STOPPT das Gewerbegebiet "Schöller-West"!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Klaus Karmann und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

STOPP!!  Keine Gewerbefläche im Naherholungsgebiet!

Wir, die Unterzeichnenden dieser Petition, sprechen uns entschieden gegen die Umwidmung der 22 Hektar großen wertvollen Ackerflächen des Naherholungsgebiets am westlichen Rand von Wuppertal zu einem Gewerbegebiet aus. 

 

DIe Fläche im Panorama von der Halde aus

 

Abb.: Blick Richtung Mettmann vom Hermannsberg: Die drei Felder im Hintergrund könnten zum Gewerbegebiet werden.

 

 

Fläche markiert

 

Abb: Der selbe Blick mit markierter „Potenzialfläche“

 

 

Karte mit dunkelblauer Markierung der "Potenzial-Fläche"

 

Abb: Karte des Gebietes mit markierter "Potenzial-Fläche 'Schöller-West'"

 

Die geplante Umnutzung dieser Fläche hätte weitreichende negative Auswirkungen auf die Umwelt, die Lebensqualität der Anwohner, die ansässigen landwirtschaftlichen Betriebe und der zahlreichen Menschen aus dem ganzen Umland, die hier Ruhe und Erholung finden. 

Wir fordern den Rat der Stadt Wuppertal daher dringend auf, diese Fläche von der Liste möglicher Gewerbegebiete zu streichen!

 
Gründe gegen die Überplanung als Gewerbegebiet:

  • Erholung und Freizeit
    Die betreffende Fläche dient als wichtiges regionales und überregionales Erholungsgebiet. 
    Der Fernwanderweg „Bergischer Weg“ führt direkt durch die geplante Fläche, er wurde als einziger Mehrtageswanderweg nominiert zum „Schönsten Wanderweg 2024“, und das deutschlandweit!
  • Auch der Neanderlandsteig und sogar eine Nebenstrecke des Jakobswegs führen exakt durch das Gebiet. Neben vielen besonderen Städten verläuft der Jakobsweg Nordrhein auch immer wieder durch schöne bäuerliche Landschaften und über denkmalgeschützte Hofstellen, so wie hier!  

 

 

Wanderer auf dem Weg

 

Abb.: Wanderer auf dem Wanderweg (Neanderlandsteig, Bergischer Weg, Eulenkopfweg, Jakobsweg) mitten in der geplanten Fläche

Zahlreiche Menschen kommen gezielt hierhin, um Spaziergänge im wunderschönen Düsseltal in Richtung Gruiten und über die (noch) weiten Felder in Richtung Wülfrath, Düssel und Mettmann zu unternehmen. Viele kurze und lange Spazierwege vom Wanderparkplatz in Schöller oder von der Bushaltestelle „Mettmann Kölnische Straße“ (B7) queren oder umrunden die geplante Gewerbefläche.
Von fast allen Wegen im Naherholungsgebiet hat man einen direkten Blick auf die Fläche, so auch vom neuen Aussichtspunkt auf der Halde des Steinbruchs Oetelshofen (Hermannsberg), der mit viel Liebe zum Detail und großem Einsatz für heimische Amphibien und Insekten angelegt wurde.

Das Landschaftsbild würde somit massiv beeinträchtigt!

  • Verkehrsbelastung
    Auf der B7 zwischen Mettmann und Wuppertal ist ein erheblicher Anstieg des Verkehrsaufkommens zu erwarten. 
    Diese Strecke ist jetzt schon häufig von zähfliessendem Verkehr und langen Stauungen an den Kreuzungen und Kreisverkehren betroffen.
    Zudem würde die Lebensqualität und Sicherheit der Anwohner in den Ortschaften Hahnenfurth, Wieden und Dornap stark beeinträchtigt. 

    Wanderweg direkt unterhalb der Fläche Abb.: Wanderwegbeschilderung an der Bahnlinie in unmittelbarer Nachbarschaft zur Fläche „Schöller-West“

  • Naturschutz und Tierwelt
    Die Fläche des geplanten Gewerbegebiets liegt unmittelbar an der Grenze zu einem wichtigen Landschafts- und Naturschutzgebiet.

  • Die Feuchtgebiete im angrenzenden Naturschutzgebiet werden vom oberflächennahen Grundwasser der sogenannten „Potenzialfläche“ gespeist.
    Das heißt, das Regenwasser der Fläche versickert und sammelt sich zu kleinen Bächen oder tritt in Quellen aus tieferen Schichten unten im Tal wieder hervor. Es fließt in kleinen Gräben durch feuchte Wiesen und Tümpel bis zur Düssel.
    Ein Eingriff in den Wasserhaushalt würde eine große Bedrohung für die Amphibien im Düsseltal sein. Hier leben viele - zum Teil seltene - Arten. 

 

 

 

Angrenzendes Feuchtgebiet

 

Abb.: Feuchtwiese an der Düssel im Naturschutzgebiet unmittelbar bei dem geplanten Gewerbegebiet - hierhin entwässert die Fläche!


Die Fläche ist Heimat für zahlreiche Tierarten, die auf weite Flächen am angrenzenden Wald und Bachläufen angewiesen sind. Man sieht häufig Feldhasen und hört Feldlerchen, sowie Greifvögel: Mäusebussard, Turmfalken, Rotmilane, Sperber, Uhus und Steinkauze! 
Auch Rehe, Füchse und Fasane sind hier zu Hause. Eine Bebauung würde ihren Lebensraum zerstören und das ohnehin belastete ökologische Gleichgewicht zerstören.

  • Lokale Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
    Auf den landwirtschaftlichen Flächen werden lokal Lebensmittel und Futtermittel produziert. Es handelt sich laut Gutachten der Stadt Wuppertal um „wertvolle Ackerböden“.
    Trotz dieser hohen Bodenqualität sollen die Flächen versiegelt werden und der lokalen Landwirtschaft entzogen werden.

 

 

Acker bei Groß Drinhausen

 

Abb.: Bestellter Acker im Frühjahr bei der Hofstelle Groß Drinhausen - so soll es bleiben!

 

  • Bedrohung für Reiterhöfe
    Mehrere Reiterhöfe der näheren Umgebung nutzen die Wege in diesem Gebiet zum Ausreiten oder werden sogar davon eingeschlossen. Die Umwandlung in ein Gewerbegebiet würde dieses Netzwerk massiv einschränken und könnte die Existenz der Höfe gefährden. 
    Einige Höfe haben einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Kindern, die hier lernen, verantwortungsvoll mit unserer Natur und den Tieren umzugehen.

 

 

 

Junge Reiterinnen auf Aussichtspunkt

 

Abb.: Junge Reiterinnen beim Ausritt, im Hintergrund links auf Kopfhöhe die geplante Gewerbefläche. 

 

 

Schützen Sie unsere Naherholungsgebiete, erhalten Sie die Lebensqualität der Anwohnenden, bewahren Sie den Lebensraum unserer heimischen Tierwelt und unterstützen Sie die lokale Lebensmittelproduktion!

Mit freundlichen Grüßen von den Hofstellen in „Schöller-West“

 


Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, um den Erhalt dieser wertvollen Fläche sicherzustellen und eine nachhaltige Entwicklung in Wuppertal zu fördern. Die Entscheidung zur weiteren Planung dieses Gewerbegebietes soll am 16.9.2024  im Rat der Stadt Wuppertal getroffen werden.

Es wurde VERTAGT: erst am 5. September um 16:00 tagt wieder der Bauausschuss und beschließt, ob die Vorlage dem Rat mit Beschluss-Empfehlung vorgelegt wird.

 

Am 05.09.2024 - 16:00 Uhr - Rathaus, Ratssaal, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal berät der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen in einer öffentlichen Sitzung darüber und kann eine Empfehlung dafür oder dagegen aussprechen

 

Zeigen wir, was wir von den Plänen halten!

 

 

 

 

 

Entschiedene Wanderer

 

 

Solidarität mit allen vom neuen Flächenfraß betroffenen Gebieten!

https://ris.wuppertal.de/getfile.asp?id=330461&type=do

Petition des Gebietes von Seite 19:
https://www.change.org/p/stopp-keine-gewerbefl%C3%A4che-im-naherholungsgebiet-j%C3%A4gerhaus-linde

Petition des Gebietes von Seite 23:
https://www.change.org/p/stopp-des-geplanten-55ha-gewerbegebiets-in-wuppertal-aprather-weg-pahlkestra%C3%9Fe

 

Und noch dazugekommen in Wuppertal:

https://www.change.org/p/gelpetal-in-gefahr-rettet-das-landschaftsschutzgebiet-hipkendahl

 

5.780

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Klaus Karmann und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

STOPP!!  Keine Gewerbefläche im Naherholungsgebiet!

Wir, die Unterzeichnenden dieser Petition, sprechen uns entschieden gegen die Umwidmung der 22 Hektar großen wertvollen Ackerflächen des Naherholungsgebiets am westlichen Rand von Wuppertal zu einem Gewerbegebiet aus. 

 

DIe Fläche im Panorama von der Halde aus

 

Abb.: Blick Richtung Mettmann vom Hermannsberg: Die drei Felder im Hintergrund könnten zum Gewerbegebiet werden.

 

 

Fläche markiert

 

Abb: Der selbe Blick mit markierter „Potenzialfläche“

 

 

Karte mit dunkelblauer Markierung der "Potenzial-Fläche"

 

Abb: Karte des Gebietes mit markierter "Potenzial-Fläche 'Schöller-West'"

 

Die geplante Umnutzung dieser Fläche hätte weitreichende negative Auswirkungen auf die Umwelt, die Lebensqualität der Anwohner, die ansässigen landwirtschaftlichen Betriebe und der zahlreichen Menschen aus dem ganzen Umland, die hier Ruhe und Erholung finden. 

Wir fordern den Rat der Stadt Wuppertal daher dringend auf, diese Fläche von der Liste möglicher Gewerbegebiete zu streichen!

 
Gründe gegen die Überplanung als Gewerbegebiet:

  • Erholung und Freizeit
    Die betreffende Fläche dient als wichtiges regionales und überregionales Erholungsgebiet. 
    Der Fernwanderweg „Bergischer Weg“ führt direkt durch die geplante Fläche, er wurde als einziger Mehrtageswanderweg nominiert zum „Schönsten Wanderweg 2024“, und das deutschlandweit!
  • Auch der Neanderlandsteig und sogar eine Nebenstrecke des Jakobswegs führen exakt durch das Gebiet. Neben vielen besonderen Städten verläuft der Jakobsweg Nordrhein auch immer wieder durch schöne bäuerliche Landschaften und über denkmalgeschützte Hofstellen, so wie hier!  

 

 

Wanderer auf dem Weg

 

Abb.: Wanderer auf dem Wanderweg (Neanderlandsteig, Bergischer Weg, Eulenkopfweg, Jakobsweg) mitten in der geplanten Fläche

Zahlreiche Menschen kommen gezielt hierhin, um Spaziergänge im wunderschönen Düsseltal in Richtung Gruiten und über die (noch) weiten Felder in Richtung Wülfrath, Düssel und Mettmann zu unternehmen. Viele kurze und lange Spazierwege vom Wanderparkplatz in Schöller oder von der Bushaltestelle „Mettmann Kölnische Straße“ (B7) queren oder umrunden die geplante Gewerbefläche.
Von fast allen Wegen im Naherholungsgebiet hat man einen direkten Blick auf die Fläche, so auch vom neuen Aussichtspunkt auf der Halde des Steinbruchs Oetelshofen (Hermannsberg), der mit viel Liebe zum Detail und großem Einsatz für heimische Amphibien und Insekten angelegt wurde.

Das Landschaftsbild würde somit massiv beeinträchtigt!

  • Verkehrsbelastung
    Auf der B7 zwischen Mettmann und Wuppertal ist ein erheblicher Anstieg des Verkehrsaufkommens zu erwarten. 
    Diese Strecke ist jetzt schon häufig von zähfliessendem Verkehr und langen Stauungen an den Kreuzungen und Kreisverkehren betroffen.
    Zudem würde die Lebensqualität und Sicherheit der Anwohner in den Ortschaften Hahnenfurth, Wieden und Dornap stark beeinträchtigt. 

    Wanderweg direkt unterhalb der Fläche Abb.: Wanderwegbeschilderung an der Bahnlinie in unmittelbarer Nachbarschaft zur Fläche „Schöller-West“

  • Naturschutz und Tierwelt
    Die Fläche des geplanten Gewerbegebiets liegt unmittelbar an der Grenze zu einem wichtigen Landschafts- und Naturschutzgebiet.

  • Die Feuchtgebiete im angrenzenden Naturschutzgebiet werden vom oberflächennahen Grundwasser der sogenannten „Potenzialfläche“ gespeist.
    Das heißt, das Regenwasser der Fläche versickert und sammelt sich zu kleinen Bächen oder tritt in Quellen aus tieferen Schichten unten im Tal wieder hervor. Es fließt in kleinen Gräben durch feuchte Wiesen und Tümpel bis zur Düssel.
    Ein Eingriff in den Wasserhaushalt würde eine große Bedrohung für die Amphibien im Düsseltal sein. Hier leben viele - zum Teil seltene - Arten. 

 

 

 

Angrenzendes Feuchtgebiet

 

Abb.: Feuchtwiese an der Düssel im Naturschutzgebiet unmittelbar bei dem geplanten Gewerbegebiet - hierhin entwässert die Fläche!


Die Fläche ist Heimat für zahlreiche Tierarten, die auf weite Flächen am angrenzenden Wald und Bachläufen angewiesen sind. Man sieht häufig Feldhasen und hört Feldlerchen, sowie Greifvögel: Mäusebussard, Turmfalken, Rotmilane, Sperber, Uhus und Steinkauze! 
Auch Rehe, Füchse und Fasane sind hier zu Hause. Eine Bebauung würde ihren Lebensraum zerstören und das ohnehin belastete ökologische Gleichgewicht zerstören.

  • Lokale Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
    Auf den landwirtschaftlichen Flächen werden lokal Lebensmittel und Futtermittel produziert. Es handelt sich laut Gutachten der Stadt Wuppertal um „wertvolle Ackerböden“.
    Trotz dieser hohen Bodenqualität sollen die Flächen versiegelt werden und der lokalen Landwirtschaft entzogen werden.

 

 

Acker bei Groß Drinhausen

 

Abb.: Bestellter Acker im Frühjahr bei der Hofstelle Groß Drinhausen - so soll es bleiben!

 

  • Bedrohung für Reiterhöfe
    Mehrere Reiterhöfe der näheren Umgebung nutzen die Wege in diesem Gebiet zum Ausreiten oder werden sogar davon eingeschlossen. Die Umwandlung in ein Gewerbegebiet würde dieses Netzwerk massiv einschränken und könnte die Existenz der Höfe gefährden. 
    Einige Höfe haben einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Kindern, die hier lernen, verantwortungsvoll mit unserer Natur und den Tieren umzugehen.

 

 

 

Junge Reiterinnen auf Aussichtspunkt

 

Abb.: Junge Reiterinnen beim Ausritt, im Hintergrund links auf Kopfhöhe die geplante Gewerbefläche. 

 

 

Schützen Sie unsere Naherholungsgebiete, erhalten Sie die Lebensqualität der Anwohnenden, bewahren Sie den Lebensraum unserer heimischen Tierwelt und unterstützen Sie die lokale Lebensmittelproduktion!

Mit freundlichen Grüßen von den Hofstellen in „Schöller-West“

 


Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, um den Erhalt dieser wertvollen Fläche sicherzustellen und eine nachhaltige Entwicklung in Wuppertal zu fördern. Die Entscheidung zur weiteren Planung dieses Gewerbegebietes soll am 16.9.2024  im Rat der Stadt Wuppertal getroffen werden.

Es wurde VERTAGT: erst am 5. September um 16:00 tagt wieder der Bauausschuss und beschließt, ob die Vorlage dem Rat mit Beschluss-Empfehlung vorgelegt wird.

 

Am 05.09.2024 - 16:00 Uhr - Rathaus, Ratssaal, Johannes-Rau-Platz 1, 42275 Wuppertal berät der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen in einer öffentlichen Sitzung darüber und kann eine Empfehlung dafür oder dagegen aussprechen

 

Zeigen wir, was wir von den Plänen halten!

 

 

 

 

 

Entschiedene Wanderer

 

 

Solidarität mit allen vom neuen Flächenfraß betroffenen Gebieten!

https://ris.wuppertal.de/getfile.asp?id=330461&type=do

Petition des Gebietes von Seite 19:
https://www.change.org/p/stopp-keine-gewerbefl%C3%A4che-im-naherholungsgebiet-j%C3%A4gerhaus-linde

Petition des Gebietes von Seite 23:
https://www.change.org/p/stopp-des-geplanten-55ha-gewerbegebiets-in-wuppertal-aprather-weg-pahlkestra%C3%9Fe

 

Und noch dazugekommen in Wuppertal:

https://www.change.org/p/gelpetal-in-gefahr-rettet-das-landschaftsschutzgebiet-hipkendahl

 

Die Entscheidungsträger*innen

Uwe Schneidewind
Uwe Schneidewind
Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal

Kommentare von Unterstützer*innen

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Petition am 18. Mai 2024 erstellt