Aufschrei 3: 83 ha Wald - Rodungsfläche mit Bodenabtrag heißt Vernichtung von Flora und Fauna!


Im Bild ist die Anfahrt im Konvoi zur Vorstellung der LMBV-Planung am 16.06.2026 zu sehen. Links im gelb gerahmten Waldstreifen beginnt das geplante Rodungsgebiet mit Bodenabtrag von ca. 1,5 Millionen Kubikmeter Kies. Letzterer soll als „Kies-Export“ andernorts verwendet werden. Das ist widersinnig. Das Gelände fällt stark um viele Meter in einen großen, unebenen Randschlauchbereich ab. Flora und Fauna sollen weichen einschließlich der Vernässungsflächen und Tümpel. Zahlreiche Bermen sollen angelegt werden auch an der gewachsenen Böschung unterhalb des Wirtschaftsweges nach Klettwitz. Und das alles nach 35 Jahren Sukzession?! Rechts im Bild deutet der Hochsitz auf eine aktive Bejagung, in diesem bereits völlig intakten Ökosystem, hin. Sollte das Projekt uns diktiert werden, hat der Jäger vom abgebildeten Hochsitz nur noch das Betriebsgelände mit der chemischen Aufbereitung des Eisen-Hydroxid-Schlammes vor sich. Kein Wild wird sich zeigen!
Im Nordostrandschlauchbereich in Richtung Klettwitz wurde bereits zum dritten Mal saniert, nachdem vorangegangene Maßnahmen scheiterten. Ist das nicht ein Beleg dafür, dass nicht fachgerecht gearbeitet und mit den Finanzen leichtfertig umgegangen wurde?
Deshalb fordern wir:
Für das Klima und für Kostebrau!
Wald und Sukzession müssen erhalten bleiben!
Hände weg von Kostebrauer Sukzessionsflächen! Keine EHS-Deponie hier!
Danke für Euer Interesse und Unterstützung. Informiert alle Eure Naturfreunde und Bekannten, wie schön es im Randschlauch Kostebrau 2026 noch ist.
Norbert Löhnert
Vorsitzender der BI-Kostebrau
den 04.07.2026