
Die Stadt Lauchhammer berichtete u.a. in der Lausitzer Rundschau vom 02.07.2025 über Visionen von Architekturstudenten der BTU Cottbus-Senftenberg über das zukünftige Aussehen der Stadt. Zu sehen war die Ausstellung am 26.06.2025 und am 30.06.2025. An letzterem Tag eröffnete der Bürgermeister eine Veranstaltung zum Flächennutzungsplan und wies auf die im Saal noch vorhandene Ausstellung hin.
Natürlich hat das auch Kostebrauer interessiert. Was mussten sie feststellen?
Kritik durch die BI: Kostebrau wurde in dieser Ausstellung in eklatanter Weise nicht erwähnt, obwohl Kostebrau ein Fünftel der Stadtfläche einnimmt. Bevölkerungsmäßig ist Kostebrau mit 500 Einwohnern in der Minderheit und fühlt sich erheblich von der Stadt benachteiligt.
Wer hat diesen erheblichen Mangel der Ausstellung zu vertreten? Erstens hat die Stadt die Studenten nicht umfassend informiert und zweitens ist die Recherche zu den Ortsteilen offenbar zu oberflächlich gewesen. So wurde der Gesamteindruck erheblich geschmälert! Die Ausstellung als Stadtveranstaltung rutscht in Aktionismus ab.
Glaubt die Stadt etwa, dass man in diesem Areal noch eine EHS-Deponie dulden kann? Nein – niemals!
Für Kostebrau bedeutet und beweist das: Kostebrau wird von der Verwaltung diskriminiert und nach Gutsherrenart ausgenutzt. – Das muss sich schleunigst ändern! Der Stadt wurde von der BI erklärt:
„Wir fordern eine eindeutige, öffentliche Positionierung für Kostebrau und keine Deponie bei Kostebrau.
Andernfalls riskiert Lauchhammer, den Ortsteil Bergdorf Kostebrau zu verlieren!
den 08.07.2025 , N. Löhnert, BI Kostebrau