Stoppt den Exklusions-Wahn des Berliner Senats!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Stefan Hielscher und 10 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Erhalt des inklusiven Schulkonzepts an der Schule an der Strauchwiese – gegen die geplante Trennung von Förder- und Regelschülern

---

Worum geht es?

Die Schule an der Strauchwiese steht seit Jahren für gelebte Inklusion: Kinder mit und ohne Förderbedarf lernen hier gemeinsam – in kleinen, heterogenen Lerngruppen, begleitet von multiprofessionellen Teams. Dieses Modell ist ein Vorbild für moderne Bildung und soziale Integration.

Die Eltern kennen nur die „Kooperative Grundschule an der Strauchwiese“ und schätzen das inklusive Miteinander, für das die Schule berlinweit bekannt ist. Seit vielen Jahren wird sie Eltern empfohlen - auch über Bezirksgrenzen hinweg und sogar bis ins benachbarte Bundesland Brandenburg. Weil inklusive Bildung an der Strauchwiese wirklich gelebt und gut gemacht wird. 

Doch nun plant die Schulaufsicht Pankow ab dem Schuljahr 2025/26 eine grundlegende Änderung: Die bislang gemeinsamen Klassen aus Regelschulkindern (G47) und Kindern mit dem Förderschwerpunkt Sprache (S09) sollen getrennt werden. Geplant sind drei reine Grundschulklassen und zwei Förderzentrumklassen. Eine gemeinsame Beschulung aller Kinder, wie bisher, wäre dann nicht mehr möglich.

Warum ist das problematisch?

Diese Entscheidung konterkariert das erfolgreiche inklusive Konzept der Schule und sendet ein fatales Signal: Kinder werden kategorisiert – in "normal" und "nicht normal".

Räumliche und personelle Ressourcen sind nicht auf größere, getrennte Klassen ausgelegt.

Pädagogisch wertvolle Arbeit, insbesondere auch im Hortbereich, wird massiv erschwert.

Die geplante Trennung gefährdet ein wertschätzendes Miteinander und verstärkt die Gefahr von Ausgrenzung, Stigmatisierung und Konkurrenzverhalten.

Eltern wurden über diese tiefgreifende Veränderung nicht transparent informiert. Die Möglichkeit zur freien Schulwahl ist so faktisch eingeschränkt.

Ein solcher Schritt widerspricht nicht nur wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wirksamkeit inklusiver Bildung, sondern auch den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutschland unterzeichnet hat.

Was fordern wir?

Den Erhalt des bisherigen inklusiven Schulkonzepts an der Schule an der Strauchwiese.

Keine Trennung der Kinder nach Förderstatus – gemeinsames Lernen für alle Kinder muss weiterhin möglich bleiben.

Die Nutzung der Schule als Pilotprojekt für inklusive Bildung in Berlin – statt Rückschritte in alte, segregierende Modelle.

Warum ist das wichtig?

Kinder lernen durch Vielfalt. Sie entwickeln soziale Kompetenzen, Empathie und ein demokratisches Grundverständnis, wenn sie Unterschiedlichkeit als Normalität erfahren. Das jetzige Konzept lebt genau das vor – erfolgreich und mit großem Engagement von Lehrkräften, Therapeuten, Hortmitarbeitenden und Eltern.

Inklusion ist ein Menschenrecht – und darf nicht dem Verwaltungsaufwand geopfert werden.

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Sarina NeumannPetitionsstarter*in

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Stefan Hielscher und 10 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Erhalt des inklusiven Schulkonzepts an der Schule an der Strauchwiese – gegen die geplante Trennung von Förder- und Regelschülern

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Worum geht es?

Die Schule an der Strauchwiese steht seit Jahren für gelebte Inklusion: Kinder mit und ohne Förderbedarf lernen hier gemeinsam – in kleinen, heterogenen Lerngruppen, begleitet von multiprofessionellen Teams. Dieses Modell ist ein Vorbild für moderne Bildung und soziale Integration.

Die Eltern kennen nur die „Kooperative Grundschule an der Strauchwiese“ und schätzen das inklusive Miteinander, für das die Schule berlinweit bekannt ist. Seit vielen Jahren wird sie Eltern empfohlen - auch über Bezirksgrenzen hinweg und sogar bis ins benachbarte Bundesland Brandenburg. Weil inklusive Bildung an der Strauchwiese wirklich gelebt und gut gemacht wird. 

Doch nun plant die Schulaufsicht Pankow ab dem Schuljahr 2025/26 eine grundlegende Änderung: Die bislang gemeinsamen Klassen aus Regelschulkindern (G47) und Kindern mit dem Förderschwerpunkt Sprache (S09) sollen getrennt werden. Geplant sind drei reine Grundschulklassen und zwei Förderzentrumklassen. Eine gemeinsame Beschulung aller Kinder, wie bisher, wäre dann nicht mehr möglich.

Warum ist das problematisch?

Diese Entscheidung konterkariert das erfolgreiche inklusive Konzept der Schule und sendet ein fatales Signal: Kinder werden kategorisiert – in "normal" und "nicht normal".

Räumliche und personelle Ressourcen sind nicht auf größere, getrennte Klassen ausgelegt.

Pädagogisch wertvolle Arbeit, insbesondere auch im Hortbereich, wird massiv erschwert.

Die geplante Trennung gefährdet ein wertschätzendes Miteinander und verstärkt die Gefahr von Ausgrenzung, Stigmatisierung und Konkurrenzverhalten.

Eltern wurden über diese tiefgreifende Veränderung nicht transparent informiert. Die Möglichkeit zur freien Schulwahl ist so faktisch eingeschränkt.

Ein solcher Schritt widerspricht nicht nur wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wirksamkeit inklusiver Bildung, sondern auch den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutschland unterzeichnet hat.

Was fordern wir?

Den Erhalt des bisherigen inklusiven Schulkonzepts an der Schule an der Strauchwiese.

Keine Trennung der Kinder nach Förderstatus – gemeinsames Lernen für alle Kinder muss weiterhin möglich bleiben.

Die Nutzung der Schule als Pilotprojekt für inklusive Bildung in Berlin – statt Rückschritte in alte, segregierende Modelle.

Warum ist das wichtig?

Kinder lernen durch Vielfalt. Sie entwickeln soziale Kompetenzen, Empathie und ein demokratisches Grundverständnis, wenn sie Unterschiedlichkeit als Normalität erfahren. Das jetzige Konzept lebt genau das vor – erfolgreich und mit großem Engagement von Lehrkräften, Therapeuten, Hortmitarbeitenden und Eltern.

Inklusion ist ein Menschenrecht – und darf nicht dem Verwaltungsaufwand geopfert werden.

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Sarina NeumannPetitionsstarter*in

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Petition am 26. Mai 2025 erstellt