STOPPT den ÜBERmäßigen Ausbau von Windrädern rund um Aulendorf


STOPPT den ÜBERmäßigen Ausbau von Windrädern rund um Aulendorf
Das Problem
Der Windkraft-Ausbau in Oberschwaben wird immer weiter vorangetrieben. Die Anzahl der geplanten Anlagen nimmt ein schwindelerregendes Ausmaß an! Die anfänglich genannte Anzahl wird fast überall kontinuierlich nach oben korrigiert, zum Teil auf das Doppelte bzw. Dreifache und ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Die Anlagen kommen auf eine Höhe von ca. 270m. Dadurch sind sie über weite Entfernungen zu sehen und verändern unser Landschaftsbild massiv.
Da Ortschaften und Einzelgehöfte nicht den Schutzstatus haben, wie Städte und Gemeinden mit Wohngebieten, rücken die Windparks teilweise bis zu 500m an die Wohngebäude heran. Dadurch steigt auch die Belastung durch Schall und Schattenschlag. Weitere Risiken wie Mikroplastik / PFAS / Infraschall / Wasserversorgung / Immobilienwertverlust usw. sind für die betroffenen Menschen nicht kalkulierbar.
In einem dicht besiedelten Land wie Deutschland ist es nicht tolerierbar, die Energie ausschließlich aus der Fläche zu generieren (Windenergieanlagen, Solarparks, dazu benötigte Speicher). Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien führt zunehmend zu einer Industrialisierung unserer Freiflächen und unserer Wälder. Die Verluste an freier Landschaft für Landwirtschaft, Naturschutz + Erholung und die Beeinträchtigung der Anwohner sind nicht akzeptabel.
Um auch in Zeiten sogenannter Dunkelflauten noch einen wenigstens geringen Beitrag an Strom zu generieren, soll die installierte elektrische Kapazität auf das 10fache des eigentlichen Bedarfes erhöht werden. Dies erklärt den momentan zu beobachtenden massiven Ausbau der Windparks. Es soll also das 10fache an Land und anderen Ressourcen verbraucht werden - dies zu 10fachen Kosten!
In tatsächlichen Dunkelflauten wird die Überkapazität jedoch nichts bewirken - der Strom soll dann durch Gaskraftwerke geliefert werden. Bis zu derem vollständigen Bau wird auch Kohle verbrannt. Gas- und Kohlestrom wird unter CO2-Emmission produziert. Klimaneutralität wird somit nicht erreicht werden.
Windenergieanlagen liefern nur ca. 15-20% der installierten Leistung. Dadurch lohnt sich die Investition für den Betreiber nur dank der hohen und garantierten Einspeisevergütung (20Jahre) durch den Staat/Bürger (Netzentgelt/Stromrechnung)! Hinzu kommen noch die hohen Kosten für den Netzausbau, die Speicherung und die stark gestiegenen redispatch-Eingriffe (Netzüberlastung durch hohe Schwankungen). All das wirkt sich auch auf unsere Strompreise aus.
Windpark Atzenberger Höhe:
Das Vorranggebiet wird schon vom Regionalverband Donau-Iller als mit "hohem Gesamtkonfliktgehalt" behaftet eingestuft. "Auf regionalplanerischer Ebene sind erhebliche Umweltauswirkungen auf die Schutzgüter Mensch (Erholungseignung), Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt (Biotopverbund) und Fläche (Forstpotenzialflächen) zu erwarten." Die besondere Natur auf der Atzenberger Höhe ist gekennzeichnet durch eiszeitliche Strukturen wie kiesige Moränenwälle und Toteislöcher. Letztere stellen wertvolle Feuchtbiotope im Wald dar. "Das Plangebiet liegt in Bereichen von Erholungswaldbereichen der Stufen 1b und 2 sowie innerhalb eines Vorbehaltsgebietes für Erholung." (Steckbrief Vorranggebiet BW 19 5.Teilfortschreibung Regionalverband Donau-Iller).
Kultur:
Die Hohkreuzkapelle auf dem Atzenberg ist ein beliebtes Ziel für die Bevölkerung. Die geplanten 4 WEAs (Höhe ca. 270m) liegen in einer Entfernung von 1100/1200 und 1300m nördlich dahinter und sind somit von Aulendorf aus erdrückend gut zu sehen.
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang ein historisches Kanalsystem, das auf Initiative des Klosters Reichenbach bzw. der Mahlmühle Otterswang geschaffen wurde. Das Wasser wurde aus den Toteislöchern in die Mühlen nördlich und südlich geleitet. Durch den Windparkbau werden große Teile dieses mittelalterlichen Kulturdenkmals beeinträchtigt werden.
Anwohner:
Der Abstand der Weiler Fünfhäuser und Atzenberg zu den nächstgelegenen WEAs beträgt nur 500m. Beide Ortschaften sind von mehreren Anlagen betroffen.
Zusammen mit dem Gebiet Aulendorf Ost und Röschenwald stellt das eine Einkreisung der Stadt Aulendorf dar.
Aus diesen Gründen fordern wir den Verzicht der WEAs auf der Atzenberger Höhe!
Tannhauser Wald - WEA 436-021_2 Aulendorf Ost 2
Der Tannhauser Wald wird mit 6 WEAs durch die Fa. Uhl überplant. Anfänglich waren hier 4 Windräder geplant, mit der Option auf 3.
Anhand der Flächenerweiterung in der 1.Planungsoffenlegung durch den RVBO (Regionalverband Bodensee-Oberschwaben) konnte Fa. Uhl die Planung auf 6 WEAs erhöhen und im Gebiet Haslach/Elchenreute noch um 3 zusätzliche Anlagen erweitern.
Nach Überarbeitung aller Einwendungen der Bürger und Gemeinden durch den RVBO wurden Flächen gestrichen - im Tannhauser Wald um ca. 50% auf 71 ha.
Trotz dieser Flächenstreichung beharrt Fa. Uhl weiterhin auf den Bau der 6 WEAs im Tannhauser Wald und war bei Nachfrage am 19. Mai / Stadthalle Aulendorf nicht bereit, zur Entlastung der umliegenden Anwohner die Überplanung entsprechend zu reduzieren.
Lt. RVBO wird pro Windrad mit einer Fläche von ca. 25ha kalkuliert. Die Planung von 6 Anlagen auf einer Fläche von lediglich 71ha kommt einer massiven Überbauung gleich!
Die Anwohner von Magenhaus/Eisenfurt/Tannweiler/Herdtle-Rothaus/Tannhausen sind durch die geringen Abstände von teilweise nur 640m (Nr. 5) und die hohe Anzahl an Anlagen sehr stark belastet!
Aus diesen Gründen fordern wir von Fa. Uhl und den Grundstücksbesitzern die Reduzierung der Windparkplanung im Tannhauser Wald und damit verbunden die Streichung der Anlagen Nr.5/1/4/6 in der genannten Rangfolge!
Gemeinsam sind wir VIELE - helfen Sie mit, unsere Region zu entlasten. Jede Stimme zählt.
Als Bürgerrunde Aulendorf und GEGENWIND Atzenberger Höhe e.V. setzen wir uns zusammen mit anderen regionalen Initiativen für eine verträgliche und vernünftige Planung ein, die die Bedürfnisse der Anwohner und den Schutz der Natur berücksichtigt.
Gemeinsam für eine Energiewende mit Sinn und Verstand: bedarfsorientiert -regional verträglich - bezahlbar
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Bürgerrunde Aulendorf / buergerrunde-aulendorf@web.de
GEGENWIND Atzenberger Höhe e.V. / www.gegenwind-atzenberg.de
Unterlagen zum Genehmigungs- und Planungsverfahren: https://ratsinfo.aulendorf.de/bi/vo0050.php?__kvonr=11976
Visualisierungen regional: www.gegenwind-atzenberg.de und www.buergerrunde-haistergau.de
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Das Problem
Der Windkraft-Ausbau in Oberschwaben wird immer weiter vorangetrieben. Die Anzahl der geplanten Anlagen nimmt ein schwindelerregendes Ausmaß an! Die anfänglich genannte Anzahl wird fast überall kontinuierlich nach oben korrigiert, zum Teil auf das Doppelte bzw. Dreifache und ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Die Anlagen kommen auf eine Höhe von ca. 270m. Dadurch sind sie über weite Entfernungen zu sehen und verändern unser Landschaftsbild massiv.
Da Ortschaften und Einzelgehöfte nicht den Schutzstatus haben, wie Städte und Gemeinden mit Wohngebieten, rücken die Windparks teilweise bis zu 500m an die Wohngebäude heran. Dadurch steigt auch die Belastung durch Schall und Schattenschlag. Weitere Risiken wie Mikroplastik / PFAS / Infraschall / Wasserversorgung / Immobilienwertverlust usw. sind für die betroffenen Menschen nicht kalkulierbar.
In einem dicht besiedelten Land wie Deutschland ist es nicht tolerierbar, die Energie ausschließlich aus der Fläche zu generieren (Windenergieanlagen, Solarparks, dazu benötigte Speicher). Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien führt zunehmend zu einer Industrialisierung unserer Freiflächen und unserer Wälder. Die Verluste an freier Landschaft für Landwirtschaft, Naturschutz + Erholung und die Beeinträchtigung der Anwohner sind nicht akzeptabel.
Um auch in Zeiten sogenannter Dunkelflauten noch einen wenigstens geringen Beitrag an Strom zu generieren, soll die installierte elektrische Kapazität auf das 10fache des eigentlichen Bedarfes erhöht werden. Dies erklärt den momentan zu beobachtenden massiven Ausbau der Windparks. Es soll also das 10fache an Land und anderen Ressourcen verbraucht werden - dies zu 10fachen Kosten!
In tatsächlichen Dunkelflauten wird die Überkapazität jedoch nichts bewirken - der Strom soll dann durch Gaskraftwerke geliefert werden. Bis zu derem vollständigen Bau wird auch Kohle verbrannt. Gas- und Kohlestrom wird unter CO2-Emmission produziert. Klimaneutralität wird somit nicht erreicht werden.
Windenergieanlagen liefern nur ca. 15-20% der installierten Leistung. Dadurch lohnt sich die Investition für den Betreiber nur dank der hohen und garantierten Einspeisevergütung (20Jahre) durch den Staat/Bürger (Netzentgelt/Stromrechnung)! Hinzu kommen noch die hohen Kosten für den Netzausbau, die Speicherung und die stark gestiegenen redispatch-Eingriffe (Netzüberlastung durch hohe Schwankungen). All das wirkt sich auch auf unsere Strompreise aus.
Windpark Atzenberger Höhe:
Das Vorranggebiet wird schon vom Regionalverband Donau-Iller als mit "hohem Gesamtkonfliktgehalt" behaftet eingestuft. "Auf regionalplanerischer Ebene sind erhebliche Umweltauswirkungen auf die Schutzgüter Mensch (Erholungseignung), Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt (Biotopverbund) und Fläche (Forstpotenzialflächen) zu erwarten." Die besondere Natur auf der Atzenberger Höhe ist gekennzeichnet durch eiszeitliche Strukturen wie kiesige Moränenwälle und Toteislöcher. Letztere stellen wertvolle Feuchtbiotope im Wald dar. "Das Plangebiet liegt in Bereichen von Erholungswaldbereichen der Stufen 1b und 2 sowie innerhalb eines Vorbehaltsgebietes für Erholung." (Steckbrief Vorranggebiet BW 19 5.Teilfortschreibung Regionalverband Donau-Iller).
Kultur:
Die Hohkreuzkapelle auf dem Atzenberg ist ein beliebtes Ziel für die Bevölkerung. Die geplanten 4 WEAs (Höhe ca. 270m) liegen in einer Entfernung von 1100/1200 und 1300m nördlich dahinter und sind somit von Aulendorf aus erdrückend gut zu sehen.
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang ein historisches Kanalsystem, das auf Initiative des Klosters Reichenbach bzw. der Mahlmühle Otterswang geschaffen wurde. Das Wasser wurde aus den Toteislöchern in die Mühlen nördlich und südlich geleitet. Durch den Windparkbau werden große Teile dieses mittelalterlichen Kulturdenkmals beeinträchtigt werden.
Anwohner:
Der Abstand der Weiler Fünfhäuser und Atzenberg zu den nächstgelegenen WEAs beträgt nur 500m. Beide Ortschaften sind von mehreren Anlagen betroffen.
Zusammen mit dem Gebiet Aulendorf Ost und Röschenwald stellt das eine Einkreisung der Stadt Aulendorf dar.
Aus diesen Gründen fordern wir den Verzicht der WEAs auf der Atzenberger Höhe!
Tannhauser Wald - WEA 436-021_2 Aulendorf Ost 2
Der Tannhauser Wald wird mit 6 WEAs durch die Fa. Uhl überplant. Anfänglich waren hier 4 Windräder geplant, mit der Option auf 3.
Anhand der Flächenerweiterung in der 1.Planungsoffenlegung durch den RVBO (Regionalverband Bodensee-Oberschwaben) konnte Fa. Uhl die Planung auf 6 WEAs erhöhen und im Gebiet Haslach/Elchenreute noch um 3 zusätzliche Anlagen erweitern.
Nach Überarbeitung aller Einwendungen der Bürger und Gemeinden durch den RVBO wurden Flächen gestrichen - im Tannhauser Wald um ca. 50% auf 71 ha.
Trotz dieser Flächenstreichung beharrt Fa. Uhl weiterhin auf den Bau der 6 WEAs im Tannhauser Wald und war bei Nachfrage am 19. Mai / Stadthalle Aulendorf nicht bereit, zur Entlastung der umliegenden Anwohner die Überplanung entsprechend zu reduzieren.
Lt. RVBO wird pro Windrad mit einer Fläche von ca. 25ha kalkuliert. Die Planung von 6 Anlagen auf einer Fläche von lediglich 71ha kommt einer massiven Überbauung gleich!
Die Anwohner von Magenhaus/Eisenfurt/Tannweiler/Herdtle-Rothaus/Tannhausen sind durch die geringen Abstände von teilweise nur 640m (Nr. 5) und die hohe Anzahl an Anlagen sehr stark belastet!
Aus diesen Gründen fordern wir von Fa. Uhl und den Grundstücksbesitzern die Reduzierung der Windparkplanung im Tannhauser Wald und damit verbunden die Streichung der Anlagen Nr.5/1/4/6 in der genannten Rangfolge!
Gemeinsam sind wir VIELE - helfen Sie mit, unsere Region zu entlasten. Jede Stimme zählt.
Als Bürgerrunde Aulendorf und GEGENWIND Atzenberger Höhe e.V. setzen wir uns zusammen mit anderen regionalen Initiativen für eine verträgliche und vernünftige Planung ein, die die Bedürfnisse der Anwohner und den Schutz der Natur berücksichtigt.
Gemeinsam für eine Energiewende mit Sinn und Verstand: bedarfsorientiert -regional verträglich - bezahlbar
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Bürgerrunde Aulendorf / buergerrunde-aulendorf@web.de
GEGENWIND Atzenberger Höhe e.V. / www.gegenwind-atzenberg.de
Unterlagen zum Genehmigungs- und Planungsverfahren: https://ratsinfo.aulendorf.de/bi/vo0050.php?__kvonr=11976
Visualisierungen regional: www.gegenwind-atzenberg.de und www.buergerrunde-haistergau.de
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Petition am 21. August 2025 erstellt