Stoppt den Verkauf israelischer Produkte aus Besatzung und Siedlungskolonialismus!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Leonhard Link und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Berliner Supermärkte müssen umgehend alle Produkte aus Israel aus dem Sortiment nehmen – insbesondere Agrarwaren wie Avocados, Datteln, Oliven, die in besetzten Gebieten (Westbank, Jordantal, Negev) angebaut werden.

Begründung:

1. Gaza wird aktiv besiedelt – während 2 Millionen Menschen verhungern

Israels Regierung plant aktuell die offizielle Annektierung Gazas und den Bau von Siedlungen (Quellen: Haaretz 07/2024, Statements von Minister Smotrich).«

„Seit Israel vor einem Monat das militarisierte ‚Hifsprogramm‘ der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) eingeführt hat, sind in der Nähe der Verteilungszentren und der Konvois mit Hilfsgütern Hunderte Palästinenser*innen getötet und Tausende verletzt worden. Dies sind haarsträubende Vorfälle, bei denen täglich Menschen ihr Leben verlieren, wenn sie verzweifelt versuchen, sich mit Hilfsgütern zu versorgen. Dies geschieht, weil Palästinenser*innen vorsätzlich von israelischen Streitkräften ins Visier genommen werden, und ist die vorhersehbare Konsequenz einer verantwortungslosen Verteilungsmethode.“

Die israelischen Behörden halten die Vereinten Nationen und andere wichtige humanitäre Organisationen weiterhin davon ab, den Gazastreifen mit lebenswichtigen Gütern wie Lebensmittelpaketen, Treibstoff und Behelfsunterkünften zu beliefern. Stattdessen haben sie ein todbringendes, entmenschlichendes und unwirksames militarisiertes „Hilfsprogramm“ aufgelegt, das für schwache, ausgehungerte Palästinenser*innen eine Falle darstellt.» (Amnesty international, Juli 2025)

« Bei einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats zur Lage im Gazastreifen hat es heftige Kritik am Vorgehen Israels gegeben. „Wir verurteilen die Entscheidung der israelischen Regierung, den Militäreinsatz in Gaza auszuweiten", teilten die fünf europäischen Teilnehmerstaaten der Sitzung in einer gemeinsamen Erklärung mit.

„Wir fordern Israel dringend auf, diese Entscheidung zu überdenken und nicht umzusetzen", sagte der slowenische UN-Botschafter Samuel Zbogar vor Beginn der Sitzung.

„Wir weisen zudem erneut darauf hin, dass jeder Versuch eines Anschlusses oder einer Erweiterung von Siedlungen internationales Recht verletzt", erklärte Zbogar im Namen von Großbritannien, Dänemark, Frankreich, Griechenland und Slowenien. „Die Militärtätigkeiten auszuweiten wird nur die Leben aller Zivilisten in Gaza weiter gefahrden, darunter auch die der noch verbleibenden Geiseln." » (FAZ,10.08.25)  


2. Israelische Produkte finanzieren Kriegsverbrechen

Farmen in den besetzten Gebieten nutzen geraubtes palästinensisches Land und Wasser.
Unternehmen wie Mehadrin (Jaffa-Orangen) oder Hadiklaim (Datteln) operieren in Siedlungen, die der Internationale Gerichtshof (ICJ) für illegal erklärt hat.


3. Internationale Boykottbewegung wächst

Länder wie Norwegen und Irland haben bereits Handelsbeschränkungen für Israel verhängt.
Supermarktketten wie Coop (GB, Schweiz) und Lidl (Malta) boykottieren israelische Siedlungsprodukte.

«115 Organisationen [schlagen] Alarm und fordern die Regierungen zum Handeln auf: Öffnung aller Landgrenzübergänge, Wiederherstellung uneingeschränkter Versorgung mit Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, medizinischen Hilfsgütern, Unterkünften und Treibstoff durch prinzipientreue von den Vereinten Nationen geleitete Mechanismen, Beendigung der Belagerung und sofortige Einigung auf einen Waffenstillstand.» (Welthungerhilfe, Pressemitteilung Juli 2025)

Unsere konkreten Forderungen:
🛑 Sofortige Entfernung aller Produkte aus Israel, bis die Besatzung endet und Gaza nicht mehr blockiert wird.
🛑 Transparente Herkunftskennzeichnung, um Verbraucher:innen über Besatzungswaren aufzuklären.

Warum jetzt handeln?
Umsatzeinbrüche erhöhen den Druck von Wirtschaftslobbys auf die Regierung, die Besatzungspolitik zu ändern.

Jeder Kauf israelischer Waren macht Ihren Supermarkt zum Komplizen von:

🛑Völkermord (ICJ-Verfahren 2024)
🛑Hunger als Kriegswaffe (WHO, UNRWA)
🛑Vertreibung von Palästinenser:innen (Amnesty-Berichte zu Siedlergewalt).

Wir fordern, dass Sie fair gehandelte und nachhaltige Alternativen in Ihr Sortiment aufnehmen und damit ein Zeichen für Gerechtigkeit und Menschlichkeit setzen.

Unterschreiben Sie diese Petition und fordern Sie lokale Supermarktketten in Berlin auf, ihren Beitrag zu leisten, um ethische Konsumpraktiken zu fördern und die Belieferung aus völkerrechtswidrigen Regionen zu beenden. 

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A. W.Petitionsstarter*in

48

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Das Problem

Berliner Supermärkte müssen umgehend alle Produkte aus Israel aus dem Sortiment nehmen – insbesondere Agrarwaren wie Avocados, Datteln, Oliven, die in besetzten Gebieten (Westbank, Jordantal, Negev) angebaut werden.

Begründung:

1. Gaza wird aktiv besiedelt – während 2 Millionen Menschen verhungern

Israels Regierung plant aktuell die offizielle Annektierung Gazas und den Bau von Siedlungen (Quellen: Haaretz 07/2024, Statements von Minister Smotrich).«

„Seit Israel vor einem Monat das militarisierte ‚Hifsprogramm‘ der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) eingeführt hat, sind in der Nähe der Verteilungszentren und der Konvois mit Hilfsgütern Hunderte Palästinenser*innen getötet und Tausende verletzt worden. Dies sind haarsträubende Vorfälle, bei denen täglich Menschen ihr Leben verlieren, wenn sie verzweifelt versuchen, sich mit Hilfsgütern zu versorgen. Dies geschieht, weil Palästinenser*innen vorsätzlich von israelischen Streitkräften ins Visier genommen werden, und ist die vorhersehbare Konsequenz einer verantwortungslosen Verteilungsmethode.“

Die israelischen Behörden halten die Vereinten Nationen und andere wichtige humanitäre Organisationen weiterhin davon ab, den Gazastreifen mit lebenswichtigen Gütern wie Lebensmittelpaketen, Treibstoff und Behelfsunterkünften zu beliefern. Stattdessen haben sie ein todbringendes, entmenschlichendes und unwirksames militarisiertes „Hilfsprogramm“ aufgelegt, das für schwache, ausgehungerte Palästinenser*innen eine Falle darstellt.» (Amnesty international, Juli 2025)

« Bei einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats zur Lage im Gazastreifen hat es heftige Kritik am Vorgehen Israels gegeben. „Wir verurteilen die Entscheidung der israelischen Regierung, den Militäreinsatz in Gaza auszuweiten", teilten die fünf europäischen Teilnehmerstaaten der Sitzung in einer gemeinsamen Erklärung mit.

„Wir fordern Israel dringend auf, diese Entscheidung zu überdenken und nicht umzusetzen", sagte der slowenische UN-Botschafter Samuel Zbogar vor Beginn der Sitzung.

„Wir weisen zudem erneut darauf hin, dass jeder Versuch eines Anschlusses oder einer Erweiterung von Siedlungen internationales Recht verletzt", erklärte Zbogar im Namen von Großbritannien, Dänemark, Frankreich, Griechenland und Slowenien. „Die Militärtätigkeiten auszuweiten wird nur die Leben aller Zivilisten in Gaza weiter gefahrden, darunter auch die der noch verbleibenden Geiseln." » (FAZ,10.08.25)  


2. Israelische Produkte finanzieren Kriegsverbrechen

Farmen in den besetzten Gebieten nutzen geraubtes palästinensisches Land und Wasser.
Unternehmen wie Mehadrin (Jaffa-Orangen) oder Hadiklaim (Datteln) operieren in Siedlungen, die der Internationale Gerichtshof (ICJ) für illegal erklärt hat.


3. Internationale Boykottbewegung wächst

Länder wie Norwegen und Irland haben bereits Handelsbeschränkungen für Israel verhängt.
Supermarktketten wie Coop (GB, Schweiz) und Lidl (Malta) boykottieren israelische Siedlungsprodukte.

«115 Organisationen [schlagen] Alarm und fordern die Regierungen zum Handeln auf: Öffnung aller Landgrenzübergänge, Wiederherstellung uneingeschränkter Versorgung mit Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, medizinischen Hilfsgütern, Unterkünften und Treibstoff durch prinzipientreue von den Vereinten Nationen geleitete Mechanismen, Beendigung der Belagerung und sofortige Einigung auf einen Waffenstillstand.» (Welthungerhilfe, Pressemitteilung Juli 2025)

Unsere konkreten Forderungen:
🛑 Sofortige Entfernung aller Produkte aus Israel, bis die Besatzung endet und Gaza nicht mehr blockiert wird.
🛑 Transparente Herkunftskennzeichnung, um Verbraucher:innen über Besatzungswaren aufzuklären.

Warum jetzt handeln?
Umsatzeinbrüche erhöhen den Druck von Wirtschaftslobbys auf die Regierung, die Besatzungspolitik zu ändern.

Jeder Kauf israelischer Waren macht Ihren Supermarkt zum Komplizen von:

🛑Völkermord (ICJ-Verfahren 2024)
🛑Hunger als Kriegswaffe (WHO, UNRWA)
🛑Vertreibung von Palästinenser:innen (Amnesty-Berichte zu Siedlergewalt).

Wir fordern, dass Sie fair gehandelte und nachhaltige Alternativen in Ihr Sortiment aufnehmen und damit ein Zeichen für Gerechtigkeit und Menschlichkeit setzen.

Unterschreiben Sie diese Petition und fordern Sie lokale Supermarktketten in Berlin auf, ihren Beitrag zu leisten, um ethische Konsumpraktiken zu fördern und die Belieferung aus völkerrechtswidrigen Regionen zu beenden. 

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