Aufschrei 10: STOPPEN! – Politischer Paukenschlag - Verschlechterung der Lebensbedingungen


Liebe Naturfreunde, liebe Kostebrauer und Lauchhammeraner, liebe Nachbargemeinden,
seit dem politischen Paukenschlag am 3. August 2023 steht das Urteil der Sanierer fest: Das Baggerfeld 116 soll gegen den Willen der Kostebrauer / Lauchhammeraner zum EHS-Endlager werden. Mit dem am 24.06.2026 eingeleiteten Scopingverfahren schafft die LMBV nun massiv vollendete Tatsachen. Bürgersprechstunden und Informationsveranstaltungen erweisen sich als reine Farce – die Deponiepläne werden von oben herab dekretiert. All das dient nur einem einzigen Ziel: der Durchsetzung des Deponieprojektes. Das sorgt für einen massiven Vertrauensverlust in Politik und Sanierer.
Uns drohen erheblichen, langfristigen Belastungen:
- Bruch von Versprechen gegenüber Mensch und Natur: Statt der zugesagten, naturnahen Bergbaufolgelandschaft zur Naherholung soll eine industrielle Abfallfläche entstehen.
- Naturzerstörung & Klimasündenfall: Wertvolle Wald- und Sukzessionsflächen sollen zerstört und für Generationen eingezäunt, blockiert und zur Staubquelle werden.
- Dauerhafter Lkw-Verkehr: Der Antransport des EHS aus bis zu 80 km Entfernung im Umkreis belastet die L 60, den Hauptwirtschaftsweg Kostebrau Klettwitz und das Umland permanent mit Lärm und Abgasen. Das gilt auch für die „vorgelagerten“ Baumaßnahmen der LMBV.
- Wertminderung von Eigentum: Die unbefristete Großdeponie zerstört die Attraktivität für Tourismus, Zuzügler und mindert die Immobilienwerte.
- Psychologische Last: Kostebrau wird das „Müllkippen-Gefühl“ einer ganzen Industrieregion aufgezwungen, ohne Verursacher dieser Ewigkeitslast zu sein.
Die Pläne bedeuten das Ende der 30-jährigen prächtigen Sukzession, wie im Bild ersichtlich. Solche Bilder will die LMBV aus gutem Grund nicht zeigen. Amphibienteiche sollen zugeschüttet und streng geschützte Lebensräume vernichtet werden. Die Bürgerinitiative hat daher bei der Unteren Naturschutzbehörde den Antrag gestellt, das Areal als „Geschützten Landschaftsbestandteil“ unter Schutz zu stellen.
Nicht nur die demografische Entwicklung in Kostebrau ist äußerst kritisch: Auch für die Kreuz- und Wechselkröten steht fest, dass sich die Bedingungen bezüglich Verbreitungsgebiet, Population, Habitat und Erhaltungszustand ungünstig entwickeln und weiter verschlechtern.
Kostebrauer, Kreuzkröten und die Natur wollen und sollen leben – ungestört von der aufgezwungenen Schadstoffdeponie!
Kostebrau braucht eine Zukunft – kein EHS-Endlager!
Danke für Ihre Unterstützung.
Für Ihre Nachbarn und Bekannten: Infos in der Google-Suche mit:
- „Stoppen – Nein zur EHS – Schadstoffdeponie Kostebrau – Lauchhammer“
- QR-Code dieser Petition
- Vorortbesuch
Kontakt: BI-Kostebrau@gmx.de
Norbert Löhnert, Vorsitzender BI-Kostebrau