Petition updateHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXX137 BRUTAL GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN IN 2019 (*) – TENDENZ STEIGEND
Professor Dr. Kristina WolffGermany
15 Oct 2019

@BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn: WIE ERKLÄREN SIE BLOß AM 25.11.2019 IHRE PASSIVITÄT?

09. Oktober 2019 in Gelsenkirchen: Eine Maklerin wird in Ausübung ihrer Arbeit mit einem Messer angegriffen, verletzt und bestohlen. (Nordrhein-Westfalen)

09. Oktober 2019 in Frankfurt a.M.: Gegen einen Polizisten wird ermittelt. Er wird beschuldigt, am 21.09.2019, auf einer Party Frauen belästigt zu haben. Pressemeldungen zufolge hat er, nach mehreren erfolglosen Flirtversuchen, eine Frau für mindestens eine halbe Minute gewürgt, sie dabei gebissen und abgeleckt. Der verantwortliche Party-Veranstalter äußert sich gegenüber der Presse: Es sei "nichts Schlimmes passiert. Nur eine Anzeige wegen einfacher Körperverletzung. Der Mann war halt betrunken." Der beschuldigte Polizist gehörte einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit an und soll zwar versetzt, aber nach wie vor im Dienst sein. (Hessen)

10. Oktober 2019 in Hanstedt: Zwei Frauen werden mit einem Messer angegriffen. Zunächst wird eine 54-Jährige Frau attackiert, dann die, ihr zu Hilfe eilende ca. 60-Jährige. Einer Hundertschaft an Einsatzkräften gelingt es, nach einem erneuten Messerangriff, den Aggressor dingfest zu machen. (Niedersachen)

10. Oktober 2019 in Offenbach: Eine 61-jährige Frau wird am helllichten Tag in einem Park mit einem Messer bedroht und in’s Gesicht geschlagen. Sie muss in einer Klinik versorgt werden. (Hessen)

12. Oktober 2019 in Frankfurt/Oder: Eine Frau wird mit dem Leben bedroht, weil ihr Ex nicht mit der Trennung klarkommt. Dieser kündigt bei der Polizei an, sie erschießen zu wollen. Spezialeinheiten der Polizei schaffen es nach mehrstündiger Fahndung den Aggressor in der Innenstadt festzunehmen. (Brandenburg)

12. Oktober 2019 in Lübeck: Eine 20-jährige Frau wird mit einer Amnesie gefesselt und geknebelt, d.h. völlig hilflos zufällig am Straßenrand gefunden. (Brandenburg)

12. Oktober 2019 in Bergheim: Eine 22-jährige Frau wird von drei Männern mit einer Waffe bedroht und im Auto über die Landesgrenze hinweg entführt. Spezialeinheiten der Polizei gelingt die Befreiung. (Nordrhein-Westfalen)

13. Oktober 2019 in Dippoldiswalde: Eine 57-jährige Frau ist tot, weil ein Mann sich entscheidet, sich zu besaufen und trotz 1,92 Promille Auto zu fahren, bzw. zu rasen. (Sachsen)

13. Oktober 2019 in Niederkassel: Eine 29-jährige Frau wird schwer verletzt am Rheinufer gefunden, eine Mordkommission ermittelt. (Nordrhein-Westfalen)

13. Oktober 2019 in Hannover: Eine 56-jährige Frau wird von ihrem Ehemann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. (Niedersachsen)

13. Oktober 2019 in Mannheim: Eine Frau wird von ihrem Ehemann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. (Baden-Württemberg)

13. Oktober 2019 in Heimfeld: Nachdem er durch die Terrassentür in das Zuhause seiner Exfrau eingebrochen ist, sticht ein Mann die 32-Jährige nieder und verletzt sie schwer, ebenso ihren Nachbarn. Zwei anwesende Kinder (3 und 8) bleiben unverletzt, während die Verletzten notoperiert werden müssen. Der Täter gibt Tötungsabsicht an, als Motiv nennt er seine Eifersucht.  (Hamburg)

14. Oktober 2019 in Datteln: Die bei einem Wohnungsbrand gefundene Frauenleiche ist dem Obduktionsbericht zufolge Ergebnis einer Gewalttat: Die tote 33-jährige Frau wurde erstickt. Dringend tatverdächtig? Der Nachbar (Nordrhein-Westfalen)

IMMER NOCH:

Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.

Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.

Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.

Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.

Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.

Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.

Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.    

Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.

Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.

Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.

Seit Donnerstag, 10. Oktober 2019 wird die 70-jährige Brigitte Späth, geborene Frese in Dieburg vermisst.

DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.

Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger

 (*) Stand 14.10.2019

 

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.

105 people signed this week
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