Aggiornamento sulla petizioneStoppt das Bienensterben! Wir brauchen eine andere Art von Landwirtschaft!Südtirol versucht Pestizid-Kritiker mundtot zu machen!
Deutsche Umwelthilfe e. V.Berlin, Germania
9 set 2020

Liebe Unterstützer*innen! Der stellvertretende Landeshauptmann von Südtirol, Arnold Schuler, und zahlreiche Landwirt*innen haben mehrere Kritiker des massiven Pestizideinsatzes in Südtirol wegen übler Nachrede verklagt. Es kann nicht sein, dass Kritiker der intensiven Landwirtschaft mit solchen Einschüchterungsversuchen mundtot gemacht werden sollen. Es ist jetzt wichtiger denn je, dass wir uns europaweit für eine insektenfreundliche Landwirtschaft einsetzen. Bitte unterschreibt dazu noch unsere Initiative!

Der intensive Obstbau in Südtirol hat seinen Preis: Fast nirgendwo in Italien ist der Pestizideinsatz höher als hier. Die eingesetzten Gifte verbreiten sich über den Wind und finden sich noch kilometerweit entfernt auf biologisch bewirtschafteten Feldern, Spielplätzen, Radwegen und sogar in entlegenen Bergtälern wieder. Über dieses Problem wird seit Jahren in Südtirol diskutiert. Das Umweltinstitut München, der Buchautor und Filmemacher Alexander Schiebel („Das Wunder von Mals“) und sein Verleger Jacob Radloff (oekom verlag) wurden verklagt, weil sie öffentlich Kritik an diesem Missstand geübt haben.

Diesen Angriff auf die freie Meinungsäußerung werden wir nicht hinnehmen! Gemeinsam mit über 90 weiteren Organisationen haben wir unsere Solidarität mit den Angeklagten erklärt. Jetzt erst recht wollen wir weiter auf das Problem der intensiven Landwirtschaft aufmerksam machen – in Südtirol und darüber hinaus. Karl Bär vom Umweltinstitut ist Mitorganisator unserer europäischen Initiative „Bienen und Bauern retten“. Ihr könnt heute helfen, indem ihr unsere Initiative unterschreibt und euch damit für eine insektenfreundliche Landwirtschaft ohne Pestizide einsetzt. Vielen Dank euch allen.

Eure Deutsche Umwelthilfe

 

Mehr Informationen dazu findet ihr auch unter https://www.pestizidprozess.de

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