Stoppt die Pflege-Kürzungen – Damit unsere Eltern zuhause bleiben können

Stoppt die Pflege-Kürzungen – Damit unsere Eltern zuhause bleiben können

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Susana Haubenreisser und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Mit ihrem aktuellen Gesetzentwurf will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ausgerechnet bei den Unterstützungsleistungen sparen, die älteren Menschen helfen, weiterhin selbstständig zuhause leben zu können.

Geplant ist unter anderem die Streichung des Entlastungsbetrags für Menschen mit Pflegegrad 1 sowie Kürzungen wichtiger Unterstützungsleistungen für Menschen mit Pflegegrad 2 und 3. Also genau dann, wenn Betroffene und Angehörige Unterstützung am dringendsten benötigen.

Die geplanten Kürzungen treffen nicht irgendwelche Leistungen im Pflegesystem.

Sie treffen direkt  unsere Eltern, Großeltern, Angehörigen, Nachbarn und alle Menschen, die aufgrund eines Pflegegrades auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind.

Menschen, die mit etwas Unterstützung noch viele Jahre selbstständig zuhause leben könnten.Menschen, die Hilfe beim Einkaufen benötigen. Die jemanden brauchen, der sie zum Arzt begleitet. Die Unterstützung im Haushalt benötigen, weil ihnen die Kraft dafür fehlt.

Menschen, die heute noch sicher zuhause leben können weil jemand da ist, der hilft.

Fällt diese Unterstützung im Alltag weg, verschwinden die Probleme nicht.

Dann trägt die 82-jährige Mutter ihre Einkäufe wieder alleine.

Dann steigt der Großvater wieder selbst auf die Leiter, obwohl er es körperlich nicht mehr kann.

Dann werden Arzttermine verschoben oder nicht mehr wahrgenommen.

Dann ziehen sich Menschen immer weiter zurück.

Und dann kommt der Sturz, der Krankenhausaufenthalt oder der Moment, an dem ein Leben zuhause nicht mehr möglich ist.

Diese Kürzungen verhindern keine Kosten und lösen keine Probleme. Sie verschieben beides lediglich in die Zukunft mit schwerwiegenden Folgen für unsere Eltern, Großeltern und Angehörigen und allen Menschen die einen Pflegegrad haben.

Sie nehmen Menschen die Unterstützung, die ihnen ein selbstbestimmtes Leben zuhause ermöglicht und verlagern die Folgen auf Familien, die neben Beruf, Kindern und ihrem eigenen Alltag zusätzlich die Versorgung ihrer Eltern und Großeltern stemmen müssen, auf überlastete Krankenhäuser und auf Pflegeheime, die bereits heute keine freien Kapazitäten mehr haben.

 

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Lea NeufeldPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Susana Haubenreisser und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Mit ihrem aktuellen Gesetzentwurf will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ausgerechnet bei den Unterstützungsleistungen sparen, die älteren Menschen helfen, weiterhin selbstständig zuhause leben zu können.

Geplant ist unter anderem die Streichung des Entlastungsbetrags für Menschen mit Pflegegrad 1 sowie Kürzungen wichtiger Unterstützungsleistungen für Menschen mit Pflegegrad 2 und 3. Also genau dann, wenn Betroffene und Angehörige Unterstützung am dringendsten benötigen.

Die geplanten Kürzungen treffen nicht irgendwelche Leistungen im Pflegesystem.

Sie treffen direkt  unsere Eltern, Großeltern, Angehörigen, Nachbarn und alle Menschen, die aufgrund eines Pflegegrades auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind.

Menschen, die mit etwas Unterstützung noch viele Jahre selbstständig zuhause leben könnten.Menschen, die Hilfe beim Einkaufen benötigen. Die jemanden brauchen, der sie zum Arzt begleitet. Die Unterstützung im Haushalt benötigen, weil ihnen die Kraft dafür fehlt.

Menschen, die heute noch sicher zuhause leben können weil jemand da ist, der hilft.

Fällt diese Unterstützung im Alltag weg, verschwinden die Probleme nicht.

Dann trägt die 82-jährige Mutter ihre Einkäufe wieder alleine.

Dann steigt der Großvater wieder selbst auf die Leiter, obwohl er es körperlich nicht mehr kann.

Dann werden Arzttermine verschoben oder nicht mehr wahrgenommen.

Dann ziehen sich Menschen immer weiter zurück.

Und dann kommt der Sturz, der Krankenhausaufenthalt oder der Moment, an dem ein Leben zuhause nicht mehr möglich ist.

Diese Kürzungen verhindern keine Kosten und lösen keine Probleme. Sie verschieben beides lediglich in die Zukunft mit schwerwiegenden Folgen für unsere Eltern, Großeltern und Angehörigen und allen Menschen die einen Pflegegrad haben.

Sie nehmen Menschen die Unterstützung, die ihnen ein selbstbestimmtes Leben zuhause ermöglicht und verlagern die Folgen auf Familien, die neben Beruf, Kindern und ihrem eigenen Alltag zusätzlich die Versorgung ihrer Eltern und Großeltern stemmen müssen, auf überlastete Krankenhäuser und auf Pflegeheime, die bereits heute keine freien Kapazitäten mehr haben.

 

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Lea NeufeldPetitionsstarter*in

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