
01.01.2020 #Borken († 52 Jahre)
04.01.2020 #Langerwehe († 45 Jahre)
04.01.2020 #Langerwehe († 60 Jahre)
05.01.2020 #PreußischOldendorf († 54 Jahre)
06.01.2020 #Borgholzhausen († 38 Jahre)
11.01.2020 #Hannover († 23 Jahre)
11.01.2020 #Walsrode († Alter unbekannt)
12.01.2020 #Starnberg († 60 Jahre)
13.01.2020 #Flörsheim († 43 Jahre)
17.01.2020 #Münster († 23 Jahre)
19.01.2020 #Töging († 37 Jahre)
21.01.2020 #Billigheim († 84 Jahre)
21.01.2020 #Köln († 78 Jahre)
24.01.2020 #RotAmSee († 36 Jahre)
24.01.2020 #RotAmSee († 56 Jahre)
24.01.2020 #RotAmSee († 62 Jahre)
25.01.2020 #Maust († 78 Jahre)
Wieder und wieder die gleichen Kriterien, die die strukturell bedingten Gewaltexzesse kennzeichnen:
+ Ursächlich männlich
+ Selbstüberhöhung und/oder Frauenhass
+ Fehlende Impulskontrolle
@BMFSFJ #giffey, @BMJV #lambrecht, @BMI #seehofer, @BMG #spahn: "Innere Sicherheit ist ein Thema, was Menschen im Herzen berührt." (**)
20. Januar 2020 in Nienhagen: In einem Mehrfamilienhaus wird eine Mieterin von ihrem Nachbarn attackiert: Der Angreifer klopft an ihrer Terrassentür und - als die Tür geöffnet wird – hält der Frau eine Schusswaffe an den Kopf. Im direkten Anschluss tritt er die Scheibe der Terrassentür ein. Beim Eintreffen der Polizei werden insgesamt vier sogenannte Anscheinswaffen sichergestellt. Der Täter ist unkooperativ und widersetzte sich den Anordnungen, er muss mit Handschellen fixiert werden. Zwischenzeitlich wurde er nach Hause entlassen. (Brandenburg)
21. Januar 2020 in Bad Saulgau: Eine 64-jährige Frau wird am helllichten Tag in einem Wohnhaus durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Sie schafft es, durch Hilferufe auf sich aufmerksam zu machen und wird stark blutend in ein Krankenhaus eingeliefert. Ebenfalls am Tatort? Der mutmaßliche Täter, der ein Messer in der Hand hält. Versuche dem Mann das Messer abzunehmen misslingen, erst nach dem Einsatz von Pfefferspray kann er von der Polizei überwältigt werden. (Baden-Württemberg)
21. Januar 2020 in Ludwigshafen: Eine 30-jährige Frau wird im Bus mehrfach ins Gesicht getreten und am Auge verletzt. Der Attentäter ist flüchtig. (Rheinland-Pfalz)
23. Januar 2020 in Greifswald: Am frühen Morgen wird eine 33-jährige, Rad fahrende Frau von einem Mann verfolgt, mit einer Pistole bedroht und sexuell attackiert. (Mecklenburg-Vorpommern)
23. Januar 2020 in Neustrelitz: Eine Frau wird tot aufgefunden. Polizei „ermittelt in alle Richtungen“. (Mecklenburg-Vorpommern)
24. Januar 2020 in Rot am See: Drei (!) Frauen werden von ihrem Verwandten erschossen. Die 36-jährige Carolin wird von ihrem Halbbruder, die 56-jährige Sylvia von ihrem Sohn und die 62-jährige Dorothea von ihrem Neffen umgebracht. Der Täter/Töter ermordet in Summe 6 Menschen. (Baden-Württemberg)
25. Januar 2020 in Maust: Eine 78-jährige Ehefrau wird tot aufgefunden. Pressemitteilungen zufolge lässt die Auffindesituation darauf schließen, dass sie Opfer einer Tötungstat ist. Unter Tatverdacht festgenommen? Der Ehemann. (Brandenburg)
IMMER NOCH:
Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.
Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.
Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.
Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.
Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.
Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.
Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.
Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.
Seit Samstag 07. September 2019 wird die 26-jährige Mutter eines 5-Jährigen in Duisburg vermisst.
Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.
Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.
Seit Donnerstag, 10. Oktober 2019 wird die 70-jährige Brigitte Späth, geborene Frese in Dieburg vermisst.
Seit Freitag, 18. Oktober 2019 wird die 57-jährige Susanne Tillmann in Ingolstadt vermisst.
Seit Samstag, 7. Dezember 2019 wird die 35-jährige Anita S. in Wattenscheid-Günningfeld vermisst.
DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.
Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger
(*) Stand 25.01.2020
(**) Franziska Giffey im Gespräch mit Frank Capellan, Deutschlandfunk.de, 20.08.2018
Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:
Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.
Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.
#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.
Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.
Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.
Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.