Herbert SchwankeGermany
Jun 8, 2025

Liebe Unterstützer/innen,

nun ist seit dem Start der Petition ein Monat vergangen und die einzige Reaktion kahm von der Lokalredaktion der WAZ.

Im Oberhausener Lokalteil der WAZ vom 31. Mai 2025 wurde dann oben stehender Artikel veröffentlicht.   Keinerlei Reaktion von den angeschriebenen kirchlichen Gremien!

Ich habe an die WAZ einen Leserbrief übermittelt den ich hiermit weitergeben möchte. 

Ich möchte mich noch einmal für die bisherige Unterstützung bedanken und hoffe auf noch mehr Unterstützer/innen und das diese Petetion dann nicht mehr ignoriert werden kann!

mit herzlichen Grüßen

Herbert Schwanke

             

Herbert Schwanke

Martin-Luther-Str. 40

46047 Oberhausen

 

An die WAZ Lokalredaktion Oberhausen

 

 

Leserbrief:

Bezüglich des Artikels zum Verkauf der Lutherkirche im WAZ-Regionalteil Oberhausen,

In der Ausgabe vom 31. Mai 2025.

 

Guten Tag,

Ich habe, als Initiator der Petition gegen den Verkauf der Lutherkirche, mit erheblicher

Irritation den oben genannten Artikel gelesen.

Es entstand bei mir der Eindruck als hätte ich es teilweise mit einer Verkaufsanzeige in einem Immobilienportal zu tun.

Das Bild mit den vier Kirchenvertreter/innen erinnerte mich doch sehr an den Auftritt der „Ampelkoalitionäre“ nach der vorletzten Bundestagswahl.

Wie die Spitzen der sogenannten Fortschrittskoalition aus SPD, FDP und Grünen, gutgelaunt und dynamisch, eine blühende Landschaft im Blick, voranschreitend.

In diesem Bild ist jedenfalls nichts von der Betroffenheit oder Nachdenklichkeit zu spüren, vom Ringen um eine schwere Entscheidung, wie sie zum Anfang des Artikels beschrieben wurde.

Ich bin sicher das sehr viele Menschen, insbesondere die Gemeindeglieder aus dem Bezirk

Lutherkirche, den drohenden Verlust ihrer Kirche betrauern, die Kirchenvertreter/innen, insbesondere Superintendent Deterding, scheinen das nicht zu tun.

Der Superintendent nennt die zunehmenden finanziellen Probleme der evangelischen Kirche als Begründung, die anscheinend zwangsläufig den Verkauf der Lutherkirche erforderlich machen.  

Zitat aus dem Zeitungsartikel: „Wir können als evangelische Kirche in Oberhausen künftig nicht alle bestehenden Kirchengebäude halten“

Und weiter: „Die Debatten in den Kirchengemeinden hätten bereits zu vielen guten Ergebnissen geführt; ein konkretes Resultat liegt nun mit der Presbyteriums-Entscheidung vor, die 1899 eingeweihte Lutherkirche zu verkaufen oder zu vermieten.

Wie kann ein Superintendent den Verkauf einer Kirche überhaupt als „gutes Ergebnis“ feiern??

Es hat den Anschein das sich für Herrn Deterding mit jeder aufgegebenen Kirche ein noch besseres Ergebnis erzielen lässt, so beschreibt er den angestrebten Verkauf als „Schritt in einem umfassenden Einsparprozess“.

Eine Wortwahl die aus dem Mund eines Thyssen-Stahl Managers oder Chef eines anderen

börsennotiertem Konzern stammen könnte.

Es gibt jedenfalls auch hier keine Antwort auf meine Frage, warum ausgerechnet diese herausragend vielseitig geeignete Kirche aufgegeben werden soll. Und alle die sich jetzt vielleicht erleichtert zurücklehnen, weil es das eigene Gemeindehaus, die eigene Kirche, nicht getroffen hat, sei gesagt, ihr könnt die nächsten sein. Ich hoffe sehr, dass in Oberhausen eine engagierte und offene Debatte darüber beginnt, in welcher Form und in welchen Gebäuden evangelische Kirche zukünftig gestaltet werden soll. Diese darf nicht nur in kirchlichen Gremien und Ausschüssen geführt werden!

              

 

 

 

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