
Liebe Unterstützer:innen! Trotz aller Versprechen hat die Politik immer noch keine wirksamen Maßnahmen ergriffen, um den Einsatz gefährlicher Ackergifte zu reduzieren. Der Absatz und Einsatz der Pestizide ist in Deutschland anhaltend hoch. Die insgesamt fehlgeleitete Agrarpolitik macht nicht nur Insekten sondern auch Bäuerinnen und Bauern zu Verlierern des Systems – beide sind „bedrohte Spezies“ in der Agrarlandschaft. Denn die Zahl der vorkommenden Wildbienenarten ist genauso beängstigend rückläufig wie die Zahl der Bauernhöfe in Deutschland.
Diese Entwicklung haben 140 Organisationen innerhalb der EU zum Anlass genommen eine europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ ins Lebens zu rufen. Für
- ein schrittweises Auslaufen des Pestizideinsatzes,
- mehr Artenvielfalt in der Landwirtschaft und
- die Unterstützung der Landwirte und Landwirtinnen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Landwirtschaft
braucht es nach Vorgaben der EU-Kommission 1 Million Mitwirkende bis zum 30. September 2021. Uns fehlen noch ca. 250.000 Unterschriften zum Ziel – bitte helft uns und unterstützt die Initiative jetzt mit eurer Stimme! Der Countdown läuft!
Bei einem Erfolg der Initiative muss die Kommission unsere Forderungen auf ihre Agenda setzen und den richtigen Rahmen setzen - vom Glyphosatverbot bis zur Neuerung der Agrarförderpolitik. Das ist unsere Chance, dem massiven Einsatz von Pestiziden endlich ein Ende zu setzen!
Reinhild Benning, Agrarexpertin der Deutschen Umwelthilfe und Johann Lütke Schwienhorst, Agrarexperte der Aurelia Stiftung und Imker sprechen auf dem Instagram-Kanal der @umwelthilfe über Probleme und Lösungen im Agrarsektor und den wichtigen Countdown für die Unterstützung der EU-Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“. Schau doch mal rein und informiere dich!
Deine Deutsche Umwelthilfe