Herr Habeck, stoppen Sie die Fehlinformations-Kampagne Ihres Ministeriums!

Das Problem

In den Medien: Zeitungen, Fernsehberichten, Talkshows etc. wird dieser Tage immer wieder berichtet unter dem Schlagwort

"65% erneuerbare Energien" - Verbot des Einbaus neuer Heizungen mit fossiler Energienutzung ab 1.1.2024.

Es wird der Eindruck vermittelt, dass der Verbraucher z.B. mit dem Einbau einer Wärmepumpe oder einer Hybrid-Heizung (z.B. Wärmepumpe plus Gasheizung o.ä.) dieses Ziel erreichen wird/kann. Er soll dazu sogar gesetzlich gezwungen werden!

Die Grundlage dieser Annahme ist sachlich falsch! 

Eine Wärmepumpe wird mit Strom betrieben. Der Strom in Deutschland wird laut "Statistischem Bundesamt" zu 44% aus erneuerbarer Energie gewonnen - somit zu 56% aus fossiler Energie. (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Energie/Erzeugung/_inhalt.html

Hierbei handelt es sich um die sogen. "Primärenergie". Durch Umwandlungs- und Leitungsverluste kommen beim Verbraucher bestenfalls ca zwei Drittel (= 67%) als Endenergie in der Steckdose an.

Daraus ergibt sich, dass eine Wärmepumpe (oder jede andere Art der elektrischen Heizung) ca. 70% an fossil erzeugter Energie verbraucht. Darauf ist noch mal ein Drittel für die Erzeugung der Verluste dazu zu rechnen.

Ein ca.  30%-iger Anteil an erneuerbarer Energienutzung ist also durch den Einbau einer Wärmepumpe in absehbarer Zeit maximal möglich. ( Diese Rechnung fußt auf der Annahme, dass die Wärmepumpe in einem bis zu mittelmässig gedämmten Altbau (mit entsprechendem Wärmeverlust) zum Einsatz kommt. In einem Effizienzhaus rechnet sich dagegen einen Wärmepumpe schon, da die niedrigen Vorlauftemperaturen ausreichen um Verluste auszugleichen.)

Eine Steigerung auf 65% ist - wenn überhaupt - in länger absehbarer Zukunft nicht möglich.

Der Grund hierfür ist ebenso physikalisch, wie infrastrukturell begründet: Es gibt in Deutschland bisher keinerlei Lösung/Lösungsansatz für die sogen. "Dunkelflaute". Darunter versteht man die immer wieder, manchmal auch anhaltende Situation ohne Wind und Sonne. Ohne Stromspeicher-Technologien wird es durch die Gesetzes-Initiave des BMWK absehbar notwendig sein immer mehr Primärenergie zu 100% aus fossilen Energieträgern für die Stromerzeugung einzusetzen. Dabei sind darüberhinaus die enormen Leitungsverluste zu berücksichtigen.

Im Gegensatz dazu ist die direkte Erzeugung von Wärme mittels moderner Gas-oder Ölheizungen mindestens solange erheblich effizienter, bis das betreffende Gebäude energetisch maximal optimiert ist. 

Es ist in den allermeisten Fällen ein Fehler und in der Kampagne des BMWK dramatisch mit Unwahrheiten behaftet, bei Bestandsgebäuden mit der elektrischen Wärmeerzeugung zu starten. Es führt in der Summe zu mehr Treibhausgas-Emissionen - zu weniger Klimaschutz!

Auf keinen Fall macht es energetisch und umweltpolitisch im Altbau Sinn eine funktionierende,  bestehende Heizung mit einem hohen finanziellem und energetischem Aufwand gegen eine Wärmepumpe auszutauschen!

Im Gegenteil: Die versprochenen Subventionen werden den Verbrauch fossiler Energie auf Kosten der Allgemeinheit erhöhen!

Das Gebot der Stunde ist: Sparen, dämmen, Isolieren, isolieren, isolieren!!! Den Verbrauch senken wo es nur geht. Auf dieser Grundlage, - bei dann geringem Verbrauch -  macht dann erst der Einsatz von z.B. einer Wärmepumpe einen Sinn für den Umweltschutz!

Betroffen sind wir Alle: Hausbesitzer müssen enorme Summen investieren; Mieter müssen mehr Geld für Heizkosten ausgeben; der Steuerzahler muss für sinnlose Subventionen tiefer in die Tasche greifen; auf unsere Kinder und Enkel werden durch ein erneutes "Sondervermögen" noch mehr Schulden aufgeladen.

Lassen Sie sich nicht täuschen! Bringen Sie das Thema in die Öffentlichkeit!

Herr Habeck. Herr Scholz, Herr Lindner: Stoppen Sie diesen Wahnsinn!!

 

 

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J. GoschePetitionsstarter*in
Diese Petition hat 3.628 Unterschriften erreicht

Das Problem

In den Medien: Zeitungen, Fernsehberichten, Talkshows etc. wird dieser Tage immer wieder berichtet unter dem Schlagwort

"65% erneuerbare Energien" - Verbot des Einbaus neuer Heizungen mit fossiler Energienutzung ab 1.1.2024.

Es wird der Eindruck vermittelt, dass der Verbraucher z.B. mit dem Einbau einer Wärmepumpe oder einer Hybrid-Heizung (z.B. Wärmepumpe plus Gasheizung o.ä.) dieses Ziel erreichen wird/kann. Er soll dazu sogar gesetzlich gezwungen werden!

Die Grundlage dieser Annahme ist sachlich falsch! 

Eine Wärmepumpe wird mit Strom betrieben. Der Strom in Deutschland wird laut "Statistischem Bundesamt" zu 44% aus erneuerbarer Energie gewonnen - somit zu 56% aus fossiler Energie. (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Energie/Erzeugung/_inhalt.html

Hierbei handelt es sich um die sogen. "Primärenergie". Durch Umwandlungs- und Leitungsverluste kommen beim Verbraucher bestenfalls ca zwei Drittel (= 67%) als Endenergie in der Steckdose an.

Daraus ergibt sich, dass eine Wärmepumpe (oder jede andere Art der elektrischen Heizung) ca. 70% an fossil erzeugter Energie verbraucht. Darauf ist noch mal ein Drittel für die Erzeugung der Verluste dazu zu rechnen.

Ein ca.  30%-iger Anteil an erneuerbarer Energienutzung ist also durch den Einbau einer Wärmepumpe in absehbarer Zeit maximal möglich. ( Diese Rechnung fußt auf der Annahme, dass die Wärmepumpe in einem bis zu mittelmässig gedämmten Altbau (mit entsprechendem Wärmeverlust) zum Einsatz kommt. In einem Effizienzhaus rechnet sich dagegen einen Wärmepumpe schon, da die niedrigen Vorlauftemperaturen ausreichen um Verluste auszugleichen.)

Eine Steigerung auf 65% ist - wenn überhaupt - in länger absehbarer Zukunft nicht möglich.

Der Grund hierfür ist ebenso physikalisch, wie infrastrukturell begründet: Es gibt in Deutschland bisher keinerlei Lösung/Lösungsansatz für die sogen. "Dunkelflaute". Darunter versteht man die immer wieder, manchmal auch anhaltende Situation ohne Wind und Sonne. Ohne Stromspeicher-Technologien wird es durch die Gesetzes-Initiave des BMWK absehbar notwendig sein immer mehr Primärenergie zu 100% aus fossilen Energieträgern für die Stromerzeugung einzusetzen. Dabei sind darüberhinaus die enormen Leitungsverluste zu berücksichtigen.

Im Gegensatz dazu ist die direkte Erzeugung von Wärme mittels moderner Gas-oder Ölheizungen mindestens solange erheblich effizienter, bis das betreffende Gebäude energetisch maximal optimiert ist. 

Es ist in den allermeisten Fällen ein Fehler und in der Kampagne des BMWK dramatisch mit Unwahrheiten behaftet, bei Bestandsgebäuden mit der elektrischen Wärmeerzeugung zu starten. Es führt in der Summe zu mehr Treibhausgas-Emissionen - zu weniger Klimaschutz!

Auf keinen Fall macht es energetisch und umweltpolitisch im Altbau Sinn eine funktionierende,  bestehende Heizung mit einem hohen finanziellem und energetischem Aufwand gegen eine Wärmepumpe auszutauschen!

Im Gegenteil: Die versprochenen Subventionen werden den Verbrauch fossiler Energie auf Kosten der Allgemeinheit erhöhen!

Das Gebot der Stunde ist: Sparen, dämmen, Isolieren, isolieren, isolieren!!! Den Verbrauch senken wo es nur geht. Auf dieser Grundlage, - bei dann geringem Verbrauch -  macht dann erst der Einsatz von z.B. einer Wärmepumpe einen Sinn für den Umweltschutz!

Betroffen sind wir Alle: Hausbesitzer müssen enorme Summen investieren; Mieter müssen mehr Geld für Heizkosten ausgeben; der Steuerzahler muss für sinnlose Subventionen tiefer in die Tasche greifen; auf unsere Kinder und Enkel werden durch ein erneutes "Sondervermögen" noch mehr Schulden aufgeladen.

Lassen Sie sich nicht täuschen! Bringen Sie das Thema in die Öffentlichkeit!

Herr Habeck. Herr Scholz, Herr Lindner: Stoppen Sie diesen Wahnsinn!!

 

 

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Robert Habeck, die "Grünen"
Robert Habeck, die "Grünen"
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