Stoppt das Wegsehen! Schützt Minderheiten in Syrien und weltweit


Stoppt das Wegsehen! Schützt Minderheiten in Syrien und weltweit
Das Problem
Ergänzung am 26. September 2025:
Die Petition entstand ursprünglich aus der akuten Notlage während dem Massaker in Suweida. Heute, einige Monate später, geht es nicht mehr allein um humanitäre Soforthilfe – auch wenn diese weiterhin dringend gebraucht wird. Entscheidend ist die Frage nach langfristiger Stabilität und Schutz für Minderheiten in Syrien.
Wie können Drusen, Alawiten, Christen oder andere Gemeinschaften Vertrauen in eine Regierung aufbauen, deren Sicherheitskräfte und Strukturen selbst in Gräueltaten verwickelt waren? Und wie kann es sein, dass Präsident al-Shara bei internationalen Konferenzen auftritt, Hände von westlichen und internationalen Führungspersonen schüttelt, während es bis heute keine klare Aufarbeitung oder Konsequenzen gibt?
Es ist verständlich, dass diplomatische Kanäle offenbleiben müssen – aber wir dürfen nicht schweigen, wenn die Realität vor Ort verschwiegen oder verharmlost wird. Die Bundesregierung und die EU müssen weiter genau hinschauen, prüfen und politischen Druck ausüben.
Darum bleibt diese Petition wichtig:
- um die Stimmen der Minderheiten hörbar zu machen,
- um langfristigen Schutz und echte Perspektiven einzufordern,
- um zu zeigen, dass wir nicht wegsehen, sondern Verantwortung übernehmen – auch weil viele Drusen und andere Syrer längst Teil der deutschen Gesellschaft sind.
Ich danke allen, die schon unterschrieben haben. Bitte bleibt weiter dran: teilt die Petition, sprecht darüber, sammelt Unterschriften. Nur wenn wir gemeinsam laut bleiben, können wir Druck aufbauen.
Petitionsstart am 16.07.2025:
Mit großer Sorge und tiefem Mitgefühl schauen viele Menschen in Deutschland auf die Situation im Süden Syriens – besonders auf Suwayda.
Die Lage ist dramatisch: Angriffe, Zerstörung, Plünderungen, fehlende medizinische Versorgung. Strom, Wasser und sichere Zufluchtsorte – all das fehlt.
Viele hier haben Familienangehörige, Freunde und Bekannte in der Region. Der Kontakt läuft über Sprachnachrichten, Anrufe, Textnachrichten – manchmal auch gar nicht mehr. Die Sorge um Eltern, Geschwister oder Großeltern, die sich nicht in Sicherheit bringen können, ist allgegenwärtig.
Die Angriffe gehen häufig von bewaffneten Gruppen aus, teilweise aus Milizen, die offenbar von der syrischen Regierung geduldet oder gezielt gesteuert werden. Schutz gibt es kaum – Misstrauen, Angst und Gewalt prägen den Alltag der Menschen. Und das Schweigen der internationalen Gemeinschaft ist ohrenbetäubend.
In Deutschland leben viele Menschen mit Wurzeln in Suwayda. Sie sind Teil unserer Gesellschaft, unsere Kolleg_innen, Nachbar_innen und Freund_innen. Doch sie fühlen sich ohnmächtig – weil Hilfe kaum möglich scheint.
Wir fordern deshalb:
- Druck auf die syrische Regierung, damit die Gewalt gestoppt und humanitärer Zugang ermöglicht wird
- Unabhängige humanitäre Hilfe – medizinisch, psychologisch, logistisch
- Schutz religiöser und ethnischer Minderheiten, insbesondere der drusischen Bevölkerung
- Mediale Sichtbarkeit, damit nicht länger weggesehen wird
- Politischen Austausch mit der Diaspora in Deutschland, die direkten Zugang zu Informationen hat
- Unkomplizierte Einreisewege und Familiennachzug für besonders gefährdete Angehörige
Es geht um Menschenleben. Es geht um Sicherheit. Und es geht um Menschlichkeit.
Diese Petition ist ein Zeichen: Wir sehen, was passiert. Und wir wollen, dass Deutschland und die internationale Gemeinschaft Verantwortung übernehmen – jetzt.
Besonders hilfreich: Auch in Berlin wurde eine starke Petition gestartet, die sich ebenfalls für Schutz und humanitären Zugang für die drusische Gemeinschaft einsetzt. Gemeinsam können wir mehr erreichen. Bitte unterzeichnet auch diese Petition und teilt sie weiter.
—
إلى وزارة الخارجية الألمانية، لجنة حقوق الإنسان في البرلمان الألماني، الاتحاد الأوروبي، الأمم المتحدة، والمنظمات الدولية لحقوق الإنسان:
نتابع بقلق عميق وألم بالغ ما يحدث في جنوب سوريا – وخاصة في السويداء.
الوضع مأساوي: هجمات، دمار، نهب، وانعدام الرعاية الطبية. لا كهرباء، لا ماء، ولا أماكن آمنة يلجأ إليها الناس.
الكثيرون هنا لديهم أهل وأقارب وأصدقاء هناك. نتواصل معهم عبر الرسائل الصوتية والمكالمات والنصوص – وأحيانًا لا يصلنا منهم شيء. الخوف على الوالدين، الإخوة أو الأجداد الذين لا يستطيعون الفرار، أصبح جزءًا من الحياة اليومية.
تأتي الهجمات غالبًا من مجموعات مسلحة، بعضها ميليشيات يبدو أنها تحظى بدعم أو تغاضٍ من النظام السوري. لا يوجد حماية تُذكر – بل يسود الخوف وانعدام الثقة والعنف. وصمت المجتمع الدولي يصمّ الآذان.
في ألمانيا، يعيش العديد من الأشخاص الذين تعود أصولهم إلى السويداء. هم جزء من مجتمعنا – زملاؤنا في العمل، جيراننا وأصدقاؤنا. لكنهم يشعرون بالعجز، لأن تقديم المساعدة يبدو مستحيلًا.
لذلك نطالب بـ:
الضغط الدبلوماسي على الحكومة السورية لوقف العنف وفتح ممرات إنسانية
تقديم مساعدات إنسانية مستقلة – طبية ونفسية ولوجستية
حماية الأقليات الدينية والإثنية، وخاصة أبناء الطائفة الدرزية
زيادة التغطية الإعلامية حتى لا يتم تجاهل ما يحدث
تعزيز الحوار مع الجالية السورية في ألمانيا، التي تملك مصادر معلومات مباشرة
تبسيط إجراءات لمّ الشمل والسفر لأفراد العائلات المعرّضين للخطر
إنه يتعلق بحياة البشر. يتعلق بالأمان والكرامة. ويتعلق بالإنسانية.
هذه العريضة هي صوت من لا صوت لهم: نحن نرى ما يحدث، ونطالب ألمانيا والمجتمع الدولي بالتحرك – الآن.
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Das Problem
Ergänzung am 26. September 2025:
Die Petition entstand ursprünglich aus der akuten Notlage während dem Massaker in Suweida. Heute, einige Monate später, geht es nicht mehr allein um humanitäre Soforthilfe – auch wenn diese weiterhin dringend gebraucht wird. Entscheidend ist die Frage nach langfristiger Stabilität und Schutz für Minderheiten in Syrien.
Wie können Drusen, Alawiten, Christen oder andere Gemeinschaften Vertrauen in eine Regierung aufbauen, deren Sicherheitskräfte und Strukturen selbst in Gräueltaten verwickelt waren? Und wie kann es sein, dass Präsident al-Shara bei internationalen Konferenzen auftritt, Hände von westlichen und internationalen Führungspersonen schüttelt, während es bis heute keine klare Aufarbeitung oder Konsequenzen gibt?
Es ist verständlich, dass diplomatische Kanäle offenbleiben müssen – aber wir dürfen nicht schweigen, wenn die Realität vor Ort verschwiegen oder verharmlost wird. Die Bundesregierung und die EU müssen weiter genau hinschauen, prüfen und politischen Druck ausüben.
Darum bleibt diese Petition wichtig:
- um die Stimmen der Minderheiten hörbar zu machen,
- um langfristigen Schutz und echte Perspektiven einzufordern,
- um zu zeigen, dass wir nicht wegsehen, sondern Verantwortung übernehmen – auch weil viele Drusen und andere Syrer längst Teil der deutschen Gesellschaft sind.
Ich danke allen, die schon unterschrieben haben. Bitte bleibt weiter dran: teilt die Petition, sprecht darüber, sammelt Unterschriften. Nur wenn wir gemeinsam laut bleiben, können wir Druck aufbauen.
Petitionsstart am 16.07.2025:
Mit großer Sorge und tiefem Mitgefühl schauen viele Menschen in Deutschland auf die Situation im Süden Syriens – besonders auf Suwayda.
Die Lage ist dramatisch: Angriffe, Zerstörung, Plünderungen, fehlende medizinische Versorgung. Strom, Wasser und sichere Zufluchtsorte – all das fehlt.
Viele hier haben Familienangehörige, Freunde und Bekannte in der Region. Der Kontakt läuft über Sprachnachrichten, Anrufe, Textnachrichten – manchmal auch gar nicht mehr. Die Sorge um Eltern, Geschwister oder Großeltern, die sich nicht in Sicherheit bringen können, ist allgegenwärtig.
Die Angriffe gehen häufig von bewaffneten Gruppen aus, teilweise aus Milizen, die offenbar von der syrischen Regierung geduldet oder gezielt gesteuert werden. Schutz gibt es kaum – Misstrauen, Angst und Gewalt prägen den Alltag der Menschen. Und das Schweigen der internationalen Gemeinschaft ist ohrenbetäubend.
In Deutschland leben viele Menschen mit Wurzeln in Suwayda. Sie sind Teil unserer Gesellschaft, unsere Kolleg_innen, Nachbar_innen und Freund_innen. Doch sie fühlen sich ohnmächtig – weil Hilfe kaum möglich scheint.
Wir fordern deshalb:
- Druck auf die syrische Regierung, damit die Gewalt gestoppt und humanitärer Zugang ermöglicht wird
- Unabhängige humanitäre Hilfe – medizinisch, psychologisch, logistisch
- Schutz religiöser und ethnischer Minderheiten, insbesondere der drusischen Bevölkerung
- Mediale Sichtbarkeit, damit nicht länger weggesehen wird
- Politischen Austausch mit der Diaspora in Deutschland, die direkten Zugang zu Informationen hat
- Unkomplizierte Einreisewege und Familiennachzug für besonders gefährdete Angehörige
Es geht um Menschenleben. Es geht um Sicherheit. Und es geht um Menschlichkeit.
Diese Petition ist ein Zeichen: Wir sehen, was passiert. Und wir wollen, dass Deutschland und die internationale Gemeinschaft Verantwortung übernehmen – jetzt.
Besonders hilfreich: Auch in Berlin wurde eine starke Petition gestartet, die sich ebenfalls für Schutz und humanitären Zugang für die drusische Gemeinschaft einsetzt. Gemeinsam können wir mehr erreichen. Bitte unterzeichnet auch diese Petition und teilt sie weiter.
—
إلى وزارة الخارجية الألمانية، لجنة حقوق الإنسان في البرلمان الألماني، الاتحاد الأوروبي، الأمم المتحدة، والمنظمات الدولية لحقوق الإنسان:
نتابع بقلق عميق وألم بالغ ما يحدث في جنوب سوريا – وخاصة في السويداء.
الوضع مأساوي: هجمات، دمار، نهب، وانعدام الرعاية الطبية. لا كهرباء، لا ماء، ولا أماكن آمنة يلجأ إليها الناس.
الكثيرون هنا لديهم أهل وأقارب وأصدقاء هناك. نتواصل معهم عبر الرسائل الصوتية والمكالمات والنصوص – وأحيانًا لا يصلنا منهم شيء. الخوف على الوالدين، الإخوة أو الأجداد الذين لا يستطيعون الفرار، أصبح جزءًا من الحياة اليومية.
تأتي الهجمات غالبًا من مجموعات مسلحة، بعضها ميليشيات يبدو أنها تحظى بدعم أو تغاضٍ من النظام السوري. لا يوجد حماية تُذكر – بل يسود الخوف وانعدام الثقة والعنف. وصمت المجتمع الدولي يصمّ الآذان.
في ألمانيا، يعيش العديد من الأشخاص الذين تعود أصولهم إلى السويداء. هم جزء من مجتمعنا – زملاؤنا في العمل، جيراننا وأصدقاؤنا. لكنهم يشعرون بالعجز، لأن تقديم المساعدة يبدو مستحيلًا.
لذلك نطالب بـ:
الضغط الدبلوماسي على الحكومة السورية لوقف العنف وفتح ممرات إنسانية
تقديم مساعدات إنسانية مستقلة – طبية ونفسية ولوجستية
حماية الأقليات الدينية والإثنية، وخاصة أبناء الطائفة الدرزية
زيادة التغطية الإعلامية حتى لا يتم تجاهل ما يحدث
تعزيز الحوار مع الجالية السورية في ألمانيا، التي تملك مصادر معلومات مباشرة
تبسيط إجراءات لمّ الشمل والسفر لأفراد العائلات المعرّضين للخطر
إنه يتعلق بحياة البشر. يتعلق بالأمان والكرامة. ويتعلق بالإنسانية.
هذه العريضة هي صوت من لا صوت لهم: نحن نرى ما يحدث، ونطالب ألمانيا والمجتمع الدولي بالتحرك – الآن.
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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 16. Juli 2025 erstellt
