Stoppen Sie die Schließung der geowissenschaftlichen Studiengänge an der TU Darmstadt!

Das Problem

Was sind Geowissenschaften überhaupt?

"Die Geowissenschaften widmen sich zentralen Zukunftsthemen der Menschheit. Dazu gehört eine gesunde Umwelt, Versorgung mit Wasser, Nutzung nachhaltiger Energiequellen und schonende Gewinnung von verschiedensten Rohstoffen des täglichen Lebens." 

(Zitat: Webseite des Instituts für Angewandte Geowissenschaften, https://www.geo.tu-darmstadt.de/iag/willkommen_iag/index.de.jsp)

Unser Problem:

Die geowissenschaftlichen Studiengänge der TU Darmstadt sollen aufgrund des hessischen Hochschulpaktes geschlossen werden.

Warum das eine schlechte Idee ist:

  • Klimaherausforderungen
  • Infrastrukturbau
  • Ressourcensicherheit
  • Energieversorgung
  • Wasserknappheit
  • Umweltverschmutzung
  • Zukunftsforschung

Klimaherausforderungen:

Die Geowissenschaften tragen einen wichtigen Teil zur Erforschung des Systems der Erde bei. Das Verständnis über die Zusammenhänge der Erdprozesse ist unersetzlich für eine effektive Bekämpfung des Klimawandels. Aber auch die Folgen des Klimawandels sind mit den Geowissenschaften verknüpft, denn auch das Risikomanagement von Naturkatastrophen gehört zu den Forschungsrichtungen (Zum Beispiel die Überschwemmungen im Ahrtal). Somit sind die Geowissenschaften und die Ausbildung neuer Geowissenschaftler*innen essenziell für unsere Zukunft.

Infrastrukturbau:

In Darmstadt werden im Masterstudium Ingenieurgeologen ausgebildet, welche in vielen Bereichen des Infrastrukturbaus in Deutschland benötigt werden. Beispiele für solche Bereiche sind der Bahntrassenbau, der Tunnelbau, geothermischer Anlagenbau, Dammbau und im Fundamentbau. Mit einem Mangel an gut ausgebildeten Geowissenschaftler*innen wird unser Infrastrukturausbau in Deutschland nur verlangsamt.

Ressourcensicherheit: 

Die Geowissenschaften beschäftigen sich mit vielen systemkritischen Ressourcen. Diese umfassen alles von Bahnschotter über Edelmetalle bis zu Zeolithen für unser Waschmittel. Ohne gut ausgebildete Geowissenschaftler*innen werden viele unserer alltäglichen Produkte teurer als früher.

Energieversorgung:

Neben der Geothermie bilden die Geowissenschaften eine wichtige Grundlage für die Energiewende. Dies gilt sowohl für die Seite der Ressourcen, als auch die Grundlagen der Mineralogie.

Wasserknappheit:

Abgesehen von den Gletschern und Eiskappen sind die Grundwasserreserven unser größter Speicher an Süßwasser. In Zeiten des Klimawandels und immer längeren Trockenperioden ist Grundwassermanagement unerlässlich um unsere Trink- und Nutzwasserversorgung für die Zukunft zu sichern. Dazu zählt aber auch nicht nur die Menge des Wasser, welches uns zu Verfügung steht, sondern auch die Qualität des Wassers (Zum Beispiel der Nitratgehalt).

Umweltverschmutzung:

Die geowissenschaftliche Forschung zielt ebenso auf eine nachhaltige und lebensfähige Zukunft. Es wird zum Beispiel an Mikroplastik im Boden und an Arzneimitteln im Grundwasser geforscht. Alles damit unser Planet lebensfähig bleibt.

Zukunftsforschung:

Die Geowissenschaften bilden in vielen Fällen die Fundamente für Innovationen, welche die Zukunft der kommenden Generationen sichern soll. Diese Studiengänge zu schließen und den Geowissenschaften nachhaltig zu schaden gefährdet die Zukunft der kommenden Generationen, ... 

...deshalb fordern wir mindestens eine Wiederbesetzung der Professuren der Ingenieurgeologie und Hydrogeologie. Damit einhergehend fordern wir mindestens die Erhaltung des Masterstudiengangs der Angewandten Geowissenschaften.

avatar of the starter
Cedrik RösgenPetitionsstarter*in

6.286

Das Problem

Was sind Geowissenschaften überhaupt?

"Die Geowissenschaften widmen sich zentralen Zukunftsthemen der Menschheit. Dazu gehört eine gesunde Umwelt, Versorgung mit Wasser, Nutzung nachhaltiger Energiequellen und schonende Gewinnung von verschiedensten Rohstoffen des täglichen Lebens." 

(Zitat: Webseite des Instituts für Angewandte Geowissenschaften, https://www.geo.tu-darmstadt.de/iag/willkommen_iag/index.de.jsp)

Unser Problem:

Die geowissenschaftlichen Studiengänge der TU Darmstadt sollen aufgrund des hessischen Hochschulpaktes geschlossen werden.

Warum das eine schlechte Idee ist:

  • Klimaherausforderungen
  • Infrastrukturbau
  • Ressourcensicherheit
  • Energieversorgung
  • Wasserknappheit
  • Umweltverschmutzung
  • Zukunftsforschung

Klimaherausforderungen:

Die Geowissenschaften tragen einen wichtigen Teil zur Erforschung des Systems der Erde bei. Das Verständnis über die Zusammenhänge der Erdprozesse ist unersetzlich für eine effektive Bekämpfung des Klimawandels. Aber auch die Folgen des Klimawandels sind mit den Geowissenschaften verknüpft, denn auch das Risikomanagement von Naturkatastrophen gehört zu den Forschungsrichtungen (Zum Beispiel die Überschwemmungen im Ahrtal). Somit sind die Geowissenschaften und die Ausbildung neuer Geowissenschaftler*innen essenziell für unsere Zukunft.

Infrastrukturbau:

In Darmstadt werden im Masterstudium Ingenieurgeologen ausgebildet, welche in vielen Bereichen des Infrastrukturbaus in Deutschland benötigt werden. Beispiele für solche Bereiche sind der Bahntrassenbau, der Tunnelbau, geothermischer Anlagenbau, Dammbau und im Fundamentbau. Mit einem Mangel an gut ausgebildeten Geowissenschaftler*innen wird unser Infrastrukturausbau in Deutschland nur verlangsamt.

Ressourcensicherheit: 

Die Geowissenschaften beschäftigen sich mit vielen systemkritischen Ressourcen. Diese umfassen alles von Bahnschotter über Edelmetalle bis zu Zeolithen für unser Waschmittel. Ohne gut ausgebildete Geowissenschaftler*innen werden viele unserer alltäglichen Produkte teurer als früher.

Energieversorgung:

Neben der Geothermie bilden die Geowissenschaften eine wichtige Grundlage für die Energiewende. Dies gilt sowohl für die Seite der Ressourcen, als auch die Grundlagen der Mineralogie.

Wasserknappheit:

Abgesehen von den Gletschern und Eiskappen sind die Grundwasserreserven unser größter Speicher an Süßwasser. In Zeiten des Klimawandels und immer längeren Trockenperioden ist Grundwassermanagement unerlässlich um unsere Trink- und Nutzwasserversorgung für die Zukunft zu sichern. Dazu zählt aber auch nicht nur die Menge des Wasser, welches uns zu Verfügung steht, sondern auch die Qualität des Wassers (Zum Beispiel der Nitratgehalt).

Umweltverschmutzung:

Die geowissenschaftliche Forschung zielt ebenso auf eine nachhaltige und lebensfähige Zukunft. Es wird zum Beispiel an Mikroplastik im Boden und an Arzneimitteln im Grundwasser geforscht. Alles damit unser Planet lebensfähig bleibt.

Zukunftsforschung:

Die Geowissenschaften bilden in vielen Fällen die Fundamente für Innovationen, welche die Zukunft der kommenden Generationen sichern soll. Diese Studiengänge zu schließen und den Geowissenschaften nachhaltig zu schaden gefährdet die Zukunft der kommenden Generationen, ... 

...deshalb fordern wir mindestens eine Wiederbesetzung der Professuren der Ingenieurgeologie und Hydrogeologie. Damit einhergehend fordern wir mindestens die Erhaltung des Masterstudiengangs der Angewandten Geowissenschaften.

avatar of the starter
Cedrik RösgenPetitionsstarter*in
Jetzt unterstützen

6.286


Die Entscheidungsträger*innen

Dr. Marie-Luise Wolff
Dr. Marie-Luise Wolff
Vorsitzende des Hochschulrats der TU Darmstadt
Timon Gremmels
Timon Gremmels
Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur
Professorin Dr. Tanja Brühl
Professorin Dr. Tanja Brühl
Präsidentin der TU Darmstadt

Kommentare von Unterstützer*innen

Neuigkeiten zur Petition