Petition updateHerr Minister Dobrindt, setzen Sie die Istanbul-Konvention endlich um #saveXXEINIGKEIT. UND RECHT. UND FREIHEIT. NICHT FÜR 133 BRUTAL GETÖTETE MÄDCHEN UND FRAUEN. (*)
Professor Dr. Kristina WolffGermany
8 Oct 2019

Rückblick: „„Die Zahlen sind schockierend (…). Das ist für ein modernes Land wie Deutschland eine unvorstellbare Größenordnung.“ Dr. Giffey am 20.11.2018 (**)

Haltung der Verantwortlichen heute: @BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn: KEIN HANDLUNGSBEDARF.

30. September 2019 in Nauen: Eine 30-jährige Frau wird von ihrem Ex-Lebensgefährten geschlagen und ihres Schlüsselbundes, Portemonnaies und Handys beraubt. Die Frau schafft es, zu einer Freundin zu flüchten, an deren Wohnanschrift der Aggressor jedoch kurz darauf ebenfalls eintrifft. Er bricht gewaltsam ein und schlägt die Frau derart zusammen, dass sie im Anschluss im Krankenhaus behandelt werden muss.

01.  Oktober 2019 † #Sassnitz

02.  Oktober 2019 † #Ennigerloh

03.  Oktober 2019 † in Bonn: Eine 25-jährige Frau ist über Bord „gegangen“. Aufgrund der Gesamtumstände haben Ermittler einer Mordkommission in enger Abstimmung mit der Bonner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zu dem Geschehen übernommen, so die BILD. RTL zufolge waren der Hauptzeuge und Vermisste ein Liebespaar, sie sollen sich kurz vorher heftig gestritten haben. (Nordrhein-Westfalen)

03.  Oktober 2019 † in Angermünde: Bei einem Brand in einer Doppelhaushälfte stirbt eine Frau. Die Ursache des Feuers ist noch ungeklärt, die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. (Brandenburg)

04. Oktober 2019 in Gotha: Zeitverzögert wird publik, dass gegen zwei Thüringer Polizisten Haftbefehle vollstreckt wurden. Beide im Dienst haben sie am 28.09.2019 eine Frau gemeinschaftlich in deren Wohnung vergewaltigt, so die Anklage. (Thüringen)

05. Oktober 2019 in Essen: Eine junge Studentin stirbt durch eine Explosion in einem Haus. Die Obduktion ergibt, dass der Nachbar die Verpuffung absichtlich herbeiführte. (Nordrhein-Westfalen)

5. Oktober 2019 in Bochum: Eine 21-jährige Frau wird auf ihrem Weg von einem Mann mit einem Messer bedroht und sexuell attackiert. (Nordrhein-Westfalen)

05. Oktober 2019 † in Bielefeld: Im Fall des versuchten Tötungsdelikts an der Stadtbahnhaltestelle Jahnplatz am 20.09.2019 war erst mehr als eineinhalb Wochen nach der Tat eine Vernehmung der Verletzten möglich. Dem WESTFALEN-BLATT zufolge hatte der Täter seine frühere Lebensgefährtin in den Schwitzkasten genommen und dann mit einem Küchenmesser und einer „Vielzahl an Messerstichen“, vorwiegend in den Kopf lebensgefährlich verletzt. Nach Angaben seines Anwalts legte der Aggressor ein Geständnis für die Tat ab, bestritt allerdings einen Tötungsvorsatz. (Nordrhein-Westfalen)

05. Oktober 2019 in Stuttgart: Ein 17-jähriges Mädchen wird in Stuttgart von zwei Männern vergewaltigt. (Baden-Württemberg)

06. Oktober 2019 in San Francisco: Ein 14-jähriges Mädchen wird in einem Hotelzimmer wiederholt vergewaltigt. So lautet die Anklage gegen einen mehr als doppelt so alten (!) deutschen Lehrer, der explizit zu diesem Zweck bereits Ende Juli 2019 aus Baden-Württemberg nach Kalifornien reist. (CA. USA)

06. Oktober 2019 in Freiberg: Eine 18-jährige Frau wird auf ihrem Heimweg von einem Exhibitionisten sexuell belästigt, attackiert und verletzt. Die zuständige Polizeidirektion Chemnitz schließt nicht aus, dass es sich um einen Serientäter handelt, so die Pressemittleilung. (Sachsen)

06. Oktober 2019 auf Mallorca: Ein 14-jähriges Mädchen wird vergewaltigt, so die Anklage. Laut forensischem Gutachten sind die Tatspuren „kompatibel mit Vergewaltigung“. Das Mädchen, sowie der Täter sind beides deutsche Staatsangehörige. (Spanien)

07. Oktober 2019 in Velten: Eine Zugbegleiterin wird in Ausübung ihres Dienstes von einem Mann angegriffen, ihrer Brille beraubt und mit Pfefferspray bedroht. (Brandenburg)

08. Oktober 2019 in Rünthe: Zeitverzögert wird publik, dass eine 27-jährige Frau bereits am 22.09.2019 von ihrem Verlobten umgebracht wurde. „Weil der Täter ebenso wie das Opfer bereits verstorben ist, informierten Staatsanwaltschaft und Polizei nicht die Öffentlichkeit.“, so die Pressemeldung. Zeugen sagen aus, dass sich die Frau am Tatabend habe trennen wollen. Die junge Frau habe einer Freundin gegenüber die Trennungsabsicht geäußert, dann sei sie zurück in die gemeinsame Wohnung gegangen, um mit ihrem Verlobten zu reden. Am nächsten Montag erschien sie nicht auf der Arbeit, so der zuständige Sprecher der Staatsanwaltschaft. (Nordrhein-Westfalen)

 
IMMER NOCH:

Seit Montag, 14. Januar 2019 werden die 20-jährige Bisrat T. H. und ihr fünf Monate alter Sohn Mekson K. H. in Wabern vermisst.

Seit Montag, 18. Februar 2019 wird die 15-jährige Rebecca Reusch in Berlin vermisst.

Seit Sonntag, 23. Juni 2019 wird die 35-jährige Anna Smaczny aus Gelsenkirchen vermisst.

Seit Samstag, 06. Juli 2019 wird die 38-jährige Shahnaz Parven in Stuttgart vermisst.

Seit Samstag, 13. Juli 2019 werden die 16-jährige Tatjana und ihre 41-jährige Mutter Maria Gertsuski in München vermisst.

Seit Sonntag, 14. Juli 2019 wird die 24-jährige Nadine G. mit ihrem fünf Wochen alten Säugling in Nürnberg vermisst.

Seit Donnerstag, 18. Juli 2019 wird die 75-jährige Jutta Sajelian aus Eltville vermisst.    

Seit Freitag, 23. August 2019 werden die beiden Mädchen Amya Kashit (9 Jahre) und Layla Kashit (8 Jahre) sowie ihr Bruder Subhi Kashit (5 Jahre) in Gera vermisst.

Seit Mittwoch, 25. September 2019 wird die 23-jährige Studentin Yolanda Klug in Leipzig vermisst.

@BMFSFJ #giffey @BMJV #lambrecht @BMI #seehofer @BMG #spahn: IHRE VERANTWORTUNG!

(*) Stand 02.10.2019

(**) https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/vorstellung-neuer-zahlen-zur-partnerschaftsgewalt-2017/130816

 

Leider wird auch diese Petition regelmäßig zur Multiplikation destruktiver Parolen verschiedener Reichsbürger*innen und/oder AfDler*innen und/oder anderer Trolle, missbraucht. Die Namen derer, die sich hier auf unterstem Stammtisch-Niveau negativ auslassen wiederholen sich, die populistischen Inhalte bleiben gleich. Dazu erneut:

Nahezu jede bundesdeutsche Familie hat in ihrer Biographie eine Fluchtgeschichte, sei es auf Basis religiöser (Hugenotten), politischer (Weltkriege), sexueller (Homophobie) oder anderer Umstände. Es ist ein, sehr häufig passiv erworbenes, Privileg, in einem Land leben zu dürfen, dass es sich leisten kann, Bedürftigen Platz und Schutz anzubieten.

Insofern appelliere ich dringend an Alle, noch einmal sehr genau zu überlegen, ob man selbst, bzw. die eigene Familie vom o.g. Schutz, der hier wieder und wieder, qua rechtspopulistisch-hetzenden Kommentaren, per se in Frage gestellt wird, profitierte, bevor ein weiterer, gesellschaftsspaltender und, auch in Bezug auf das Petitionsthema, völlig deplatzierter Kommentar abgelassen wird.

#saveXX richtet sich in die diametral gegenteilige Richtung aus: Der o.g. Schutz möge endlich effizient auf die Gruppe der bedrohten, gefährdeten und bereits misshandelten Frauen ausgeweitet werden! So, wie es den Anforderungen des Grundgesetzes, der Istanbul-Konventionen und auch der UN-Menschenrechtscharta entspricht.

Für den fortwährenden Versuch, das Petitionsthema durch Zerfasern aufzuweichen, indem:
1.) Die Schuld pauschal "den Flüchtlingen/ Immigranten/ Ausländern" zugeschoben wird
2.) daraufhin festgestellt wird, damit sei die verbleibende Zahl der Tötungen so gering, dass
3.) kein Handlungsbedarf bestehe, weil es kein relevantes Thema mehr gäbe, bietet diese Petition keinen Raum.

Im Rahmen dieser Petition werden keine „wichtigen Informationen“ (Nationalität) unterschlagen/ verschwiegen: Die Gewaltexzesse sind das Corpus Delicti, nicht der Pass.

Dem Grundsatz „don’t feed the Troll“ folgend, werde ich meine Energie nicht weiter auf das Kommentieren der sich kontinuierlich wiederholenden, abstrusen Entgleisungen verschwenden, sondern auf das Ziel einer messbar effizienten Reduktion der Gewaltverbrechen an Frauen fokussiert blieben.

111 people signed this week
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