Petition update

138 BRUTAL GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN IN 2019 (*) – TENDENZ UNGEBREMST STEIGEND.

Professor Dr. Kristina Wolff
Germany

Oct 19, 2019 — 

@BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn: WIE VIELE BILLIGEN SIE NOCH?

15. Oktober 2019 in Harburg: Auf ihrem Weg wird eine 27-jährige Frau am Morgen mitten in einem Wohngebiet unvermittelt attackiert, von hinten umklammert und sexuell angegriffen. (Hamburg)

15. Oktober 2019 in Aachen: Eine junge Frau wird der Polizei zufolge am frühen Morgen von vier polizeibekannten Männern vergewaltigt. (Nordrhein-Westfalen)

16. Oktober 2019 in Leverkusen: Eine 45-jährige Frau bezeugt, dass sie an einer Bushaltestelle stand, als sie von zwei Männern angesprochen und unvermittelt in einen Kleinwagen gezerrt und verschleppt worden ist. Anschließend wurde sie in einem Wald zurückgelassen. (Nordrhein-Westfalen)

17. Oktober 2019 in Sötenich: Eine 76-jährige Frau wird erschlagen aufgefunden. Dringend tatverdächtig? Der eigene Enkel: „In der Küche der Oma waren die beiden in Streit geraten. In dessen Verlauf schlug der Enkel der Seniorin mit einem stumpfen Gegenstand und extremer Wucht so stark auf den Schädel, dass dieser zertrümmerte.“ (Nordrhein-Westfalen)

18. Oktober 2019 in Schweinfurt: Eine 32-jährige Frau meldet sich bei der Polizei, als ihr Vater, nachdem er damit gedroht hatte, seine Exfrau umzubringen, unerwartet in deren Geschäft auftauchte. Ein SEK kam zum Einsatz. Der Aggressor wurde mit zweiwöchiger Kontaktverbots-Auflage wieder freigelassen, bei seinen Waffen handelt es ich um legale Softwaire- und Luftdruckwaffen. (Nordrhein-Westfalen)

IMMER NOCH:

Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.

Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.

Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.

Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.

Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.

Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.

Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.    

Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.

Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.

Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.

Seit Donnerstag, 10. Oktober 2019 wird die 70-jährige Brigitte Späth, geborene Frese in Dieburg vermisst.

 

DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.

Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger

 (*) Stand 17.10.2019

 

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.


Keep fighting for people power!

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