
!Bekanntmachung!
Im Zusammenhang mit der Diskussion um das, vom Kostebrauer Ortsbeirat (OB) gewünschte Wohngebiet am Gartenweg in Kostebrau hatte sich dieser geringschätzig und abfällig über Kostebrauer Altbausubstanz am 30.06.2025 im Kulturhaus in Lauchhammer - Mitte öffentlich wie folgt geäußert:
„… Die Kostebrauer „alten Hütten“ will keiner haben. …“
- Das ist eine verbale Entgleisung und sachlich falsch!
Erstens ist diese Äußerung falsch! Peter Richter, IKR Richter Group, jedoch kann es und beweist das Gegenteil. Er erwarb nach heutigem Kenntnisstand vier Eigentumswohnungen und zwei große Wohngebäude. Und darüber hinaus hat er weitere Immobilien in Lauchhammer erworben und als Blickfang saniert. Ebenfalls Altbau sanierte erfolgreich Holger Rogowicz in Friedrichsthal. Auch der Wasserturm-Umbau und weitere Häuser Kostebraus sind positive Beispiele, die genau das Gegenteil belegen.
Zweitens ist die Äußerung respektlos gegenüber den Eigentümern und unakzeptabel für den Vorsteher eines Ortes, für den er sich angeblich einsetzt.
Drittens sind gerade sanierte Altbauten die Besonderheiten und Anknüpfungspunkte zur legendären Geschichte Kostebraus. Denn in Friedrichsthal, jetzt „Glashüttenplatz“, begann 1709 mit der Inbetriebnahme der Spiegelfabrik Friedrichsthal, einer Glashütte, die Industriealisierung der Niederlausitz. Erst später 1725 ging in Lauchhammer die Eisenhütte in Betrieb. Leider will auch letzteren Fakt in Lauchhammeraner Institutionen niemand wahrhaben und respektieren! Dort feiert man das Jahr 1725 als Beginn der Industrialisierung der Niederlausitz. Was soll man als Kostebrauer dazu sagen? – Missachtung Kostebrauer Geschichte wo wir doch Ortsteil von Lauchhammer sind! Zur Erinnerung: 2009 (sh.: Amtsblatt Lauchhammer) veranstaltete der Heimatverein in Kostebrau ein zünftiges Fest vom 24. Bis 26. Juni 2009 zum Gedenken an die Gründung der Spiegelfabrik, die bis 1974 produzierte und auf Weltausstellungen, in Paris und London, ausstellte. Der Heimatverein gab den „Friedrichs-Thaler“ heraus.
Viertens: Wer hat dem Verfall von Altbausubstanz zugeschaut und nichts eingeleitet? Die Verwaltung insbesondere der Stadt Lauchhammer mit dem OB.
Das Bergdorf Kostebrau muss touristischer Anziehungspunkt werden mit Sukzessions- und Waldflächen ohne Eisenschlammdeponie!
Kostebrauer und alle Kultur- und Heimatfreunde unterstützt uns bitte bei dieser Forderung! Vielen Dank.
Kostebrau, den 29.07.2025, N. Löhnert, Bürgerinitiative Bergdorf Kostebrau im Lausitzer Seenland (BI)