Neuigkeit zur PetitionStoppen Sie das Fuchsmassaker im Landkreis Leer im Namen des Wiesenvogelschutzes!Die Mär vom Wiesenvogelschutz Teil 2
Bürgerinitiative Pro Fuchs Ostfriesland e.V.Bunde, AL, Deutschland
09.02.2017
Für Wiesenlimikolen sind unsere Felder in der Kulturlandschaft zu tödlichen Fallen geworden, weil Landwirte die Vorgaben einer modernen lebensfeindlichen Landwirtschaft erfüllen. Ebenfalls stehen z.B. in Frankreich und auch in Italien Wiesenlimikolen auf der Beliebtheitsskala der Jäger ganz oben. Hier ein Auszug ("Komitee gegen den Vogelmord - Zugvogeljagd in Frankreich"): Dramatisch ist auch die Jagd auf Watvögel (Limikolen). Anderswo in Europa sind die meisten Watvogelarten geschützt und gefährdet, in Frankreich stehen sie auf der Beliebtheitsskala der Jäger ganz oben. Aus Schießbunkern entlang der Atlantikküste und unter Zuhilfenahme von Plastik-Lockvögeln wird das Feuer auf die Durchzügler eröffnet - über eine halbe Million Limikolen landen jedes Jahr in der Pfanne. Für den Kiebitz, dessen Bestände in ganz Europa rückläufig sind, bedeuten diese Jagdauswüchse auf kurz oder lang das sichere Aus: Alleine in Frankreich werden ungeachtet der Bestandssituation in jedem Herbst über 400.000 Kiebitze geschossen. Dazu kommen Jagdfreigaben auf Gold- und Kiebitzregenpfeifer, Knutt, Kampfläufer, Austernfischer, Rot- und Grünschenkel, Pfuhl- und Uferschnepfe, Dunkler Wasserläufer sowie die hochbedrohten Brachvögel. In Deutschland brüten heute noch 6.000 Paare des seltenen Großen Brachvogels - Frankreichs Jäger schießen in jedem Jahr 40.000 ab! Die Verantwortlichen im Umweltministerium machen es sich einfach. Sie wissen, daß sie etwas unternehmen müssen, um den Artenschwund zu stoppen und opfern dann eben den Fuchs, anstatt Lebensräume zu schaffen und ehrlichen Naturschutz zu betreiben. Als Gehilfen holen sie sich die Jägerschaft ins Boot und schauen weg. Die lebensfeindliche Bewirtschaftung der Feldern zu unterbinden trauen sie sich nicht und großflächiger Schutz kostet Geld, also dann lieber den Fuchs und die anderen Beutegreifer zum Sündenbock abstempeln.
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