Stoppen Sie die Abschiebung unserer vorbildlich integrierten Freunde! Eilt sehr!

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Vorbildlich integrierte irakische Familie muss in wenigen Tagen ihre schwäbische Heimat verlassen - bitte verhindern Sie dies!

Sehr geehrter Herr Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobl,
sehr geehrter Herr Ministerialdirigent Abteilung 4 Ausländer und Flüchtlinge, Migration, Verfassungsschutz, Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa Dr. Stefan Lehr,

sehr geehrter Herr Minister für Soziales und Integration Manfred Lucha,
sehr geehrte Frau Ministerialdirigentin Abteilung 4 Integration Prof. Dr. Birgit Locher-Finke,
sehr geehrter Herr Ministerialdirigent Abteilung 4 Integration Joachim Pampel,

sehr geehrter Herr Regierungsdirektor und Referatsleiter Referat 81 - Asylrecht Sven König,

sehr geehrter Herr Landrat Dr. Rainer Haas,

sehr geehrter Herr Geschäftsleiter GT 312 - Ausländer und Staatsangehörigkeitswesen Marcel Gutekunst,

sehr geehrte Mitarbeiterin der Ausländerbehörde Frau Bob,

 

Im schwäbischen Weindorf Hessigheim lebt seit knapp drei Jahren eine Familie namens Al-Obaidi aus dem Irak. Sie sind sehr gut integriert. Die vier Kinder sprechen Deutsch. Die beiden jüngeren Kinder sprechen sogar mehr Deutsch als Arabisch. Der älteste Sohn spielt im TASV Hessigheim Fußball. Sein jüngerer Bruder ist ebenfalls erfolgreicher Jungfußballer und soll zum FSV 08 Bissingen wechseln.

Der Vater hat eine Arbeitserlaubnis, die ihm ermöglicht, sein eigenes Geld für die Familie zu verdienen. Davon leistet er sich und seiner Frau einen Deutschkurs. Ja, sie bezahlen den Deutschkurs aus eigener Tasche. Er spricht gut und seine Frau fließend Deutsch. Außerdem hat er einen deutschen Führerschein gemacht, um mobil zu sein. Auf dem schwierigen Wohnungsmarkt in der Gegend war es ihnen möglich, eine Wohnung in Hessigheim zu finden, nachdem sie sonst irgendwohin verfrachtet worden wären, wie es leider schon viele andere Geflüchtete erleben mussten, die auf dem besten Weg der Integration in unsere Gesellschaft waren.

Jetzt wurde ihr seit zwei Jahren laufender Asylantrag erneut abgelehnt. Sie müssen die BRD innerhalb einer Woche (am kommenden Mittwoch) verlassen. Ansonsten werden sie in den Irak abgeschoben. Dort drohen ihnen abgesehen von den Aufständen weitere Konflikte, da sie der sunnitischen Minderheit angehören, weshalb sie auch nach Deutschland geflohen sind. Außerdem gibt es dort mittlerweile keine adäquaten Schulen mehr. Das heißt, dass die Kinder ohne ausreichende Schulbildung aufwachsen werden. Interessant, dass die BRD dies in Kauf nimmt. Ist sie doch zurzeit bemüht, den Fluchtursachen in manchen Ländern entgegenzuwirken.

Die Ablehnung des Asylantrags der Familie Al-Obaidi ist für mich und viele andere, die die Familie Al-Obaidi kennen, völlig unverständlich, da es sich um anständige Menschen handelt, die sich hier in einem tiefschwäbischen Dorf integriert haben. Sie haben sich selbst um Deutschkurse gekümmert und diese auch noch selbst finanziert, eine Arbeitserlaubnis liegt vor und wird genutzt, eine Wohnung haben sie erfolgreich gefunden, die Kinder gehen in den Kindergarten und in die Schule, sind Mitglieder in Sportvereinen, und Teil von kirchlichen Kinderprogrammen, usw. Sie sind integriert und dürfen hier Kind sein, was ihnen im Irak verwehrt bleibt, sie sprechen Deutsch und sind hier zuhause.

Als Reaktion auf diese vorbildliche Integration sollen sie nun anscheinend willkürlich abgeschoben werden in ein Land aus dem sie geflohen sind, weil ihr Leben dort in Gefahr steht. Andere hingegen dürfen bleiben, selbst wenn Sie keine Anzeichen von Integrationswillen haben, ohne Arbeitserlaubnis arbeiten gehen oder sich anderweitig dem Rechtsstaat widersetzen.

Hier wird mit dem Leben von unseren Mitmenschen und Nachbarn leichtfertig umgegangen. Als wären die letzten Jahre nicht schon anstrengend, von Unsicherheit geprägt und menschenverachtend genug gewesen.

Jetzt, da sie es geschafft haben, hier anzukommen und sich in die Gesellschaft zu integrieren, werden sie "zum Dank" abgeschoben.

Die Familie Al-Obaidi würde sich über Unterstützung freuen. Am Mittwoch sollen sie die BRD verlassen.

Wir bitten die oben genannten und zuständigen Amts- und Würdenträger sich dieser Sache anzunehmen und die gelungene Integration von der geflüchteten Familie Al-Obaidi und anderer Geflüchteter, nochmals wohlwollend zu überprüfen und eine Abschiebung zu verhindern.

Wir bitten Sie zusammen mit allen Unterzeichnern dieser Petition, den Asylantrag von Familie Al-Obaidi zu genehmigen, da dieser auch rechtlich begründet werden kann und diese Familie ein Zeugnis für eine gute, gelungene und proaktive Integration in unserer Gesellschaft steht.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihren Einsatz!

Mit freundlichen Grüßen

Judith Eisele & Schemaja Eisele



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