

Stoppen der Schließung des BSZ Meerane


Stoppen der Schließung des BSZ Meerane
Das Problem
Ist Meerane private Bildung wichtiger als der Zugang zu kostenloser öffentlicher Bildung?
Sehr geehrter Herr Piwarz, sehr geehrter Herr Michaelis,
wir, Fiona Zehm und Xenia Bauch (beide 17, aus Glauchau), Schülerinnen des BSZ Meerane für Gesundheit und Sozialwesen, möchten Sie im Namen aller Schüler*innen und Lehrer*innen unserer Schule auffordern, unsere Außenstelle nicht zu schließen.
Der Zwickauer Kreistag* hat unter Vorbehalt entschieden, die Außenstelle Meerane des BSZ Lichtensteins zu schließen. Unsere Außenstelle spezialisiert sich auf Gesundheits- und Sozialwesen. Die Schule soll mit dem Standort Lichtenstein, der sich auf Wirtschaft spezialisiert, zusammengelegt werden. Das BSZ in Lichtenstein verfügt jedoch nicht über unsere Fachräumlichkeiten, was bedeuten würde, dass die Schüler*innen über die Zeit des Umbaus, der deswegen nötig wäre, nicht qualitativ unterrichtet werden könnten. Zudem wäre der Platz für eine zweite Fachrichtung in Lichtenstein auf Dauer nicht ausreichend. Dies wird deutlich, da die Fachrichtungen, die bisher in Lichtenstein untergebracht waren, in die Standorte nach Glauchau und Wilkau-Haßlau um verlegt werden müssten. Dies würde weite Schulwege und höhere Anfahrtskosten für sehr viele Schüler*innen und Lehrer*innen bedeuten, sowie hohe Umbaukosten für die entsprechenden Schulen.
Der Grund für die Schließung ist, dass die Schule von einem privaten Träger aufgekauft werden soll, jedoch gibt es in Meerane bereits eine Vielzahl von Privatschulen, was die öffentliche und kostenlose Bildung immer weiter zurück drängt.
Unsere Schule ist seit 2002 Bestandteil des BSZ Lichtensteins und bietet somit schon 20 Jahre lang Schüler*innen die Möglichkeit, kostenlos die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in und zum/zur staatlich geprüften Sozialassistent*in zu absolvieren. Außerdem bietet sie die Fachoberschule in den Fachrichtungen Gesundheit und Soziales, sowie Agrarwirtschaft an.
Das BSZ zeichnet sich vor allem durch die engagierten und herzlichen Lehrer*innen, sowie durch die Zusammenarbeit der Schüler*innen aus den verschiedenen Fachrichtungen aus. Außerdem bietet sie entsprechende Fachräume, wie zum Beispiel das Pflegezimmer.
Da der Mangel von Arbeitskräften in sozialen Berufen gerade sehr deutlich wird, sollte eine Schule mit der sozialen Fachrichtung keineswegs geschlossen werden, sondern die Einrichtung sollte umso mehr gefördert werden, um zukünftige Arbeitskräfte qualitativ auszubilden.
Da Meerane, wie oben erwähnt, bereits über eine Vielzahl privater Schulen verfügt, könnte der private Träger in einer anderen Stadt, in der Privatschulen noch nicht vertreten sind, eine Schule kaufen oder bauen und somit anderen Städten oder Gemeinden die Möglichkeit privater Bildung geben.
Das BSZ Meerane könnte außerdem mit Hilfe von Spenden und Sponsoren besser und weiter ausgebaut werden.
Deswegen bitten wir Sie, Herr Piwarz und Herr Michaelis, unsere Außenstelle nicht zu schließen, damit die nächste Generation der sozialen Arbeitskräfte eine gute Grundlage für das spätere Berufsleben hat.
Außerdem bitten wir alle Leser, die Petition zu unterschreiben, um uns zu helfen, unsere Schule zu retten.
Quellen:
http://www.bsz-lichtenstein.de/
*https://www.landkreis-zwickau.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=3702
Bildquelle: de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:BSZ_für_Wirtschaft_Meerane_(1).jpg
Das Problem
Ist Meerane private Bildung wichtiger als der Zugang zu kostenloser öffentlicher Bildung?
Sehr geehrter Herr Piwarz, sehr geehrter Herr Michaelis,
wir, Fiona Zehm und Xenia Bauch (beide 17, aus Glauchau), Schülerinnen des BSZ Meerane für Gesundheit und Sozialwesen, möchten Sie im Namen aller Schüler*innen und Lehrer*innen unserer Schule auffordern, unsere Außenstelle nicht zu schließen.
Der Zwickauer Kreistag* hat unter Vorbehalt entschieden, die Außenstelle Meerane des BSZ Lichtensteins zu schließen. Unsere Außenstelle spezialisiert sich auf Gesundheits- und Sozialwesen. Die Schule soll mit dem Standort Lichtenstein, der sich auf Wirtschaft spezialisiert, zusammengelegt werden. Das BSZ in Lichtenstein verfügt jedoch nicht über unsere Fachräumlichkeiten, was bedeuten würde, dass die Schüler*innen über die Zeit des Umbaus, der deswegen nötig wäre, nicht qualitativ unterrichtet werden könnten. Zudem wäre der Platz für eine zweite Fachrichtung in Lichtenstein auf Dauer nicht ausreichend. Dies wird deutlich, da die Fachrichtungen, die bisher in Lichtenstein untergebracht waren, in die Standorte nach Glauchau und Wilkau-Haßlau um verlegt werden müssten. Dies würde weite Schulwege und höhere Anfahrtskosten für sehr viele Schüler*innen und Lehrer*innen bedeuten, sowie hohe Umbaukosten für die entsprechenden Schulen.
Der Grund für die Schließung ist, dass die Schule von einem privaten Träger aufgekauft werden soll, jedoch gibt es in Meerane bereits eine Vielzahl von Privatschulen, was die öffentliche und kostenlose Bildung immer weiter zurück drängt.
Unsere Schule ist seit 2002 Bestandteil des BSZ Lichtensteins und bietet somit schon 20 Jahre lang Schüler*innen die Möglichkeit, kostenlos die Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in und zum/zur staatlich geprüften Sozialassistent*in zu absolvieren. Außerdem bietet sie die Fachoberschule in den Fachrichtungen Gesundheit und Soziales, sowie Agrarwirtschaft an.
Das BSZ zeichnet sich vor allem durch die engagierten und herzlichen Lehrer*innen, sowie durch die Zusammenarbeit der Schüler*innen aus den verschiedenen Fachrichtungen aus. Außerdem bietet sie entsprechende Fachräume, wie zum Beispiel das Pflegezimmer.
Da der Mangel von Arbeitskräften in sozialen Berufen gerade sehr deutlich wird, sollte eine Schule mit der sozialen Fachrichtung keineswegs geschlossen werden, sondern die Einrichtung sollte umso mehr gefördert werden, um zukünftige Arbeitskräfte qualitativ auszubilden.
Da Meerane, wie oben erwähnt, bereits über eine Vielzahl privater Schulen verfügt, könnte der private Träger in einer anderen Stadt, in der Privatschulen noch nicht vertreten sind, eine Schule kaufen oder bauen und somit anderen Städten oder Gemeinden die Möglichkeit privater Bildung geben.
Das BSZ Meerane könnte außerdem mit Hilfe von Spenden und Sponsoren besser und weiter ausgebaut werden.
Deswegen bitten wir Sie, Herr Piwarz und Herr Michaelis, unsere Außenstelle nicht zu schließen, damit die nächste Generation der sozialen Arbeitskräfte eine gute Grundlage für das spätere Berufsleben hat.
Außerdem bitten wir alle Leser, die Petition zu unterschreiben, um uns zu helfen, unsere Schule zu retten.
Quellen:
http://www.bsz-lichtenstein.de/
*https://www.landkreis-zwickau.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=3702
Bildquelle: de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:BSZ_für_Wirtschaft_Meerane_(1).jpg
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Petition am 8. November 2022 erstellt