„Stoppt den Preiswahnsinn - Mobilität für alle“: Gegen Mindestpreise für Fahrdienste

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Niels Wenge und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

„Stoppt den Preiswahnsinn - Mobilität für alle“: Gegen Mindestpreise für Mietwagen-Fahrdienste

Wir appellieren mit Nachdruck an die Stadt München: Stoppen Sie die Einführung von Mindestbeförderungsentgelten für Mietwagen-Fahrdienste! Diese Maßnahme ist:

  • sozial ungerecht, denn sie trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen
  • wirtschaftlich gefährlich, denn sie gefährdet hunderte Arbeitsplätze
  • ein Rückschritt für die Mobilitätswende, denn sie treibt die Menschen zurück in den eigenen PKW.
  • eine Unterstützung für das reformresistente Taxigewerbe, das sich dem digitalen Wandel verweigert.

Mindestpreise bestrafen die Falschen – und helfen niemandem!

  1. Soziale Teilhabe wird stark eingeschränkt: Für viele Menschen mit geringem Einkommen ist der app-vermittelte Mietwagen die einzige bezahlbare Form der individuellen Fortbewegung. Mindestpreise treiben die Preise nach oben und machen Mobilität zum Privileg der Wohlhabenden.
  2. Existenzen stehen auf dem Spiel: Die Mietwagenbranche ist ein zentraler Arbeitgeber für Menschen mit Migrationsgeschichte. Viele FahrerInnen finden hier ihren ersten Job in Deutschland,  gerade weil Sprachbarrieren dank Fahrtenvermittlungs-Apps überwindbar sind. Mindestpreise entziehen dieser Branche die wirtschaftliche Grundlage. Entlassungen wären die logische Folge.
  3. Rückwärtsgang statt Verkehrswende: App-vermittelte Mietwagen sind durchgängig mit schadstoffarmen Fahrzeugen unterwegs. Wer sie verteuert, zwingt die Menschen zurück ins eigene Auto. Das ist nicht nur realitätsfremd, sondern es ist zudem klimapolitisch fahrlässig.
  4. Das Taxigewerbe gewinnt nichts – und verliert womöglich sogar: Die Vorstellung, Mindestpreise würden das Taxi stärken, ist ein Irrglaube. Mietwagen und Taxis bedienen unterschiedliche Zielgruppen. Viele junge und digital affine KundInnen kehren dem Markt schlicht den Rücken, wenn die Preise steigen. Taxis kriegen dadurch keine zusätzlichen Fahrten. Der gesamte Markt verliert.
  5. Wirtschaft und Nachtleben geraten unter Druck: Wer nachts nicht mehr nach Hause kommt, bleibt zu Hause und geht nicht mehr ins Restaurant oder ins Kino. Wer Mobilität verteuert, schadet der Gastronomie, dem Einzelhandel, dem Tourismus und dem gesellschaftlichen Leben. Dies ist einer Stadt wie München unwürdig.

Unser Appell ist klar: Lassen Sie diese Pläne fallen. Schützen Sie soziale Teilhabe, Arbeitsplätze und den fairen Wettbewerb. Setzen Sie auf Innovation statt Regulierung von gestern. Und vor allem: Hören Sie auf die Menschen nicht auf die Partikularinteressen eines reformunwilligen Gewerbes.

Bundesverband wirfahren Initiative Mietwagen-Services 

Raboisen 16 

20095 Hamburg

avatar of the starter
Thomas MohnkePetitionsstarter*inVorsitzender, Bundesverband wirfahren. Initiative Mietwagen-Services Raboisen 16 20095 Hamburg

7.297

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Niels Wenge und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

„Stoppt den Preiswahnsinn - Mobilität für alle“: Gegen Mindestpreise für Mietwagen-Fahrdienste

Wir appellieren mit Nachdruck an die Stadt München: Stoppen Sie die Einführung von Mindestbeförderungsentgelten für Mietwagen-Fahrdienste! Diese Maßnahme ist:

  • sozial ungerecht, denn sie trifft vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen
  • wirtschaftlich gefährlich, denn sie gefährdet hunderte Arbeitsplätze
  • ein Rückschritt für die Mobilitätswende, denn sie treibt die Menschen zurück in den eigenen PKW.
  • eine Unterstützung für das reformresistente Taxigewerbe, das sich dem digitalen Wandel verweigert.

Mindestpreise bestrafen die Falschen – und helfen niemandem!

  1. Soziale Teilhabe wird stark eingeschränkt: Für viele Menschen mit geringem Einkommen ist der app-vermittelte Mietwagen die einzige bezahlbare Form der individuellen Fortbewegung. Mindestpreise treiben die Preise nach oben und machen Mobilität zum Privileg der Wohlhabenden.
  2. Existenzen stehen auf dem Spiel: Die Mietwagenbranche ist ein zentraler Arbeitgeber für Menschen mit Migrationsgeschichte. Viele FahrerInnen finden hier ihren ersten Job in Deutschland,  gerade weil Sprachbarrieren dank Fahrtenvermittlungs-Apps überwindbar sind. Mindestpreise entziehen dieser Branche die wirtschaftliche Grundlage. Entlassungen wären die logische Folge.
  3. Rückwärtsgang statt Verkehrswende: App-vermittelte Mietwagen sind durchgängig mit schadstoffarmen Fahrzeugen unterwegs. Wer sie verteuert, zwingt die Menschen zurück ins eigene Auto. Das ist nicht nur realitätsfremd, sondern es ist zudem klimapolitisch fahrlässig.
  4. Das Taxigewerbe gewinnt nichts – und verliert womöglich sogar: Die Vorstellung, Mindestpreise würden das Taxi stärken, ist ein Irrglaube. Mietwagen und Taxis bedienen unterschiedliche Zielgruppen. Viele junge und digital affine KundInnen kehren dem Markt schlicht den Rücken, wenn die Preise steigen. Taxis kriegen dadurch keine zusätzlichen Fahrten. Der gesamte Markt verliert.
  5. Wirtschaft und Nachtleben geraten unter Druck: Wer nachts nicht mehr nach Hause kommt, bleibt zu Hause und geht nicht mehr ins Restaurant oder ins Kino. Wer Mobilität verteuert, schadet der Gastronomie, dem Einzelhandel, dem Tourismus und dem gesellschaftlichen Leben. Dies ist einer Stadt wie München unwürdig.

Unser Appell ist klar: Lassen Sie diese Pläne fallen. Schützen Sie soziale Teilhabe, Arbeitsplätze und den fairen Wettbewerb. Setzen Sie auf Innovation statt Regulierung von gestern. Und vor allem: Hören Sie auf die Menschen nicht auf die Partikularinteressen eines reformunwilligen Gewerbes.

Bundesverband wirfahren Initiative Mietwagen-Services 

Raboisen 16 

20095 Hamburg

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Thomas MohnkePetitionsstarter*inVorsitzender, Bundesverband wirfahren. Initiative Mietwagen-Services Raboisen 16 20095 Hamburg

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