Aufschrei 8: STOPPEN! Plant Sanierer LMBV registriertes Kreuzkröten-Habitat zu zerstören?


Liebe Naturfreunde in nah und fern,
die LMBV verfolgt weiterhin den EHS-Deponiebau. Dabei bedient sie sich der Aufteilung des Vorhabens in mehrere, auch sogenannte vorgelagerte Baumaßnahmen, die jedoch alle den Bau der Deponie zum Ziel haben. Und was nicht jedem Außenstehenden bekannt ist, ist die geplante Deponie-Erweiterungsmöglichkeit. Nach unserem gegenwärtigem Kenntnisstand rückt der EHS-Deponiekörper, sollte er trotz Protest diktiert werden, im Zeitfortschritt immer weiter an die Wohnbebauung Kostebraus heran. Das wird von den Kostebrauern nicht akzeptiert!!
Seit Jahrzehnten gilt der Abschlussbetriebsplan (ABP) mit festgelegter forstlicher Nutzung der in Rede stehenden Fläche Baggerfeld 116. Darauf haben sich die Kostebrauer verlassen. Eine jetzige Änderung des gültigen ABP führt zum Verlust jeglicher Glaubwürdigkeit der LMBV-Maßnahmen.
Im Zeitalter des sich dramatisch zuspitzenden, menschengemachten Klimawandels ist die LMBV-Planung nicht nachhaltig. Sie verlagert EHS nur und konzentriert ihn bei Kostebrau und bürdet diesen Schadstoff den Nachfolgegenerationen auf. Das ist unverantwortlich und unzulässig!
Die LMBV weiß ganz genau, wie wertvoll dieses Kreuzkrötenhabitat ist. Sie nennt es auch „Aktionsplan Kreuzkröten“. Warum muss nun gerade dieses „Kreuzkrötenhabitat Kostebrau“ zerstört werden? Warum muss nun der bisher gültige ABP geändert werden?
Die Verockerung der Vorfluter ist bereits seit 100 Jahren aus dem Tagebau Plessa mit der ersten Förderbrücke den Fachleuten bekannt!
Rettet die Kreuzkröten, rettet die stark geformte Bergbaufolgelandschaft mit abwechslungsreichen Lebensräumen für viele Arten! Rettet die Laichgewässer!
Keine Naturschädigung! Keine weitere Klimaverschlechterung!
Hände weg von Tieren der Roten Liste!
Informiert alle Naturfreunde!
Vielen Dank für Ihren Einsatz!
Norbert Löhnert
Vorsitzender der BI-Kostebrau, den 01.08.2026