Stoppt das Verschwinden von Hunden in Georgien/End the Disappearance of Dogs in Georgia

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Alina Nekrasova und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

ENGLISH VERSION BELOW

In Georgien verschwinden derzeit tausende Straßentiere spurlos.
Im Rahmen eines staatlichen Sterilisationsprogramms der Nationalen Lebensmittelagentur (NFA), das eigentlich der humanen Kontrolle der Tierpopulation dienen soll, berichten Aktivist:innen und Organisationen  von gravierenden Missständen: Tiere werden eingefangen – aber nicht in ihr ursprüngliches Gebiet zurückgebracht. Viele bleiben unauffindbar. Darunter befinden sich sogar bereits sterilisierte und gekennzeichnete Hunde. Mehr als 37.000 Bürger:innen sowie über 40 Organisationen fordern daher dringend ein sofortiges Umdenken.
Diese Petition wird von Hunderettung e.V. unterstützt und mitgetragen.
Die derzeitige Praxis widerspricht nicht nur grundlegenden Tierschutzprinzipien, sondern auch den eigenen gesetzlichen Vorgaben:
Laut Dekret Nr. 1019 (2025) müssen sterilisierte Tiere wieder in ihr ursprüngliches Umfeld zurückgebracht werden.
In der Realität geschieht dies jedoch häufig nicht.
Betreuungspersonen erhalten keine Informationen über den Verbleib der Tiere.
Tiere werden unter inhumanen Bedingungen transportiert und gehalten.
Es gibt Hinweise auf Krankheiten, Misshandlungen und möglicherweise sogar systematische Tötungen.
Ein neues Dekret (Nr. 412, 2026) verschärft die Situation zusätzlich:
Es verbietet die Rückführung von Hunden in die Nähe zahlreicher öffentlicher Orte – ohne klar zu definieren, was „Nähe“ bedeutet.
Diese unklare Regelung öffnet Missbrauch Tür und Tor und könnte das Verschwinden noch weiterer Tiere legitimieren.

Warum das auch gesellschaftlich relevant ist
Die einzig international anerkannte humane Methode zur Kontrolle von Straßenhunden ist das sogenannte CNVR-Prinzip (Catch, Neuter, Vaccinate, Return).
Dieses funktioniert nur, wenn Tiere:
sterilisiert,
geimpft
und anschließend in ihr ursprüngliches Territorium zurückgebracht werden.
Werden Tiere stattdessen entfernt oder ausgesetzt: entsteht sofort Platz für neue, unsterilisierte Tiere,
die Population wächst weiter, und das Problem verschärft sich langfristig.
Massentötungen, Verbringung in ungeeignete Gebiete oder überfüllte Tierheime sind weder ethisch vertretbar noch effektiv.

Unsere Forderungen
Wir fordern die Regierung Georgiens und die zuständigen Behörden auf:
1. Verpflichtende Rückführung
Jedes eingefangene Tier muss nach der Behandlung in sein ursprüngliches Gebiet zurückgebracht werden.
Dies muss gesetzlich klar verankert und praktisch umgesetzt werden.
Die Rückführung soll durch Foto- oder Videonachweise dokumentiert werden.
2. Streichung der unklaren Verbotsklausel
Artikel 3, Absatz 3 des Dekrets Nr. 412 muss aufgehoben werden.
3. Keine unnötigen Einweisungen in Tierheime
Bereits sterilisierte Tiere dürfen nicht erneut eingefangen werden.
Behandlungen sollen möglichst vor Ort oder durch mobile Tierärzt:innen erfolgen.
4. Transparenz über verschwundene Tiere
Bürger:innen und Betreuungspersonen haben ein Recht auf Auskunft über den Verbleib „verschwundener“ Tiere.
Behörden müssen nachvollziehbare Dokumentation bereitstellen.
5. Humane und nachhaltige Lösung der Überpopulation
Verbot unkontrollierter Zucht
Verbot von Tieraussetzung (inkl. verpflichtendem Microchipping)
Zugang zu Sterilisation und tierärztlicher Versorgung
Aufklärung und Förderung von Adoptionen

Warum jetzt gehandelt werden muss
Hunde werden aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und in abgelegene Gebiete gebracht – oft ein Todesurteil. Viele kehren krank, verletzt oder gar nicht zurück. Andere verschwinden spurlos, ohne jede Dokumentation.
Zurück bleiben Menschen, die diese Tiere jahrelang versorgt haben – mit Schmerz, Ohnmacht und unbeantworteten Fragen.
Das verursacht nicht nur enormes Tierleid, sondern auch tiefes menschliches Leid. Wegsehen ist keine Option mehr.

Unsere Botschaft
Straßentiere sind Teil unserer Gesellschaft.
Sie verdienen Schutz, keine Unsichtbarkeit.
Ein funktionierendes, humanes System ist möglich – doch es erfordert Transparenz, Verantwortlichkeit und den politischen Willen, bestehende Gesetze auch umzusetzen.

Jetzt unterschreiben und ein Zeichen setzen!

Fordern wir gemeinsam:

Keine verschwundenen Tiere mehr.
Keine intransparenten Praktiken.
Kein Leid im Verborgenen.

Für einen verantwortungsvollen und humanen Umgang mit Straßentieren in Georgien.

 

ENGISH VERSION

Help Stop the Disappearance of Stray Dogs in Georgia!
Right now, thousands of stray animals in Georgia are disappearing without a trace. Under a government-run sterilisation programme led by the National Food Agency (NFA)—intended to humanely manage the stray population—activists and organisations are reporting deeply troubling practices: animals are being captured, but never returned to where they came from. Many simply vanish. Even more alarming, this includes dogs that have already been sterilised and tagged. More than 37,000 citizens and over 40 organisations are now calling for urgent change.
This petition is supported by Hunderettung e.V.
What is happening does not only violate basic animal welfare principles—it also contradicts existing law. Under Decree No. 1019 (2025), sterilised animals must be returned to their original environment. In practice, this does not happen.
Volunteers are left without answers.
Animals are transported and held in inhumane conditions.
There is growing evidence of disease, neglect, and potentially even systematic killing.
A new regulation (Decree No. 412, 2026) makes the situation even worse.
It bans returning dogs near various public places—without clearly defining what “near” actually means.
This vague wording creates dangerous loopholes and may be used to justify the disappearance of even more animals.

Why This Matters
The only internationally recognised humane approach to managing stray dog populations is the CNVR method (Catch, Neuter, Vaccinate, Return).
It works only if animals are returned to their original territory.
If they are removed or displaced instead:
new, unsterilised animals quickly take their place
the population continues to grow
the problem becomes even harder to control
Mass killing, relocation to remote areas, or overcrowded shelters are not solutions. They are ineffective—and inhumane.

 
Our Demands
We call on the Government of Georgia and the responsible authorities to:
1. Guarantee the Return of Every Animal
Every captured animal must be returned to its original territory after treatment.
This must be clearly required by law and consistently enforced.
Returns should be documented with photo or video evidence.
2. Remove the Vague Restriction Clause
Article 3, Paragraph 3 of Decree No. 412 must be repealed.
3. Stop Unnecessary Shelter Transfers
Already sterilised animals must not be captured again.
Whenever possible, treatment should take place on-site or through mobile veterinary services.
4. Ensure Transparency
Caretakers and citizens have the right to know what happens to the animals.
Authorities must provide clear, verifiable information about their whereabouts.
5. Commit to Humane, Long-Term Solutions
Ban uncontrolled breeding
Ban abandonment (including mandatory microchipping)
Ensure access to sterilisation and veterinary care
Promote awareness and adoption
 
Our Message
Stray animals are part of our communities.
They deserve protection—not disappearance.
A humane and effective system is possible. But it requires transparency, accountability, and the political will to follow the law.

Call to action: Sign the Petition!

We demand:
No more disappearing animals
No more hidden practices
No more silent suffering
For a humane and responsible approach to stray animals in Georgia.

 

avatar of the starter
Mari LoguaPetitionsstarter*inHunderettung e.V. Wir helfen ehrenamtlich Hunden in Not und geben ihnen die Chance auf ein sicheres, liebevolles Leben – und eine Stimme für die, die sonst keine haben.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Alina Nekrasova und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

ENGLISH VERSION BELOW

In Georgien verschwinden derzeit tausende Straßentiere spurlos.
Im Rahmen eines staatlichen Sterilisationsprogramms der Nationalen Lebensmittelagentur (NFA), das eigentlich der humanen Kontrolle der Tierpopulation dienen soll, berichten Aktivist:innen und Organisationen  von gravierenden Missständen: Tiere werden eingefangen – aber nicht in ihr ursprüngliches Gebiet zurückgebracht. Viele bleiben unauffindbar. Darunter befinden sich sogar bereits sterilisierte und gekennzeichnete Hunde. Mehr als 37.000 Bürger:innen sowie über 40 Organisationen fordern daher dringend ein sofortiges Umdenken.
Diese Petition wird von Hunderettung e.V. unterstützt und mitgetragen.
Die derzeitige Praxis widerspricht nicht nur grundlegenden Tierschutzprinzipien, sondern auch den eigenen gesetzlichen Vorgaben:
Laut Dekret Nr. 1019 (2025) müssen sterilisierte Tiere wieder in ihr ursprüngliches Umfeld zurückgebracht werden.
In der Realität geschieht dies jedoch häufig nicht.
Betreuungspersonen erhalten keine Informationen über den Verbleib der Tiere.
Tiere werden unter inhumanen Bedingungen transportiert und gehalten.
Es gibt Hinweise auf Krankheiten, Misshandlungen und möglicherweise sogar systematische Tötungen.
Ein neues Dekret (Nr. 412, 2026) verschärft die Situation zusätzlich:
Es verbietet die Rückführung von Hunden in die Nähe zahlreicher öffentlicher Orte – ohne klar zu definieren, was „Nähe“ bedeutet.
Diese unklare Regelung öffnet Missbrauch Tür und Tor und könnte das Verschwinden noch weiterer Tiere legitimieren.

Warum das auch gesellschaftlich relevant ist
Die einzig international anerkannte humane Methode zur Kontrolle von Straßenhunden ist das sogenannte CNVR-Prinzip (Catch, Neuter, Vaccinate, Return).
Dieses funktioniert nur, wenn Tiere:
sterilisiert,
geimpft
und anschließend in ihr ursprüngliches Territorium zurückgebracht werden.
Werden Tiere stattdessen entfernt oder ausgesetzt: entsteht sofort Platz für neue, unsterilisierte Tiere,
die Population wächst weiter, und das Problem verschärft sich langfristig.
Massentötungen, Verbringung in ungeeignete Gebiete oder überfüllte Tierheime sind weder ethisch vertretbar noch effektiv.

Unsere Forderungen
Wir fordern die Regierung Georgiens und die zuständigen Behörden auf:
1. Verpflichtende Rückführung
Jedes eingefangene Tier muss nach der Behandlung in sein ursprüngliches Gebiet zurückgebracht werden.
Dies muss gesetzlich klar verankert und praktisch umgesetzt werden.
Die Rückführung soll durch Foto- oder Videonachweise dokumentiert werden.
2. Streichung der unklaren Verbotsklausel
Artikel 3, Absatz 3 des Dekrets Nr. 412 muss aufgehoben werden.
3. Keine unnötigen Einweisungen in Tierheime
Bereits sterilisierte Tiere dürfen nicht erneut eingefangen werden.
Behandlungen sollen möglichst vor Ort oder durch mobile Tierärzt:innen erfolgen.
4. Transparenz über verschwundene Tiere
Bürger:innen und Betreuungspersonen haben ein Recht auf Auskunft über den Verbleib „verschwundener“ Tiere.
Behörden müssen nachvollziehbare Dokumentation bereitstellen.
5. Humane und nachhaltige Lösung der Überpopulation
Verbot unkontrollierter Zucht
Verbot von Tieraussetzung (inkl. verpflichtendem Microchipping)
Zugang zu Sterilisation und tierärztlicher Versorgung
Aufklärung und Förderung von Adoptionen

Warum jetzt gehandelt werden muss
Hunde werden aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen und in abgelegene Gebiete gebracht – oft ein Todesurteil. Viele kehren krank, verletzt oder gar nicht zurück. Andere verschwinden spurlos, ohne jede Dokumentation.
Zurück bleiben Menschen, die diese Tiere jahrelang versorgt haben – mit Schmerz, Ohnmacht und unbeantworteten Fragen.
Das verursacht nicht nur enormes Tierleid, sondern auch tiefes menschliches Leid. Wegsehen ist keine Option mehr.

Unsere Botschaft
Straßentiere sind Teil unserer Gesellschaft.
Sie verdienen Schutz, keine Unsichtbarkeit.
Ein funktionierendes, humanes System ist möglich – doch es erfordert Transparenz, Verantwortlichkeit und den politischen Willen, bestehende Gesetze auch umzusetzen.

Jetzt unterschreiben und ein Zeichen setzen!

Fordern wir gemeinsam:

Keine verschwundenen Tiere mehr.
Keine intransparenten Praktiken.
Kein Leid im Verborgenen.

Für einen verantwortungsvollen und humanen Umgang mit Straßentieren in Georgien.

 

ENGISH VERSION

Help Stop the Disappearance of Stray Dogs in Georgia!
Right now, thousands of stray animals in Georgia are disappearing without a trace. Under a government-run sterilisation programme led by the National Food Agency (NFA)—intended to humanely manage the stray population—activists and organisations are reporting deeply troubling practices: animals are being captured, but never returned to where they came from. Many simply vanish. Even more alarming, this includes dogs that have already been sterilised and tagged. More than 37,000 citizens and over 40 organisations are now calling for urgent change.
This petition is supported by Hunderettung e.V.
What is happening does not only violate basic animal welfare principles—it also contradicts existing law. Under Decree No. 1019 (2025), sterilised animals must be returned to their original environment. In practice, this does not happen.
Volunteers are left without answers.
Animals are transported and held in inhumane conditions.
There is growing evidence of disease, neglect, and potentially even systematic killing.
A new regulation (Decree No. 412, 2026) makes the situation even worse.
It bans returning dogs near various public places—without clearly defining what “near” actually means.
This vague wording creates dangerous loopholes and may be used to justify the disappearance of even more animals.

Why This Matters
The only internationally recognised humane approach to managing stray dog populations is the CNVR method (Catch, Neuter, Vaccinate, Return).
It works only if animals are returned to their original territory.
If they are removed or displaced instead:
new, unsterilised animals quickly take their place
the population continues to grow
the problem becomes even harder to control
Mass killing, relocation to remote areas, or overcrowded shelters are not solutions. They are ineffective—and inhumane.

 
Our Demands
We call on the Government of Georgia and the responsible authorities to:
1. Guarantee the Return of Every Animal
Every captured animal must be returned to its original territory after treatment.
This must be clearly required by law and consistently enforced.
Returns should be documented with photo or video evidence.
2. Remove the Vague Restriction Clause
Article 3, Paragraph 3 of Decree No. 412 must be repealed.
3. Stop Unnecessary Shelter Transfers
Already sterilised animals must not be captured again.
Whenever possible, treatment should take place on-site or through mobile veterinary services.
4. Ensure Transparency
Caretakers and citizens have the right to know what happens to the animals.
Authorities must provide clear, verifiable information about their whereabouts.
5. Commit to Humane, Long-Term Solutions
Ban uncontrolled breeding
Ban abandonment (including mandatory microchipping)
Ensure access to sterilisation and veterinary care
Promote awareness and adoption
 
Our Message
Stray animals are part of our communities.
They deserve protection—not disappearance.
A humane and effective system is possible. But it requires transparency, accountability, and the political will to follow the law.

Call to action: Sign the Petition!

We demand:
No more disappearing animals
No more hidden practices
No more silent suffering
For a humane and responsible approach to stray animals in Georgia.

 

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Mari LoguaPetitionsstarter*inHunderettung e.V. Wir helfen ehrenamtlich Hunden in Not und geben ihnen die Chance auf ein sicheres, liebevolles Leben – und eine Stimme für die, die sonst keine haben.

Die Entscheidungsträger*innen

Irakli Kobakhidze
Irakli Kobakhidze
Premierminister von Georgien
Zurab Chekurashvili
Zurab Chekurashvili
Leiter der Nationalen Lebensmittelagentur Georgiens (NFA)

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