Petition updateHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXX141 BRUTAL GETÖTETE (*) vs. "GEWALT GEGEN FRAUEN DARF NIEMALS DIE OBERHAND GEWINNEN“ (**)
Professor Dr. Kristina WolffGermany
Oct 25, 2019

Wie passt das denn zusammen?

Und, was tut unsere derzeitige Frauenministerin für die Frauen?

@BMFSFJ #giffey: BUNDESINVESTITIONSPROGRAMM?

Die aktuelle BMFSFJ-Haushaltsplanung für 2020 sieht für Maßnahmen zur „Unterstützung von Frauen und ihren Kindern gegen Gewalt“ 35 Mio.€ vor.

Davon verbleiben nach Abzug der, am 21.10.2019 (**) offiziell angekündigten Mittel für Baumaßnahmen in Höhe von 30 Mio.€ für konkrete Präventionsmaßnahmen noch 5 Mio. €

Das sind 1,1 Mio.€ (18%) weniger als in der Legislaturperiode 2019!

FRAU DR. GIFFEY, BENENNEN SIE ES DOCH BITTE KORREKT: BUNDESREDUKTIONSPROGRAMM!

@BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn: HAKEN DRAN, OK SO? AKTIONSPLAN? RUNDER-TISCH-ERGEBNISSE? MONITORING? PRÄVENTION?

WIEDER NÜSCHT?                                                                                    

17. Oktober 2019 in Hannover: Ohne Vorwarnung wird eine 39-jährige Mutter von ihrem Sohn mit dem Messer attackiert und verletzt. Der Aggressor hat zuvor seinen kleinen Bruder gewürgt und auch den Stiefvater angegriffen. Pressemeldungen zufolge ist es der Mutter trotz ihrer schweren Verletzungen gelungen, dem Attentäter das Messer im Handgemenge abzunehmen und im Anschluss einen Notruf abzusetzen. Die Frau, sowie der Stiefvater mussten mit jeweils schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und dort operiert werden. (Niedersachsen)

20. Oktober 2019 in Friedrichshagen: Eine 27-jährige Frau, die ein Kopftuch trägt, überquert laut Polizei gerade die Straße, als ein Mann sie attackiert: Er packte sie und verletzt sie mit Tritten in den Bauch. (Berlin)

20. Oktober 2019 in Pforzheim: Eine 37-jährige Frau wird in ihrer eigenen Wohnung vom Ex-Freund massiv attackiert. Der Polizei zufolge, bedrohte der Aggressor die Frau mit einem Messer, schlägt und würgt sie, bis sie bewusstlos zusammenbricht. Während der Aggressor flüchtet, muss die Verletzte in ein Krankenhaus eingeliefert werden. (Baden-Württemberg)

20. Oktober 2019 in München: Eine 18-jährige Frau ist am frühen Morgen mit einem Mann im Gespräch. Unvermittelt versucht er, sie gleichzeitig zu küssen, unter ihr T-Shirt zu fassen und  ihre Hose zu öffnen. Auf ihre Ablehnung hin schlägt er ihr in‘s Gesicht. Dann zieht er ihr die Hose bis zu den Knien herunter und vergewaltigt sie. (Bayern)

20. Oktober 2019 in Herford:  Eine 47-jährige Mutter und ihre 21-jährige Tochter werden vom Ehemann, bzw. Vater niedergestochen: "Ein Notarzt beschrieb den Zustand der 47-Jährigen vor Ort als lebensgefährlich", so heißt es in der heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Behörden. Auch die Tochter wurde schwer verletzt. (Nordrhein-Westfalen)

20. Oktober 2019 in Lüneburg: In der gemeinsamen Wohnung wird eine 48-jährige Frau von ihrem Ehemann gewürgt. (Niedersachsen)

21. Oktober 2019 in Dortmund: Weil die Staatsanwaltschaft keines der Mordmerkmale erfüllt sieht, lautet die Anklage gegen einen Mann, der seine Frau im Juli 2019 mit 70 (!) Messerstichen getötet haben soll auf Totschlag und nicht auf Mord. Die gemeinsamen Kinder waren während der Tat in der Wohnung, so Staatsanwalt Felix Giesenregen. Damit das Mordmerkmal der Grausamkeit erfüllt ist, muss der Täter dem Opfer besondere Qualen zugefügt haben, die über das Töten hinaus gehen. Nach weiteren Untersuchungen sei nicht auszuschließen, dass die 21-jährige Erstochene schnell ohnmächtig war und daher keine weiteren Qualen über das Töten hinaus erleiden musste, so Felix Giesenregen laut Pressemeldung. (Nordrhein-Westfalen)

22. Oktober 2019 in Pattaya: Ein, wegen 12 Betrugsfällen mit Haftbefehl gesuchter, Deutscher wird verhaftet, weil er im Verdacht steht, seine 77-jährige deutsche Geschäftspartnerin umgebracht zu haben. (Thailand)

22. Oktober 2019 in Halle: Eine 27-jährige Frau wird am helllichten Tag von ihrem Mann vor dem Jugendamt niedergestochen. Sie muss in ein Krankenhaus versorgt werden. (Sachsen-Anhalt)

23. Oktober 2019 in Gronau: Eine 53-jährige Frau wird unvermittelt von einem Mann attackiert: Er schlägt sie mit der Faust und würgte sie, bevor er sie bedroht. Erst das Eingreifen eines Zeugen kann noch Schlimmeres verhindern. „Seit längerem stellt der 37-Jährige der Geschädigten nach ("Stalking") und ließ sich bis zuletzt nicht von einem gerichtlich erlassenen Annäherungsverbot, einer Vielzahl von Strafanzeigen, polizeilichen Ermahnungen und Ingewahrsamnahmen davon abhalten. Selbst eine kurzfristige Unterbringung in einer Klinik, eine achtwöchige Ordnungshaft im Sommer und eine -noch nicht rechtskräftige- Verurteilung (08.10.2019) zu 15 Monaten Freiheitsstrafe führten nicht zu einer Verhaltensänderung. Im Gegenteil, in den letzten Tagen und Wochen verstieß der Beschuldigte fast täglich gegen das Annäherungsverbot, was immer wieder zu Polizeieinsätzen und Ingewahrsamnahmen führte.“, so die offizielle Pressemeldung der Polizei. (Nordrhein-Westfalen)

24. Oktober 2019 in Kempten: Die Polizei erhält einen Hilferuf über die Notrufnummer 110. Vor Ort finden die Einsatzkräfte eine tote 50-jährige Frau vor, ebenso einen verletzten Mann aufgefunden. Die Kriminalpolizei Kempten hat die Ermittlungen aufgenommen. (Bayern)

25. Oktober 2019 in Teltow: Am frühen Morgen werden zwei Schwerverletzte in einem Garten eines Einfamilienhauses aufgefunden. Für die Frau kommt jeder Hilfe zu spät, sie verstirbt noch am Einsatzort. Dringend tatverdächtig? Der Noch-Ehemann, der, wie die "Märkische Allgemeine" berichtet, in der Verwaltung des Bundestags arbeiten soll. Zum Tatzeitpunkt ebenfalls anwesend und ggf. betroffener Zeuge: der 19-jährige, gemeinsame Sohn. Pressemeldungen zufolge hat das Ehepaar mit zwei gemeinsamen Kindern mehr als 20 Jahre in dem Haus gelebt, stand aktuell jedoch kurz vor der Scheidung. "Außerdem soll es nicht die erste Gewalttat sein, berichtet die Zeitung weiter. Vor einigen Wochen habe der Ehemann die Frau maskiert überfallen und mit Kabelbindern gefesselt, wie sie einem Nachbarn beim Hundespaziergang erzählt haben soll.". (Brandenburg)

25. Oktober 2019 in Limburg: Am Morgen fährt ein Mann seine 31-jährige Frau an und erschlägt sie dann mit einer Axt, so die Pressemeldung. (Hessen)

IMMER NOCH:

Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.

Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.

Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.

Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.

Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.

Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.

Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.    

Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.

Seit Samstag 07. September 2019 wird die 26-jährige Mutter eines 5-Jährigen in Duisburg vermisst.

Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.

Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.

Seit Donnerstag, 10. Oktober 2019 wird die 70-jährige Brigitte Späth, geborene Frese in Dieburg vermisst.

Seit Freitag, 18. Oktober 2019 wird die 57-jährige Susanne Tillmann in Ingolstadt vermisst.

 

DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.

Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger

 (*) Stand 25.10.2019

(**) Zitat F. Giffey https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/bundesinvestitionsprogramm--gemeinsam-gegen-gewalt-an-frauen--startet/140312                    

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.

104 people signed this week
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