CDU-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung Bernau sollen etwa 6 Hektar vitaler Laubmischwald für ein Gewerbegebiet weichen. Dies entspricht der doppelten Fläche der ganzen Bahnhofspassage Bernau.

Das zum Roden geplante Waldstück liegt nördlich der Wandlitzer Chaussee auf der Höhe des OBI-Baumarktes. Mit diesem Vorgehen wird ein klimaresistenter, mit über 25 Gehölzarten artenreicher Wald vernichtet, für den anderswo aktiver Waldumbau betrieben wird, was Jahrzehnte dauern kann. Neben der Vernichtung von Flora und Fauna (es wurden z.B. über 20 Vogelarten nachgewiesen) gibt es auch starke Folgen für die Stadtbewohner.

Ohne dieses Waldstück fehlt ein natürlicher Schall- und Wärmeschutz für die Bewohner der umliegenden Gebiete. Ein Versiegeln dieser Fläche führt auch zu einer erhöhten Temperatur der Stadt, da dann die klimaregulierenden Eigenschaften dieses Waldes wegfallen. So stellt dieses Waldstück eine Kaltluftschneise aus dem Bernauer Stadtwald in den Siedlungsbereich dar.


Wir als Bündnis90/Die Grünen fordern daher den Stopp dieses Vorhabens und den dauerhaften Erhalt dieses Waldstücks. Wir fordern desweiteren, für die zweifelsohne notwendige Schaffung ortsnaher Arbeitsplätze bei der Planung weiterer Gewerbeflächen von vornherein noch stärker auf Belange des Natur- und damit auch Menschenschutzes zu achten.


Unterstütze uns jetzt mit deiner Unterschrift und lass nicht zu, dass die Stadt Bernau bei Berlin noch mehr naturnahe Flächen verliert.

 

 

 

 

 

 

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