
Kerstin KonradGermany
Jan 15, 2017
Liebe Unterstützer,
diese Mail eines betroffenen Kapitäns erreichte uns:
Wie hoch die tatsächliche Anzahl der Betroffenen Besatzungsmitglieder und auch Passagiere ist, läßt sich anhand der teilweise sehr bewegenden Kommentare der Petition ableiten.
Die Art der Erkrankung, nämlich Schädigung der Lunge, sowie des zentralen und vegetativen Nervensystems werden von der Berufsgenossenschaft, den Flugherstellern, den Fluggesellschaften und auch den Regierungen mit ihren Behörden geleugnet, damit letzten Endes der Share Holder Value passt.
Fragen Sie sich bitte einmal:
- warum Triebwerke nicht mehr in Intervallen überholt werden, sondern nach deren Zustand gewartet werden?
- warum Betroffene, mit offensichtlichen Vergiftungssymptomen, nicht adäquat untersucht und behandelt werden?
- warum die Berufsgenossenschaft, im Falle eines Fume Events, das D-Arzt Verfahren geändert hat?
- warum ein "weltweit anerkannter" Kabinenluftforscher angeblich eine Studie zur Qualität der Kabinenluft macht, deren Akkreditierung nicht zu finden ist?
- warum dieser Kabinenluftforscher meint, seine 134 Messflüge in 25 Monaten, wären repräsentativ, während die gleiche Fluggesellschaft im Konzern 2.100.000 Flüge absolviert hat?
- warum die europäische Luftfahrtbehörde EASA eine Ausschreibung zur Erforschung der Kabinenluftqualität mit €350.000 dotiert, während eine Stadt wie Gaggenau eine Studie aus Landesmitteln finanziert bekommt, die acht Jahre mit jährlich €350.000 aufwartet, um herauszufinden, wie sich die Lebensqualität der dort ansässigen und weiter alternden Einwohnener u.a. in Bezug auf Freizeitmöglichkeiten ändert?
- warum die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO, im Sommer 2016 ein Rundschreiben veröffentlicht hat,
indem auf die Gefährdung von Fume Events hingewiesen wird und die Fluggesellschaften aufgefordert werden,
Schulungen zu geben, um ihr Flugpersonal im Erkennen dieser Gefahr zu sensibilisieren, die Wartungsmassnahmen entsprechend anzupassen, das Meldesystem darüber zu verbessern und auch die dadurch entstehenden Erkrankungen aufführt?
- warum in ganz Deutschland nur ein unabhängiges Institut vorhanden ist, das diese Erkrankungsbilder objektiviert und seit dem 19.12.2016 keine neuen Fume Opfer mehr behandeln darf?
- warum im Falle eines Fume Events nur die Cockpitbesatzung eine ausreichende Möglichkeit zum Selbstschutz besitzt und alle Insassen hinter der Cockpittüre überhaupt keine Möglichkeit haben, sich den giftigen Pyrolyseprodukten in der Kabinenluft zu entziehen, insbesondere auch die für eine Evakuierung notwendigen Flugbegleiter?
- wann soll eigentlich der Pilot handeln? Schon, wenn er ein wenig Geruch wahrnimmt oder erst, wenn alle Besatzungsmitglieder etwas riechen?
Soll er dann sofort landen, mit den monetären Verlusten der Airline, diesen Flug nicht bis zum Zielort vollendet zu haben, oder soll er noch die physiologischen Veränderungen, wie Kratzen im Hals oder Brennen der Augen abwarten. Oder soll er warten, bis erst ein Besatzungsmitglied total handlungsunfähig ist?
Soll er schon bei Geruch die Gefahr erkennen, oder es erst bei sichtbaren Rauch ernst nehmen?
- wie verhält sich eigentlich der Arbeitgeber gegenüber seinen Besatzungen im Falle einer solchen notwendig gewordenen Zwischenlandung oder auch Umkehrlandung?
- wieso können nach einem Fume Event betroffene Besatzungsmitglieder von Sanitätern aus dem Flugzeug getragen werden, während die Passagieren nicht darüber informiert werden, das sie gerade durch einen technischen Defekt vergiftet wurden?Ö
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