Aufschrei 9: STOPPEN! Diesem braunen Schadstoff EHS sollen Kreuzkröten und Wald weichen? NEIN!


Liebe Naturfreunde, liebe Kostebrauer und Lauchhammeraner,
hier folgen wichtige, neue, schockierende Details, die uns die LMBV am verschweigen möchte. Uns vorliegende Unterlagen sagen aus, dass die Mächtigkeit des Deponiekörpers 22 m betragen soll! Wie viel das ist verdeutlicht das Bild.
Auch wurde vom Projektleiter mündlich behauptet, dass man die Deponie in der Landschaft nicht sehen wird. Das stimmt nicht!
Die Deponiebasis soll gemäß LMBV auf 126 m über Normalhöhennull (NHN) liegen, plus 22 m Mächtigkeit der Eisen-Hydroxid-Schlamm - Schicht ergibt eine Höhe von 148 m über NHN. Das bedeutet, sie ist etwa so hoch über NHN wie der Westrand Kostebraus, der Sportplatz in Kostebrau und die Anhöhe auf der die Windkraftanlagen (WKA) und Photovoltaikfreiflächenanlagen (PVFA) in Richtung Klettwitz stehen. Der Deponiekörper wird weithin zu sehen sein. Damit ist die seltene, bemerkenswerte und strukturierte Bergbaufolgelandschaft wie im ursprünglichen Abschlussbetriebsplan und im 2015 geänderten Plan mit Forstwirtschaftlicher Nutzung erneut gesetzlich festgeschrieben total zerstört. Das darf nicht passieren! Alle haben zu bedenken: Was hier endgelagert werden soll, ist Abfall aus bis zu 70 km Entfernung, der per LKW herantransportiert wird! Dieser Abfall hat nichts im Sanierungsgebiet mit dreißigjähriger Sukzession und hohem Kreuzkrötenbestand zu suchen! Die Zerstörung von Kreuzkrötenhabitaten ist ausdrücklich verboten. Hier wird ein neuer Problemfall für die Menschen als Ewigkeitslast geplant, sowohl ökologisch als auch finanziell. Helft uns, das zu verhindern. Nachfolgegenrationen werden ganz genau hinschauen, wer das befürwortet und genehmigt hat.
Eine wichtige Waldfläche, die für alle Menschen begehbar ist laut Gesetz, soll uns und vielen Arten entzogen werden. Auf die Wichtigkeit der Waldexistenz ist und wird an anderen Stellen berichtet.
Hände weg von Tieren der Roten Liste und Kostebraus Wald!
Was kommt als nächstes? Vergrämung der Bewohner?
Informiert alle Naturfreunde!
Vielen Dank für Ihren Einsatz!
Norbert Löhnert
Vorsitzender der BI-Kostebrau
den 05.08.2026