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Stoppen Sie das Fuchsmassaker im Landkreis Leer im Namen des Wiesenvogelschutzes!
Zwanghaftes Suchen nach Gründen, um Füchse zu erschießen
Bürgerinitiative Pro Fuchs Ostfriesland e.V.
Bunde, AL, Germany
Mar 1, 2017 —
http://www.rotorman.de/schiessende-schafe-im-wolfspelz-unsere-jaegersteigen-in-die-kommerzielle-fellverwertung-ein/ Schießende Schafe im Wolfspelz: Jäger steigen in kommerzielle Fellverwertung ein Vielleicht wird es beim Deutschen Jagdverband (DJV) ja mal langsam Zeit für einen Paradigmenwechsel. Denn nur mit einem Fellwechsel allein lassen sich auf Dauer keine Sympathien und Blumentöpfe gewinnen. “Fellwechsel” heißt das neueste Kind der bewaffneten Pirschleute. Das ist eine GmbH. Wobei dem in diesem Kürzel enthaltenen adjektivischen “beschränkt” wohl die größte Bedeutung zukommt. Die Firma ist nicht nur in ihrer Haftung beschränkt, sondern sie ist es auch aus sich heraus. “Es handelt sich um ein junges Unternehmen im Bereich nachhaltiger Nutzung natürlicher Ressourcen” verkündet der DJV. Was ja erst mal nicht schlecht und durchaus positiv klingt. Nachhaltigkeit kommt nämlich immer gut (an). Aber: Eine genauere Betrachtung entlarvt das nicht zur Nachahmung empfohlene Pilotprojekt als Luft- und Lachnummer mit der Lizenz zur Bauchlandung. Aber es ist nicht zum Lachen. Ein verzweifelter Versuch, verlorenes Terrain zurück zu erobern. Dafür würde es aber bei keiner Kreissparkasse auch nur einen Cent Existenzgründerkredit geben. Weil: Das Unternehmen soll einen Markt bedienen, den es gar nicht gibt und hoffentlich auch nicht (mehr) geben wird – den der textilen Pelzmode aus freilaufender Bodenhaltung und kontrolliertem biologischen Anbau…. Zigarettenautomaten an den Hochsitzen Dass die Wildtöter jetzt in den Rauchwarenhandel einsteigen wollen, bedeutet nicht, dass künftig an jedem Hochsitz ein Zigarettenautomat angebracht wird. Als Rauchwaren, österreichisch auch Rauwaren genannt, werden “zugerichtete”, gegerbte und noch nicht zu Pelz verarbeitete Tierfelle bezeichnet, verlautete aus gewöhnlich gut unterrichteten (Wikipedia-)Kreisen. Aber wer seinen faltigen Hals heute mit einem daraus generierten und veredelten Kragen schmückt oder seinen Revue-Körper in einen Mantel zwängt, der früher mal ein Wildtier war, muss mit Bashing und Anfeindungen rechnen. Zu Recht. Die sächsische CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge kann ein Halali davon singen. Nun treten die ihre Felle-davon-schwimmen-sehenden Nimrods an, ihrer blindwütigen Schießerei in Wald und Feld wenigstens den Anschein von Sinnhaftigkeit zu geben. Im Jagdjahr 2015/16 hatten die Jungs (und Mädels) im grünen Wams beispielsweise 466.186 Füchse über den Regenbogen geschickt. 128.103 Waschbären folgten den Reinekes nach. 12.035 mehr als in der vorangegangenen Spielzeit. Und 5.487 Baummarder, 43.137 Steinmarder, 9.063 Iltisse und 27.842 Marderhunde ereilte das gleiche Schicksal. Das ist ein riesiger, bislang brach liegender Pool, aus dem sich, so die Überlegung der organisierten Waldschrate, Umsatz und finanzieller Honig saugen ließe. Zumal da auch noch die Nutrias, Minks und Bisams wären, die die hochmunitionierten Naturschützer auf dem Kieker und im Visier haben. Für dieses Massentöten muss es ja irgendwie eine belastbare und vernünftige Rechtfertigung geben. Was aber bis dato nicht der Fall ist. Es fällt den Schützen zunehmend schwerer, der kritischer werdenden Öffentlichkeit plausibel zu erklären, warum sie so vehement durch die Gegend ballern. Zumal es da ja auch noch das Tierschutzgesetz gibt. Bereits in dessen § 1 heißt es wörtlich: “Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen”. Gut, oder eher nicht gut, diese Vorgabe scherte die Weidleute bislang einen feuchten Kehricht. Und wird es vermutlich auch weiterhin nicht tun. Aber auf Dauer läuft es auf ein PR-Desaster hinaus, würde man dieses Gebot völlig ignorieren. Was aber nicht bedeutet, dass sich in der Praxis etwas ändern soll. Die wird nur durch ein neues Mäntelchen verbrämt und durch etwas Verbal-Kosmetik dekorativ aufgehübscht. Das wiederum ist Sinn und Zweck der neuen Edelpelz-Verwertungsgesellschaft mit Sitz in Rastatt. Die soll nämlich die Felle, die den Opfern nach dem finalen Rettungsschuss über die Ohren gezogen werden, zentral sammeln, aufbereiten, vermarkten und verticken. Was natürlich nicht gelingen wird, da man damit völlig an den Marktbedürfnissen vorbei plant. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht also eine klassische Fehlgeburt. Aber da wäre er immerhin, der vom Gesetz eingeforderte Grund. Hochwertige Produkte aus räuberischen Ekelbestien Wer, bitteschön, soll sich aber eine solche Laus in den Pelz setzen bzw. mag in einen solchen schlüpfen? Zumal dann, wenn er auch noch von einer räuberischen Ekel-Bestie stammt, der man ja gerne alle möglichen Krankheiten anhängt. Von der Tollwut angefangen über Staupe und Räude bis hin zum Fuchsbandwurm. Und plötzlich werden diese Viecher zu Rohstofflieferanten eines hochwertigen Produktes. Nee, Danke. So was kommt mir nicht an den Kragen! Der schwillt und platzt höchstens. Da können die Veranstalter von “Jagd und Hund”, Europas größter Spielwarenmesse für den tapferen Heger, noch so viele und gut aussehende, in pelzigen Chic aus deutscher Wildnis gekleidete Models über den Laufsteg scheuchen. Diese absurde Kollektion ist ein absolutes “No Go”. Mag sie als Ladenhüter in den Auslagen der einschlägigen Boutiquen und F(l)achgeschäfte vermodern. Dennoch, die Freunde entsprechender Accessoires und Komplett-Outfits können schon heute aus dem Vollen schöpfen. Nicht nur bei ebay oder Amazon werden sie fündig und haben, ob sie nun auf “Racoons” oder Foxies stehen, die Qual der Wahl. Da gibt es “wärmende, bequeme und aufsehenerweckende Pelzkragen, die die Dame von Welt noch stilvoller und eleganter aussehen lassen”, oder halt “süße Stirnbänder, die Ihnen ein magisches Aussehen verleihen, was von jedem, dem Sie über den Weg laufen, bewundert werden wird”. Kann aber auch passieren, dass man deren Trägerin in der Fußgängerzone verachtungsvoll anspuckt. Was darf’s sonst noch Pelziges sein? Mollige Schals, fesche Kapuzen, elegante Westen, Ohrenschützer, chice Mäntel, Mützenbommel, Handschuhe, Schlüsselanhänger, Fahrzeug-Sitzbezüge, Waschbär-Pulswärmer oder Fuchs-Stulpen? Kein Problem. Alles en masse auf Lager. Und das in allen Preislagen. Überwiegend aus Zuchtfarmen. Aber da darf der Kunde auch mit ruhigem Gewissen zuschlagen: “Wir sind Waschbär-Experten und bieten ihnen geräumige Einrichtungen sowie nahrhaftes Futter, um ihr Wohlsein sicherzustellen”, heißt es in einer Produktbeschreibung. Was sich jetzt aber auf die Tiere, nicht die Käufer bezieht. Pelzige Fliegermütze für den Bruchpiloten von heute Oder wie wär’s mit einer “gestrickten, eleganten und exquisit verarbeiteten Fliegermütze aus Fuchspelz” für den Bruchpiloten von Welt? “Weich, kuschelig und flaumig für einen warmen und glamourösen Winter”. Da lassen wir das Flugzeug doch lieber gleich im Hangar stehen und verzichten auf den Rundflug. 170 Euermänner kostet das luxuriöse Mantel-Jacket aus echtem Rotfuchs-Pelz für dämliche Damen. Wichtig vor dem Kauf: “Zur Wahl der falschen Größe zu vermeiden, kontaktieren Sie uns bitte mit Ihrer Oberweite oder BH”. Voll krass! Sprechende Büstenhalter gibt es also auch schon. Wobei der Anbieter noch Wert auf folgende Feststellung legt: “Das gesamte Material von Haustieren auf dem Hof ist, nicht wilde Tiere, schützen wir wilde Tiere”. Hier handelt es sich ganz offensichtlich nicht um Ware “made in Germany”. Wer sich der Do-it-yourself-Fraktion zugehörig fühlt und stattdessen selbst Hand anlegen möchte, findet bei Amazon auch die passende Hardware. Lebendfallen von Moorland oder Krap Trap kosten zwischen 44,99 und 109,99 Euro. Sind die zugeschnappt, muss der Fallensteller die folgende Drecksarbeit natürlich eigenhändig erledigen. EINFACH NUR FURCHTBAR! NICHT HINNEHMBAR IM 21.JAHRHUNDERT !!!
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