Petition update

UND JETZT HALLE! 135 BRUTAL GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN. (*)

Professor Dr. Kristina Wolff
Germany

Oct 10, 2019 — 

Antifeminismus war Teil der, dem Attentat vorangegangenen hatespeech. Selbst, wenn es aktuell medial ausgeblendet wird: Wieder eine Frau, die mit ihrem Leben zahlen musste. Wieder ein Täter/Töter auf den die immer gleichen Parameter zutreffen:

✔Männlich

✔Frauenhass und/ oder Selbstüberhöhung

✔Fehlende Impulskontrolle

Und das nach:

03.09. † in Appen (68 Jahre)

04.09. † in Nottuln (27 Jahre)

07.09. † in Neumarkt (69 Jahre)

11.09. † in Ahlem (61 Jahre)

11.09. † in Sassnitz (unbekannt)

13.09. † in Hofgeismar-Carlsdorf (60 Jahre)

17.09. † in Pfullendorf (79 Jahre)

17.09. † in Wuppertal (78 Jahre)

18.09. † in Regensburg (37 Jahre)

19.09. † in Güstrow (79 Jahre)

20.09. † in Dortmund (35 Jahre)

21.09. † in Saarbrücken (72 Jahre)

21.09. † in Rumbeck (54 Jahre)

22.09. † in Borchen (76 Jahre)

22.09. † in Rünthe (27 Jahre)

24.09. † in Bühlertal (20 Jahre)

24.09. † in Dresden (53 Jahre)

25.09. † in Heroldsbach (68 Jahre)

26.09. † in Göttingen (44 Jahre)

27.09. † in Göttingen (57 Jahre)

02.10. † in Ennigerloh (49 Jahre)

05.10. † in Essen (unbekannt)

06. Oktober 2019 in Zweibrücken: Eine 51-jährige Frau wird erschossen augefunden. Ermittelt wird gegen den Ex-Freund, so die Pressemeldung. (Rheinland-Pfalz)

09. Oktober 2019 in Halle: Eine wehrlose Frau wird von einem misogynen Attentäter in den Rücken erschossen. (Sachsen-Anhalt)

IMMER NOCH:

Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.

Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.

Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.

Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.

Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.

Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.

Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.    

Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.

Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.

Seit Montag, 30. September 2019 wird die 17-jährige Juliane Holzwart in Freisen vermisst.

@BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn: DIE UMSETZUNG DER ISTANBUL-KONVETION IST IHRE VERANTWORTUNG!

DEUTSCHLAND HAT VIELE GESICHTER.

Machen Sie sich Ihr Bild: https://www.instagram.com/saveXX_ger

 (*) Stand 09.10.2019

 

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.


Keep fighting for people power!

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