Stoppt bitte meine Abschiebung in die Türkei! Ich bin Frauenrechtlerin, Kurdin und Mutter


Stoppt bitte meine Abschiebung in die Türkei! Ich bin Frauenrechtlerin, Kurdin und Mutter
Das Problem
Liebe Unterstützer meiner Petition,
mein Name ist İslim Ünverdi, ich bin 50 Jahre alt und lebe derzeit in Niedersachsen gemeinsam mit meiner 14-jährigen Tochter.
Ich habe im Jahr 2022 politisches Asyl in Deutschland beantragt, da ich in der Türkei verfolgt werde. Seit dem ersten Tag in Deutschland bemühe ich mich, mich bestmöglich in die deutsche Gesellschaft und Werteordnung zu integrieren. Ich besuche regelmäßig den Sprachkurs, engagiere mich in politischen Parteien und bestreite meinen Lebensunterhalt selbst. Einzig meine Miete wird noch übernommen – doch mein Ziel ist es, auch davon langfristig unabhängig zu werden.
Seit meiner Ankunft in Deutschland versuche ich, mich weiter zu integrieren. Morgens von 9 bis 13 Uhr besuche ich einen Integrationskurs, und nachmittags arbeite ich von 15 bis 19 Uhr.
Ich bin eine Frau, die in der Türkei mit dem Tod bedroht wurde. In der Türkei gibt es keine Menschenrechte, geschweige denn Frauenrechte. Regelmäßig wird die Stimme der Frauen unterdrückt- es werden Femizide begannen und gebilligt durch milde Strafen seitens der Justiz. Ich kann Ihnen einige Beispiele nennen:
• Gülistan Doku, eine kurdische Frau aus Dersim, ist seit Jahren verschwunden.
• Rojin Karabaş, eine kurdische Universitätsstudentin, wurde ermordet und in den Van-See geworfen.
• Aliye Kızıldamar, die HDP-Vorsitzende der Provinz Urfa, saß jahrelang im Gefängnis. Ihre Gerichtsverfahren laufen immer noch.
• Zeliha Kılıç aus dem Dorf Eşme in Birecik, Urfa, verbrachte vier Jahre mit ihrer zweijährigen Tochter im Gefängnis.
Es gibt viele weitere Frauen, die ins Gefängnis gesteckt oder ermordet wurden, an die ich mich momentan nicht erinnern kann. Am Ende werden die Fälle mangels Beweise eingestellt oder die Frauen werden so dargestellt als hätten Sie einen Suizid begannen.
Auch ich wurde mit dem Tod bedroht. Man versuchte, mich zu entführen. Meine Tochter und ich wurden mit dem Tod bedroht. Ich habe den Mann, der mich bedrohte, bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, aber er erhielt keine Strafe, weil er ein rassistischer, kurdenfeindlicher Funktionär der MHP ist.
Ich habe knapp 7 Monate in der Türkei in Haft verbracht und war der täglichen psychischen Folter der Gefängniswärter ausgesetzt. Meine Freilassung grenzt an ein Wunder- meine Einzige Möglichkeit danach war die Flucht in ein sicheres Land wie Deutschland für mich. Hier muss ich mich nicht um das Leben von mir und meiner Tochter sorgen. Ich kann hier nicht verfolgt werden.
Wenn Sie mich in die Türkei zurückschicken, schicken Sie mich in den Tod. In der Türkei werde ich getötet. Ich flehe Sie an: Bitte schicken Sie mich nicht zurück. Ich will nicht sterben – ich will leben. Mein Asylantrag ist abgelehnt seitens des BAMFS- ich solle innerhalb von vier Wochen das Land verlassen.
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Das Problem
Liebe Unterstützer meiner Petition,
mein Name ist İslim Ünverdi, ich bin 50 Jahre alt und lebe derzeit in Niedersachsen gemeinsam mit meiner 14-jährigen Tochter.
Ich habe im Jahr 2022 politisches Asyl in Deutschland beantragt, da ich in der Türkei verfolgt werde. Seit dem ersten Tag in Deutschland bemühe ich mich, mich bestmöglich in die deutsche Gesellschaft und Werteordnung zu integrieren. Ich besuche regelmäßig den Sprachkurs, engagiere mich in politischen Parteien und bestreite meinen Lebensunterhalt selbst. Einzig meine Miete wird noch übernommen – doch mein Ziel ist es, auch davon langfristig unabhängig zu werden.
Seit meiner Ankunft in Deutschland versuche ich, mich weiter zu integrieren. Morgens von 9 bis 13 Uhr besuche ich einen Integrationskurs, und nachmittags arbeite ich von 15 bis 19 Uhr.
Ich bin eine Frau, die in der Türkei mit dem Tod bedroht wurde. In der Türkei gibt es keine Menschenrechte, geschweige denn Frauenrechte. Regelmäßig wird die Stimme der Frauen unterdrückt- es werden Femizide begannen und gebilligt durch milde Strafen seitens der Justiz. Ich kann Ihnen einige Beispiele nennen:
• Gülistan Doku, eine kurdische Frau aus Dersim, ist seit Jahren verschwunden.
• Rojin Karabaş, eine kurdische Universitätsstudentin, wurde ermordet und in den Van-See geworfen.
• Aliye Kızıldamar, die HDP-Vorsitzende der Provinz Urfa, saß jahrelang im Gefängnis. Ihre Gerichtsverfahren laufen immer noch.
• Zeliha Kılıç aus dem Dorf Eşme in Birecik, Urfa, verbrachte vier Jahre mit ihrer zweijährigen Tochter im Gefängnis.
Es gibt viele weitere Frauen, die ins Gefängnis gesteckt oder ermordet wurden, an die ich mich momentan nicht erinnern kann. Am Ende werden die Fälle mangels Beweise eingestellt oder die Frauen werden so dargestellt als hätten Sie einen Suizid begannen.
Auch ich wurde mit dem Tod bedroht. Man versuchte, mich zu entführen. Meine Tochter und ich wurden mit dem Tod bedroht. Ich habe den Mann, der mich bedrohte, bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, aber er erhielt keine Strafe, weil er ein rassistischer, kurdenfeindlicher Funktionär der MHP ist.
Ich habe knapp 7 Monate in der Türkei in Haft verbracht und war der täglichen psychischen Folter der Gefängniswärter ausgesetzt. Meine Freilassung grenzt an ein Wunder- meine Einzige Möglichkeit danach war die Flucht in ein sicheres Land wie Deutschland für mich. Hier muss ich mich nicht um das Leben von mir und meiner Tochter sorgen. Ich kann hier nicht verfolgt werden.
Wenn Sie mich in die Türkei zurückschicken, schicken Sie mich in den Tod. In der Türkei werde ich getötet. Ich flehe Sie an: Bitte schicken Sie mich nicht zurück. Ich will nicht sterben – ich will leben. Mein Asylantrag ist abgelehnt seitens des BAMFS- ich solle innerhalb von vier Wochen das Land verlassen.
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Petition am 23. März 2025 erstellt